Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese

    München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese

    <!–> –> München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ auf die Kinoleinwand zurück – und fordert in BILD einen anderen Umgang mit älteren Menschen. Das große Interview mit einer der größten Film-Diven Deutschlands! Auch interessant Anzeige Auch interessant Anzeige BILD: Stimmt es, dass Sie eigentlich schon aufhören wollten?…



  • München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese

    München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese

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München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese

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München (Bayern) – Senta Berger (84) kehrt mit „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ auf die Kinoleinwand zurück – und fordert in BILD einen anderen Umgang mit älteren Menschen.

Das große Interview mit einer der größten Film-Diven Deutschlands!

BILD: Stimmt es, dass Sie eigentlich schon aufhören wollten?

Senta Berger: „Habe ich wirklich gesagt, dass Schluss ist? Nein. Natürlich ändert sich ab einem gewissen Alter und in einer gewissen Lebenssituation die Einstellung zur Arbeit. Aber Gott sei Dank bin ich ja in einem Beruf, in dem man nicht in Rente geschickt wird. Insofern muss ich das Ende selbst bestimmen. Ich habe also nie aufgehört, zu spielen. Und meine Lesungen sind ein großer Ansporn, mich auch weiterhin mit Literatur zu beschäftigen.“

Literatur ist ein gutes Stichwort: Die Vorlage zu Ihrem neuen Film ist der gleichnamige Bestseller von Joachim Meyerhoff.

Senta Berger: „Ich habe meinem Sohn Simon das Buch geschenkt. Aber in Wahrheit ist der Film ein Geschenk an uns beide, weil wir wieder miteinander arbeiten konnten. Und wenn ich mit dieser Rolle meinem beruflichen Leben vor der Kamera ein Ende setzen würde, dann wäre es in Ordnung. Ich habe mir lange überlegt, ob ich diese Rolle überhaupt spielen kann – oder ob ich lieber zu Hause bleibe. Wissen Sie, ich bin ja nun auch wirklich schon sehr alt …“

1986: Senta Berger (damals 45) am Set von “Kir Royal"

1986: Senta Berger (damals 45) am Set von „Kir Royal”

Wann fängt das Alter denn überhaupt an?

Senta Berger: „Das weiß ich nicht. Was ich weiß: Ich war lange unglaublich naiv. Mit 50 habe ich überhaupt nicht daran gedacht, dass ich schon 50 bin. Mit 60 habe ich dann angefangen, meine Reihe ‚Unter Verdacht’ zu drehen, daraus wurden 30 Folgen. Und dann wurde ich plötzlich 70 – und habe immer noch viel gedreht. Mit 75 war ich irgendwie immer noch nicht alt. Ich hatte zwar schon Enkelkinder, und von außen hätte mein Leben durchaus alt aussehen können, aber ich fühlte mich nicht so. Wirklich alt fühle ich mich erst jetzt.“

Warum jetzt?

Senta Berger: „Das hat sicherlich damit zu tun, dass ich jetzt alleine bin. Zusammen alt werden ist einfach leicht. Und es kann übrigens sehr komisch sein, wenn man Humor hat – den braucht man dringend – und einigermaßen gesund bleibt.“

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Senta Berger hat ihr eigenes Tempo im Leben gefunden

Der Film zeigt auf sehr charmante Weise das Miteinander der jungen Generation mit der Generation der Großeltern. Haben Sie den Eindruck, dass unsere Gesellschaft dieses Miteinander ausreichend lebt?

Senta Berger: „Das Miteinander zwischen Alt und Jung war vielleicht nie leicht, aber dadurch, dass wir jetzt mehr Medien haben, wird das Miteinander nicht leichter und oft auch harscher im Ton. Wenn ich beispielsweise lese, dass jemand ein alter weißer Mann ist und bitteschön mit 75 endlich abtreten möge, frage ich mich schon, in welcher Welt wir eigentlich leben. Wir sollten uns eher anschauen, was ältere Menschen alles erlebt, erfahren und durchgestanden haben, und uns fragen, was wir davon für uns mitnehmen können. Ich sehe eine Merkwürdigkeit in unserer Gesellschaft im Umgang mit älteren Menschen, die es sicherlich so in anderen Kulturen gar nicht gibt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es bei uns, also als ich jung war, auch so war. Alt zu sein, scheint heute ein Makel zu sein. Ich werde im nächsten Mai 85 und ich denke nicht selten: Das kann doch gar nicht sein! Ich war doch eben noch ‚Die schnelle Gerdi‘ … Die Serie ist aber auch schon über 35 Jahre alt. Oder ich war doch eben noch das Mädchen auf der Schauspielschule! Es ist sonderbar, wie die Zeit vergeht. Deshalb muss man sich irgendwann herausziehen und sein eigenes Tempo im Leben finden.“

[–>Wie geht das?

