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Ein Verein bestraft sich selbst. Ein ziemlich ungewöhnlicher Weg, den der FC Lok Leipzig nun geht.
Der Spitzenreiter der Regionalliga Nordost wird einen Teil seines Stadions sperren. Zunächst mal nur zum nächsten Heimspiel, das am 6. Februar, einem Freitag, um 19 Uhr gegen Hertha Zehlendorf angepfiffen wird. Der Klub will damit ein Zeichen setzen, um weitere Vorfälle wie den gegen Zwickau zu vermeiden. Dort war es beim 0:2 am 5. Dezember, dem letzten Heimspiel vor der Winterpause, zu einem folgenschweren Vorfall gekommen.
[–>Aus der Gegengerade, dem Block gegenüber der Haupttribüne, flog ein mit Dreck gefüllter Hartplastikbecher Richtung Zwickauer Bank und traf den dort sitzenden Busfahrer des Klubs am Kopf. Dessen heftig blutende Platzwunde musste medizinisch versorgt werden. Der Täter wurde inzwischen zweifelsfrei identifiziert. Und auch wenn das Urteil des Sportgerichtes noch nicht beim Klub gelandet ist, darf man davon ausgehen, dass die drohende Geldstrafe auf den Täter umgelegt wird.
Lok Leipzig sperrt Gegengerade gegen Zehlendorf
Obendrein hat sich der Klub dazu entschieden, die Gegengerade für das nächste Heimspiel dahingehend zu sperren, dass dafür keine Tageskarten verkauft werden. Allein die registrierten Dauerkarteninhaber dürfen den Bereich an diesem Tag betreten. Zu den Gründen wollen sich die Verantwortlichen von Lok Leipzig noch in dieser Woche selbst äußern.

