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Hamburg – Tausende Menschen zogen am Samstag durch Hamburgs Straßen, um gegen das islamistische Regime im Iran zu demonstrieren. Nach Ende der Veranstaltung wurden zwei Menschen durch Messerstiche schwer verletzt, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr!
Die brutale Attacke geschah gegen 17.13 Uhr am Jungfernstieg in der Höhe des Alsterhauses. Drei Tatverdächtige wurden laut Polizei festgenommen. Die Opfer wurden vom Notarzt ins Krankenhaus gefahren. Dem einen Mann wurde ins Bein gestochen. Dem anderen in den Rücken, er schwebt laut Feuerwehr in Lebensgefahr.
Handelte es sich bei ihnen um Teilnehmer der Demonstration? Ein Polizeisprecher zu BILD: „Zu den genauen Umständen und Zusammenhängen können wir derzeit noch nichts sagen.“
Der Tatort ist abgesperrt, zahlreiche Polizisten sind vor Ort
Schah-Anhänger riefen zur Demo auf
Zu der Demonstration unter dem Motto „Nein zur Islamischen Republik Iran“ hatte nach Angaben der Polizei die Constitutionalist Party of Iran aufgerufen, die für eine konstitutionelle Monarchie eintritt. Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schah, hat sich als Führungsfigur der Opposition präsentiert.
Unter einem Porträt von Pahlavi zeigten Demonstranten die Parole „Make Iran great again“, angelehnt an das Wahlkampfmotto von US-Präsident Donald Trump. Viele Teilnehmer der Kundgebung, darunter zahlreiche Frauen, trugen iranische Flaggen mit dem Löwensymbol aus der Zeit des Schahs. Auf einer Fotomontage wurde zudem das Gesicht des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei mit dem von Adolf Hitler kombiniert.
Tausende Menschen demonstrierten in Hamburg gegen das Mullah-Regime
Eine dramatische Wirtschaftskrise und extrem hohe Inflation lösten Ende Dezember Proteste im Iran aus, bei denen Demonstranten offen das Ende der Islamischen Republik forderten. Das Mullah-Regime schlug mit brutaler Härte zurück. Iranische Menschenrechtler berichteten von mindestens 3400 Toten.

