Hacker haben das Land Berlin aufgefordert, für gestohlene Verwaltungsdaten bis Freitag ein Lösegeld von rund zwei Millionen Euro zu zahlen. Das bestätigte die Senatssprecherin Christine Richter gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. »Es ist richtig, dass eine Gruppe mit dem Namen Rhysida sich zu der Tat bekannt hat und behauptet, im Besitz von gestohlenen Daten im Umfang von 5,7 Terabyte zu sein.«
Die gestohlenen Daten würden bereits seit Freitag im Darknet zur Versteigerung angeboten. »Das Mindestgebot liegt bei 30 Bitcoins, also rund zwei Millionen Euro«, sagte Richter. »Es muss davon ausgegangen werden, dass die Daten im Anschluss weiterveräußert oder ganz oder in Teilen veröffentlicht werden.«
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