Bei Nässe durch Schnee oder Regen besteht akute Rutschgefahr!
Mit den kalten Jahreszeiten kommt es häufiger zu Schnee- und Regenfällen. Die Straßen werden jetzt für Autofahrer gefährlich. Wie Sie sich vor Aquaplaning schützen und worauf Sie beim Fahren achten müssen, lesen Sie hier.
Wie schnell darf man bei Nässe fahren?
Die StVO schreibt vor, dass bei einer Sichtweite unter 50 Metern nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf. Es sei denn, die vorgeschriebene Geschwindigkeit liegt darunter.
Die Vorschrift lautet: Fahren Sie nur so schnell, dass Sie innerhalb der sichtbaren Strecke bremsen können. Diese Regeln gelten bei Regen, Schneefall und Nebel, ganz besonders im Winter.
Was muss man beim Fahren im Regen beachten?
- Die Scheibenwischer: Sind Ihre Scheibenwischer topfit? Falls nicht, tauschen Sie diese sofort aus.
- Einmal tanken, bitte: Füllen Sie Ihren Tank bis zum Rand. Bei Starkregen ist die Wahrscheinlichkeit höher, liegenzubleiben. Autofahrer fahren langsamer oder es kommt zu Stau. Jetzt noch ein leerer Tank? Das wünscht sich keiner.
- Die Lüftung: Heiz- und Lüftungssysteme sollten einwandfrei funktionieren, damit die Scheiben nicht beschlagen und die Sicht behindern.
- Behalte die Nachrichten im Überblick: Augen UND Ohren auf! Achten Sie auf die Nachrichten, die Sie über das Radio empfangen. So werden Sie schnell über Unfälle oder Straßensperrungen informiert und können diese umfahren.
Wie fährt man bei Regen Auto?
Generell ist bei Nässe und Glätte Vorsicht geboten. Lesen Sie hier hilfreiche Tipps für eine sichere Autofahrt:
An regnerischen Tagen ist auf den Straßen Vorsicht geboten
- Bewahren Sie einen sicheren Abstand! Eine nasse Fahrbahn verlängert den Bremsweg.
- Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Wetterbedingungen an.
- Schalten Sie bei schlechter Sicht durch Regen oder Nebel tagsüber Ihr Abblendlicht ein. Sie dürfen auch den Nebelscheinwerfer verwenden.
- Halten Sie das Lenkrad ruhig und vermeiden Sie panische Lenkbewegungen oder abruptes Bremsen.
- Richten Sie Heizung oder Lüftung so ein, dass Ihre Scheiben klar bleiben.
- Erwarten Sie aufgewirbeltes Spritzwasser von den Fahrzeugen vor Ihnen.
Was ist Aquaplaning und wie kommt es dazu?
Wenn die Straße plötzlich zur Rutschbahn wird, spricht man von Aquaplaning. Bei Wasserglätte entsteht auf der Straße ein Wasserfilm, der sich schnell vor den Autoreifen bildet und die Haftung reduziert. Dadurch kann das Auto ins Schleudern geraten und von der Spur abkommen.
Wovon hängt Aquaplaning ab?
- Gefahrene Kilometer pro Stunde
- Wassermenge auf der Straße
- Zustand der Fahrbahn
- Zustand der Reifen einschließlich Profiltiefe und Reifendruck
Sobald Sie Aquaplaning bemerken, gehen Sie vom Gas und vermeiden Sie das Bremsen!