Senta Berger: „Das gelingt einem möglicherweise erst dann besser, wenn man älter wird. Und wenn man nicht enttäuscht ist vom Leben. Ich glaube, man kann ganz gut alt werden, wenn man das Gefühl hat, ein tolles, reiches Leben gelebt zu haben. Ein Leben, das ich immer noch lebe. Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, dass ich etwas versäumt habe. Es wäre undankbar von mir, mich jetzt einfach so fallen zu lassen. Aber es ist halt wirklich schwer, wenn man mit einem Menschen 60 Jahre verbracht hat, der jetzt nicht mehr an deiner Seite ist.“

Kann man von Ihnen möglicherweise lernen, einfach trotzdem weiterzumachen?

Senta Berger: „Von mir sollte bitte niemand etwas lernen. Ich finde das anmaßend. Alles ist jetzt. Die Zeit ändert sich ständig. Und nichts ist mehr so, wie zu der Zeit, in der ich angefangen habe. Dass man in meinem Beruf diszipliniert sein muss, das weiß man sowieso. Und dass man das Glück haben kann und auch braucht, einen guten Regisseur zu haben, wie ich ihn jetzt hatte, das weiß man auch. Ja, ich war sicher immer privilegiert, dass ich mit guten Leuten arbeiten konnte. Und ich hatte eben auch das Glück, einen äußerst interessanten Mann an meiner Seite zu haben, sodass ich nie das Gefühl hatte, jemals etwas versäumt zu haben. Vielleicht haben wir versäumt, noch öfter nach Venedig zu fahren. Aber es ist eben so: Man denkt, man hat noch unendlich viel Zeit vor sich. Das stimmt aber nicht.“

Senta Berger und ihr Mann Michael Verhoeven (†85) waren fast 60 Jahre lang verheiratet

Senta Berger und ihr Mann Michael Verhoeven (†85) waren fast 60 Jahre lang verheiratet

Senta Bergers Mann verstarb im Frühjahr 2024

Ihr Film behandelt Themen, die Sie in jüngerer Vergangenheit als Familie auch durchlebt haben, nämlich den Umgang mit Verlust und Endlichkeit. Im Frühjahr 2024 ist Ihr Mann, Michael Verhoeven, verstorben.

Senta Berger: „Ich glaube, das hat bei diesem Film keine Rolle gespielt. Sie müssen wissen: Als Simon das Angebot bekam, diesen Film zu machen, lebte mein Mann noch. Der Film ist also keine Aufarbeitung meines privaten Lebens. Dass es dann so gekommen ist, dass der Film doch sehr viel mit mir persönlich zu tun hat, das war sicher nicht leicht. Aber weil ich eben einen sehr guten und dazu liebevollen Regisseur hatte, der mich und meine Situation selbst schmerzhaft kannte, bin ich trotzdem jeden Tag froh und gerne zur Arbeit gegangen.“

Senta Berger (damals 30) mit Ehemann Michael Verhoeven (damals 32) bei der Berlinale 1971. Das Paar arbeitete oft zusammen

Senta Berger (damals 30) mit Ehemann Michael Verhoeven (damals 32) bei der Berlinale 1971. Das Paar arbeitete oft zusammen

Würden Sie sagen, dass Sie als Schauspielerin besser sind, wenn Sie der Emotion, die Sie spielen müssen, privat auch gerade nahe sind oder waren?

Senta Berger: „Nein. Dann müsste ich ja immer ein privates Schicksal durchleben, wenn ich dramatische Szenen zu spielen habe, um besonders glaubhaft zu sein.“

Simon Verhoeven, der Sohn von Senta Berger und Regisseur von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, kommt spontan zum Gespräch dazu.

Simon Verhoeven: „Ich hoffe, ich störe nicht …“

Senta Berger: „Tust Du nicht. Ich habe gerade gesagt, dass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen bin. Aber auch, dass unsere private Situation nichts damit zu tun hat, ob ich im Film besser oder schlechter spielen konnte, dass mein Mann stirbt.“

Simon Verhoeven: „Aber die Situation gab es bei uns zu Hause halt auch. Und wir haben im Film eine Szene, in der der Sarg des Ehemannes aus dem Haus getragen wird. Ich jedenfalls habe gefühlt, dass diese Situation für uns beide besonders intensiv war. Und auch schwierig. Natürlich ist Verlust ein sehr großes Thema des Films.“

Senta Berger: „Michael hat noch gelebt, als mir die Rolle angeboten wurde. Und er war überzeugt, dass ich das spielen soll. Ich habe im Nachhinein oft daran gedacht: Mein Mann hat mich noch bestärkt und ermutigt, diese Arbeit zu machen. Das bedeutet mir viel.“

Sehen Sie sich selbst in Ihrem Sohn, wenn Sie mit ihm als Regisseur arbeiten?

