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Die Würfel sind gefallen, die Spieler bereits informiert! Unsere Handballer bestreiten am Abend in der Arena Jyske Bank Boxen im dänischen Herning ihre zweite EM-Partie. Gegen Serbien (20.30 Uhr, ARD und Dyn live) kann die vorzeitige Qualifikation für die Hauptrunde geschafft werden, sollte zuvor um 18 Uhr Spanien gegen Österreich gewinnen.
Die Frage ist: Mit welchem Personal? Mit 18 Profis hat sich der DHB-Tross am vergangenen Dienstag von Hannover auf den Weg nach Dänemark gemacht. Vor jeder Partie hat Bundestrainer Alfred Gíslason (66) theoretisch die Qual der Wahl: Er darf 16 Spieler nominieren. Gegen Österreich (30:27) war die Auswahl einfach, es traf die angeschlagenen Rune Dahmke (32) und Nils Lichtlein (23/Fuß). Vor dem Serbien-Spiel meldete sich Dahmke wieder fit, der Kieler bekam von Gíslason eine Kader-Garantie. Auch bei Lichtlein sah es gut aus.
Nach BILD-Informationen wird der Berliner aber trotzdem nicht dabei sein. Der Deutsche Handballbund (DHB) will kein Risiko eingehen, plant mit dem U21-Weltmeister von 2023 für die abschließende Vorrundenpartie gegen Spanien (Mo., 20.30 Uhr, ZDF und Dyn), in der es wahrscheinlich um den Gruppensieg geht.
Handball-EM: Lichtlein und Langhoff nicht im Kader
Neben Lichtlein wird auch dessen Vereinskollege Matthes Langhoff (23) hinter der Bank auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Langhoff, ebenfalls U21-Weltmeister, feierte gegen Österreich seine Turnier-Premiere und machte sein viertes Länderspiel.
Nils Lichtlein (l./23) und Matthes Langhoff (r./23) stehen gegen Serbien nicht im Kader
Durch das Lichtlein-Aus verzichtet die sportliche Führung auf die Streichung eines weiteren Linkshänders (Mathis Häseler, Lukas Zerbe oder Renars Uscins).
[–>Zwei Berliner sind außen vor, zwei andere mittendrin. Torwart-Koloss Dejan Milosavljev (29) und Kreis-Kante Mijajlo Marsenic (32) führen das serbische Team.
Eine Überraschung gibt es in der deutschen Kiste. Nach BILD-Informationen plant Gíslason einen Torwart-Tausch. Der Kieler Andreas Wolff (34), der gegen Österreich mit 12 Paraden (BILD-Note 1) ein starker Rückhalt war, muss auf die Bank. David Späth (23/Rhein-Neckar Löwen), der bei seinem Kurzeinsatz gegen die Ösis unglücklich agierte, rotiert in die Kiste und kriegt den Startplatz.

