Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Zwischen Straßkirchen und Irlbach steht die Sonne tief. Bagger ziehen ihre Spuren über ein Gelände, das vor Kurzem noch Ackerland war. Jetzt wächst hier etwas Gigantisches: das BMW-Montagewerk für Hochvoltbatterien – eine der größten Baustellen ihrer Art in Bayern.

Ab Oktober soll hier die Serienproduktion starten. In Niederbayern entstehen dann die Hochvoltbatterien der 6. Generation für BMWs „Neue Klasse“ – zur Versorgung der deutschen Werke. Dass der ambitionierte Zeitplan hält, liegt in den Händen von drei Frauen: Sabrina Kugler, Silvia Meyer und Christin Böttcher. Drei Verantwortungen, ein gemeinsames Ziel.

Sabrina Kugler ist die Frau, die den Bau des neuen Hochvoltbatterie-Werks steuert. „Es macht Spaß! Deshalb ist es auch nicht schlimm, dass der Job nicht 9 to 5 ist“, sagt Kugler

Sabrina Kugler ist die Frau, die den Bau des neuen Hochvoltbatterie-Werks steuert. „Es macht Spaß! Deshalb ist es auch nicht schlimm, dass der Job nicht 9 to 5 ist“, sagt Kugler

Sabrina Kugler steuert als Gesamtprojektleiterin den Werkaufbau – von Genehmigungen über Bau und Anlagen bis zum Personalhochlauf. „Das Genehmigungsverfahren hat ein Jahr gedauert. Das ist eine der schnellsten Baustellen Deutschlands“, sagt sie. BMW spreche bewusst vom „Bavarian Speed“ – als deutsche Antwort auf den oft zitierten „China Speed“. Der Schlüssel: Abstimmung statt Konfrontation. „Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, wie Behörden arbeiten und Informationen in Etappen geliefert, damit sie bearbeitet werden konnten.“

Parallel hält Silvia Meyer die Baustelle zusammen. Sie verantwortet Bau, Facility-Management und Sicherheit – inklusive Werkfeuerwehr. Ihr Ansatz: Fehler vermeiden, bevor sie entstehen. „Wir steuern alle Baugewerke von Anfang an mit Building Information Modeling.“ Ein digitales Planungswerkzeug. Das Werk entsteht zunächst als digitaler Zwilling: Gebäude und Anlagen werden geplant, Kollisionen früh erkannt.

Silvia Meyer koordiniert 48 Mitarbeiter, davon gehören 20 zur Werkfeuerwehr. Ihr Führungskonzept? „Die Stimmung muss gut bleiben. Man muss auch mal zusammen lachen“

Silvia Meyer koordiniert 48 Mitarbeiter, davon gehören 20 zur Werkfeuerwehr. Ihr Führungskonzept? „Die Stimmung muss gut bleiben. Man muss auch mal zusammen lachen“

Auch das Herzstück des Werks entsteht zunächst virtuell. Christin Böttcher verantwortet die Produktionsanlagen. Fördertechnik, Prozesse und Taktzeiten werden digital getestet, Mitarbeiter trainieren an Simulationen. „Wenn wir aufbauen, können wir davon ausgehen, dass es funktioniert und die Taktzahl erreicht wird“, sagt Böttcher. Das spart Material, Zeit und Kosten.

Christin Böttcher

„Wenn man morgens kommt, weiß man nicht, was der Tag so bringt. Aber das ist auch der Reiz“, sagt Christin Böttcher über ihren Job

Inhaltlich folgt das Werk dem Prinzip „Local to local“. Produziert wird möglichst nah an den Fahrzeugwerken – weil Batterien groß, Transporte teuer und Hochvolttechnik logistisch anspruchsvoll ist. „Alle Lieferanten kommen aus Deutschland, zwei Drittel aus Bayern, ein Drittel aus einem 100-Kilometer-Radius“, sagt Meyer. Kurze Wege sorgen für schnelle Reaktionen und Planungssicherheit.

Irlbach-Strasskirchen ist eines von 5 neuen BMW-Batteriewerken weltweit. Neben Niederbayern sind die Standorte Debrecen (Ungarn), Woodruff (USA), Shenyang (China) und San Luis Potosí (Mexiko)

Irlbach-Straßkirchen ist eines von 5 neuen BMW-Batteriewerken weltweit. Neben Niederbayern sind das Debrecen (Ungarn), Woodruff (USA), Shenyang (China) und San Luis Potosí (Mexiko)

Die Speicher sind groß, umfassen fast die ganze Unterbodenplattform des Fahrzeugs. Nur in Irlbach-Strasskirchen werden sie auch für Rolls-Royce produziert

Die Speicher sind groß, umfassen fast die ganze Unterbodenplattform des Fahrzeugs. Nur in Irlbach-Straßkirchen werden sie auch für Rolls-Royce produziert

Sogar im Kleinen wird das Prinzip gelebt. Zwei Lieferanten wurden gebeten, direkt auf der Baustelle Werkzeug und Hebebühnen anzubieten. „So müssen die Firmen, wenn sie auf der Baustelle etwas vergessen haben, nicht mit den Diesel-Fahrzeugen losfahren“, erklärt Meyer. Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts.

Ganz reibungslos verlief der Werksaufbau dennoch nicht. Viele Anwohner sorgten sich um Wasser, Verkehr und die Veränderungen vor ihrer Haustür. Nach intensiven Gesprächen und Aufklärungsarbeit entschieden sich die Bürger in einer Abstimmung schließlich für das Werk.

Die Kosten? Darüber möchte BMW erst zur Eröffnung sprechen. Man liege aber im Budget.

Derzeit arbeiten täglich rund 2000 Menschen auf der Baustelle, später sollen es etwa 1600 Beschäftigte sein. Viele kommen aus dem Batteriewerk Dingolfing – Know-how von Generation 5 für Generation 6. Die Qualifizierung läuft parallel, denn die neue Batteriegeneration stellt neue Anforderungen. Trotz Tempo und Größenordnung bleibt das Miteinander der entscheidende Faktor. „Alle, die hier dabei sind, schauen aufs Ganze und nicht nur auf sich selbst. Es gibt nichts, was wir nicht lösen“, sagt Kugler.

Der Wind trägt Staub über das Gelände. Noch ist hier vieles im Rohbau. Doch wenn im Herbst die Hochvoltbatterien vom Band laufen, werden drei Frauen sagen können: Wir haben’s gebaut.