Der im November wegen der Vogelgrippe unter Quarantäne gestellte Gnadenhof in Germering ist laut dem Fürstenfeldbrucker Landratsamt wieder seuchenfrei. Wie die Behörde an diesem Mittwoch mitgeteilt hat, wurde die Betriebssperre wieder aufgehoben.
Auf Gut Streiflach, so der Name des Gnadenhofs, waren Anfang November 13 Hühner und vier Gänse gestorben, Laboruntersuchungen ergaben als Ursache das hochpathogene aviäre Influenza-A-Virus, umgangssprachlich auch Geflügelpest genannt. Daraufhin wurden am 10. November 46 Hühner, 30 Enten, zwei Gänse und zwei Nandus getötet, um ein Übergreifen der Seuche auf den Rest des Bestandes, immerhin etwa 500 Tiere, zu verhindern. Außerdem wurden vom Landratsamt eine Sperrung des Betriebs sowie Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen angeordnet.

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Seit Ausbruch der Seuche wurde zudem der verbleibende Vogelbestand wöchentlich klinisch durch das Veterinäramt kontrolliert. Da bei der abschließenden virologischen Untersuchung kein Influenza-A-Virus mehr nachgewiesen wurde, könne man die Sperre nun wieder aufheben, teilt das Landratsamt mit.
Gleichzeitig warnt die Behörde davor, dass die Geflügelpest weiter eine Gefahr darstellt. Für Bayern werde derzeit das Risiko der Ausbreitung sowohl unter Wildvögeln wie auch Hausgeflügel als hoch eingestuft. Die „konsequente Einhaltung strikter Biosicherheitsmaßnahmen“ sei daher wichtig.