Senta Berger: „Ja, oh ja! Es macht mir wirklich großen Spaß, Simon zuzusehen. Wie fein er mit den Schauspielern arbeitet, wie er mitgeht, wenn etwas gelingt. Eigentlich muss ich mir die Szene, die gerade gedreht wird, gar nicht auf dem Monitor angucken. Mir reicht, wenn ich sein Gesicht sehe. Das ist sehr schön. Das war bei Michael, also Simons Vater, auch so.“

Michael Verhoeven, Senta Berger und der gemeinsame Sohn Simon Verhoeven (53)

Michael Verhoeven, Senta Berger und der gemeinsame Sohn Simon Verhoeven (53)

Simon Verhoeven: „Ich freue mich ganz oft, wenn ich erlebe, dass etwas, das ich geschrieben habe, durch Schauspieler wie meine Mutter besser wird, wenn sie den Text sprechen. Das macht mich glücklich. Ich genieße es sehr, wenn ich mit meiner Mutter arbeiten kann. Wir begegnen uns dann auf einer Ebene, die für uns beide besonders ist. Wenn wir miteinander arbeiten, sind wir oft harmonischer, als wenn wir nicht miteinander arbeiten. Wir streiten uns privat mehr als am Set.“

Senta Berger: „Oh ja, unbedingt!“ (lacht)

Simon Verhoeven: „Am Set ist meine Mutter meine Schauspielerin, die genau wie ich möchte, dass die Arbeit gelingt. An jedem anderen Ort ist sie meine Mutter.“

Dann sollten Sie einfach mehr miteinander arbeiten.

Simon Verhoeven: „Wenn meine Mutter weiterhin die Lust und die Kraft dazu hat, würde ich das auch sehr gerne tun. Aber sollte aus irgendeinem Grund dieser Film jetzt unser letzter gemeinsamer Film sein, so haben wir beide Grund zur Freude und zur Dankbarkeit.“

Frau Berger, Sie haben in dem Film eine dramatische, letzte Szene, deren Ausgang wir jetzt nicht spoilern, aber der Sie eine komische Note gegeben haben, indem Sie eine übergroße Sonnenbrille im Krankenbett tragen. Hilft Humor, die tragischen Momente des Lebens zu überstehen?

Senta Berger: „Darüber muss ich kurz nachdenken.“

Simon Verhoeven: „Ich finde schon, dass Humor, wie wir ihn im Roman und auch im Film sehen, ein ganz großer Trostspender ist.“

Senta Berger: „Also, mich tröstet Humor dann für eine kurze Zeit, ja. Für Momente. Aber eben nicht mehr.“

Simon Verhoeven: „Aber Du bist jeden Tag ziemlich beseelt nach Hause gegangen.“

Senta Berger: „Die Arbeit war wunderbar. Aber sie hat mich natürlich nicht hinweggetröstet über den Tod von Michael. Trost ist etwas anderes. Die Arbeit war ganz wichtig für mich, das stimmt. Und ich hätte das letzte Jahr wahrscheinlich nicht so gut überstanden, hätte ich diesen Film nicht gedreht. Und wäre ich deswegen nicht jeden Tag mit Simon zusammen gewesen. Klar, ich kann sagen: Meine Kinder und meine Enkel trösten mich, weil sie für mich da sind. Aber auch sie können mich nicht wirklich über den Tod meines Mannes hinwegtrösten.“

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Simon Verhoeven: „Ich verstehe, dass Trost als Begriff zu groß ist, weil man ja hofft, dass es nach dem Trösten besser wird. Aber meine Mutter meint, dass ihr Leben nach diesem Verlust niemals wieder so gut werden kann, wie es war. Und das stimmt natürlich.“

Sie sagen im Film den Satz: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“ Können Sie diesen Satz unterschreiben?

Senta Berger: „Das ist ein schöner Gedanke. Damit kann ich mich hundertprozentig identifizieren. Auch, wenn die Erinnerungen manchmal schmerzhaft sind.“

Sie haben schon erwähnt, dass Sie 2026 ihren 85. Geburtstag feiern. Wie blicken Sie auf das Jahr?

Senta Berger: „Ich habe mir nichts vorgenommen. Keinen Film jedenfalls. Aber ich freue mich über alle Kinder in unserer Familie. Es ist schön, meine Enkel aufwachsen zu sehen. Sie erfreuen mich und ich muss über sie lachen.“