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Jetzt packt ein Ösi aus! Nachdem BILD zuletzt den Penis-Wirbel bei der Vierschanzentournee aufgedeckt wurde, hat sich nun Langlauf-Star Mika Vermeulen (26) in einem norwegischen Podcast (Skirious Problems) zu Wort gemeldet.
Der Winterstar, der im Februar bei den Olympischen Spielen in Cortina d‘Ampezzo (Italien) um die Medaillen kämpft, verrät, dass er zu seiner Zeit als Nordischer Kombinierer sogar zum Regelverstoß aufgefordert wurde.
Vermeulen: „Die Leute haben ständig betrogen. Sie stopften tonnenweise Plastilin in ihre Unterwäsche, um einen größeren Schritt zu erzielen.“ Dadurch erschummelt sich der Skispringer mehr Anzugfläche, was in der Luft einen Vorteil bringt.
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Brisant: Vermeulen erzählt, dass er sogar von anderen Springern dazu aufgefordert wurde!
„Als ich das erste Mal Messungen vornehmen sollte, kamen die älteren und erfahreneren Springer zu mir und sagten: ‚Es ist sehr wichtig, dass du deinen Penis mit Klebeband festklebst, denn so wird dein Schrittmaß ein oder zwei Zentimeter niedriger.‘“
Im weiteren Verlauf des Gesprächs gab er jedoch zu verstehen, dass keiner der Athleten, die ihm dazu aufgefordert hatten, heute im Weltcup aktiv sind.
Der Penis-Wirbel im Skisprungzirkus!
Seit dem Anzugskandal bei der WM in Trondheim im März 2025 wird bei der FIS rigoros durchgegriffen, Chef-Materialkontrolleur Mathias Hafele (42) sanktioniert strikt.
Doch für Vermeulen noch lange nicht genug: „Ich kann das mit hundertprozentiger Sicherheit sagen: Alle, die beim Skispringen und in der Nordischen Kombination disqualifiziert werden, betrügen absichtlich. Und sie rechtfertigen das einfach damit, dass sie sagen: ‚Ja, ja, aber alle anderen machen das auch.‘“
[–>In diesem Zusammenhang kritisierte Vermeulen auch die teilweise laschen Kontrollen und die fehlenden oder zu geringen Konsequenzen, wenn das Limit überschritten wurde.
„Ich sage nicht, dass alle betrügen. Ich sage nur, dass man eine schlechte Kultur schafft, wenn Betrug nicht streng bestraft wird. Und das ist eine gefährliche Kultur. Man schafft eine Kultur, in der es in Ordnung ist, nach Schlupflöchern zu suchen“, sagte er dem norwegischen TV-Sender NRK. Und betont: „Wenn man beim Betrügen erwischt wird, sollte man für einen längeren Zeitraum gesperrt werden. Es sollte keine Karten geben. Man hat betrogen“.
[–>Aktuell werden Springer nach dem zweiten Vergehen für zwei Springen (ausgenommen Olympische Spiele) gesperrt.
„Im Skilanglauf halten wir uns zu 100 Prozent an die Vorgaben, was die WADA-Dopinglisten und alles angeht. Aber im Skispringen geht man lieber bewusst ein Risiko ein oder bewegt sich ganz am Rande der Grenze und denkt, dass es irgendwann sicher schiefgehen wird, aber dass das trotzdem völlig in Ordnung ist“, sagt er.
Die erste Kritik für seine Sätze gibt es aber bereits: „Ich bin mir nicht sicher, ob er weiß, was er damit anrichtet, wenn er darüber spricht. Das ist wie eine große Fackel in seinem eigenen Wespennest“, poltert Ex-Kombinierer Magnus Moan (42) zu NRK.

