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DIESE Szene machte ihn sauer!
Der SC Freiburg holt in Augsburg nach 0:2-Rückstand am Ende noch ein 2:2. Wirklich glücklich konnte nach der Partie aber niemand sein. Freiburg verpasste den Anschluss an die Europa-Plätze, die Augsburger einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller.
Genervt war nach der Partie auch Freiburgs Trainer Julian Schuster (40). Aber nicht wegen seiner Mannschaft – ihn ärgerte eine Regelauslegung mächtig, die den Freiburgern ein Gegentor bescherte.
Hätte dieses Tor zählen dürfen? Elvis Rexhbejac (28) jubelt über das 2:0
Und darum ging es: In der 49. Minute erzielte Augsburgs Rexhbecaj nach einer Ecke das 2:0. Zuvor lag aber auch Freiburgs Lukas Kübler (33) am Boden, nachdem er von Michael Gregoritsch (31) weggeblockt worden war. Für Schuster ein klares Foul. Und für Schiri Martin Petersen (40) wohl auch, wie Schuster nach der Partie andeutete. Das Problem: Das vermeintliche Foul passierte, noch ehe der Eckball ausgeführt wurde, das Spiel also offiziell noch unterbrochen war. Deshalb konnte Gregoritsch’s Schubser nach bestehenden Regeln nicht abgepfiffen werden.
Der Regel-Rüffel für Petersen! Schuster wütend bei DAZN: „Ich finde es Wahnsinn. Wir müssen da über eine Regel sprechen. Es wird nur nicht gepfiffen, weil der Ball nicht im Spiel ist. Das darf so nicht sein. Punkt.“
„Passiert nicht zum ersten Mal“
Auch bei der Pressekonferenz später hatte sich Schuster noch nicht wieder beruhigt: „Der Schiri sagt mir, dass es ein Foul ist und er nicht pfeift, weil der Ball noch nicht im Spiel war. Darüber müssen wir reden. Ich finde, da muss sich der VAR einschalten dürfen. Das passiert nicht zum ersten Mal.“
Damit spielt Schuster auf den 34. Spieltag der Vorsaison an, als die Freiburger im entscheidenden Spiel um einen Platz in der Champions League nach einer ganz ähnlichen Szene von Frankfurts Ekitike gegen Freiburgs Rosenfelder ein Gegentor kassierten. Auch damals wurde der Treffer nicht zurückgenommen – mit dem gleichen Argument.

