Die AfD hat sich von einem ihr nahestehenden Video-Streamer distanziert und Einschränkungen beschlossen. Der YouTuber, der unter dem Namen »Aktivist Mann« auftritt, hat Diskussionen während des Landtagswahlkampfs in Sachsen-Anhalt ausgelöst. Er hatte von vielen AfD-Veranstaltungen live gestreamt und dabei immer wieder anwesende Journalisten beschimpft und angepöbelt. Nun soll er nur noch Zugang zu Parteiveranstaltungen bekommen, wenn er »vorab verbindlich zusichert, andere Streamer und Journalisten nicht zu belästigen«, heißt es in einem Beschluss, den der Bundesvorstand der Partei fasste. Hält sich der Streamer nicht an eine solche Zusage, droht ihm bei entsprechenden Veranstaltungen ein Rauswurf.
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete zuerst über den Beschluss. Demnach fiel dieser im Vorstand einstimmig. Die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla hatten sich bereits vom Auftreten des YouTubers bei der AfD-Wahlparty vergangene Woche in Magdeburg distanziert und Konsequenzen angekündigt.
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