Weil er seine Fußfessel zerstört hat, muss Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro seine Haftstrafe in einer Zelle absitzen. Allerdings gewährt das Oberste Gericht dem Putschisten jetzt eine “exklusive” Haftumgebung. Die Familie beklagt dennoch “Grausamkeit”.Categorie: Politiek
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Weil er seine Fußfessel zerstört hat, muss Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro seine Haftstrafe
Weil er seine Fußfessel zerstört hat, muss Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro seine Haftstrafe in einer Zelle absitzen. Allerdings gewährt das Oberste Gericht dem Putschisten jetzt eine “exklusive” Haftumgebung. Die Familie beklagt dennoch “Grausamkeit”. -

PolitikNach Artikel 42 des EU-VertragsEuropäer müssten Dänemark bei Angriff auf Grönland beistehen16.01.2026,
PolitikNach Artikel 42 des EU-VertragsEuropäer müssten Dänemark bei Angriff auf Grönland beistehen16.01.2026, 05:06 Uhr Artikel anhören(04:51 min)00:00 / 04:510.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xEin Militärflugzeug der Königlich Dänischen Luftwaffe auf dem Flughafen von Nuuk. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Sollten die USA sich Grönland gewaltsam einverleiben, könnten Dänemark und die Arktis-Insel nicht auf die Nato zählen. Anders wäre es mit der Beistandspflicht, die im Artikel 42 des EU-Vertrags steht. Sie wäre bindend, stellt Brüssel klar. Im Fall eines gewaltsamen Konflikts um Grönland könnten Deutschland und die anderen EU-Staaten auf Antrag Dänemarks hin Beistand leisten müssen. Das stellte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas jetzt nach den ergebnislos verlaufenen Gesprächen über die aus europäischer Sicht ungerechtfertigten US-Besitzansprüche auf die Arktisinsel in Washington klar.Grönland sei Teil des Hoheitsgebiets des Königreichs Dänemark und falle daher grundsätzlich unter die Klausel der gegenseitigen Solidarität nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags, sagte die Sprecherin. Zugleich betonte sie, dass sich die Frage einer Anwendung derzeit nicht stelle. Grundsätzlich gilt eine militärische Konfrontation als sehr unwahrscheinlich, weil sich vermutlich niemand mit der mächtigsten Militärmacht der Welt anlegen würde.05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenBrisant ist die öffentliche Festlegung dennoch. Zuvor waren EU-Vertreter der Frage lange ausgewichen, ob Dänemark im Fall einer gewaltsamen Einverleibung Grönlands durch die USA theoretisch den Beistand anderer Mitgliedstaaten anfordern könnten. Als Grund gilt unter anderem, dass die Grönländer 1982 in einem Referendum für den Austritt aus der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) gestimmt hatten. Zugleich ist Grönland aber weiterhin Teil des Königreichs Dänemark. Unter Juristen wird zum Teil auch die Auffassung vertreten, dass die EU-Beistandsklausel vermutlich nicht für Grönland gilt. In ihr heißt es konkret: “Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung (…).”Auf Nato kann Dänemark im Streit nicht zählen Artikel 42 Absatz 7 ist damit noch schärfer formuliert als Artikel 5 der Nato. Nach diesem liegt es im Ermessensspielraum der Bündnisstaaten, wie sie im Fall eines Angriffs Alliierten zu Hilfe kommen. Den Nato-Bündnisfall könnte Dänemark zudem ohnehin nicht ausrufen, weil dazu auch die USA zustimmen müssten.02:16 minPlötzlich im Blickpunkt der WeltDarum ist Grönland strategisch so wertvollDie EU-Beistandsklausel wurde bislang erst einmal nach den Terroranschlägen von Paris im Jahr 2015 aktiviert. Deutschland beteiligte sich danach deutlich aktiver am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien. So wurden unter anderem Tornado-Jets für Aufklärungsflüge bereitgestellt.Die Klarstellung zu Artikel 42 Absatz 7 erfolgte kurz nach erfolglos geendeten Grönland-Gesprächen am Mittwoch in Washington. Bei diesen hatten der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und die für Außenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt versucht, den Amerikanern ihre Position klarzumachen: Dass die USA keinen Anspruch auf Grönland haben und dass die größte Insel der Welt nicht zum Verkauf steht.Trump gibt nicht aufSchon direkt vor dem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance hatte US-Präsident Donald Trump noch einmal deutlich gemacht, dass er nicht daran denke, sein Interesse an dem rohstoffreichen Grönland aufzugeben. Er verwies dabei erneut auf strategische Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten, die sich angeblich nicht über die Nato schützen ließen.05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”Für Aufsehen und Beunruhigung sorgt Trumps Äußerungen vor allem, weil er bislang auch militärischen Zwang nicht ausschließt, um Kontrolle über Grönland zu erlangen. Die Insel ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt und sechsmal so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp 57.000 Einwohner.Rasmussen konstatierte nach dem Austausch mit Rubio und Vance “fundamentale” Meinungsverschiedenheiten. Als Zeichen der Solidarität mit Dänemark und Grönland haben Deutschland und andere EU-Staaten eine Militärmission für das Land angekündigt. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 13 Soldaten an dem mehrtägigen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel.Quelle: ntv.de, Ansgar Haase, dpaVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”Videos 00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um UnterstützungVideos01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen03:31 minSchutzwall gegen US-GebarenTruppenankunft “sorgt in Grönland für gemischte Gefühle”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikUkraine-Krieg im Liveticker+++ 21:14 Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte +++15.01.2026, 22:00 Uhr
PolitikUkraine-Krieg im Liveticker+++ 21:14 Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte +++15.01.2026, 22:00 Uhr FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages. “Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird”, sagt der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Er kündigt tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an.+++ 20:38 Macron: Frankreich ist Kiews wichtigster Lieferant für Geheimdienstinformationen +++Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zufolge ist Frankreich mittlerweile der wichtigste Lieferant von Geheimdienstinformationen der Ukraine. “Während die Ukraine vor einem Jahr noch weitgehend von den amerikanischen Geheimdienstkapazitäten abhängig war, werden heute zwei Drittel dieser Geheimdienstinformationen von Frankreich geliefert. Zwei Drittel”, sagt Macron während einer Rede auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt in Istres.+++ 20:08 Kiew: Russland will in besetzten Gebieten nach Rohstoffen suchen +++Russland plant nach Angaben Kiews geologische Untersuchungen in den besetzten Gebieten der Region Donezk. Wie der ukrainische Auslandsgeheimdienst berichtet, sieht das Programm eine schrittweise Erkundung von Mineralvorkommen vor, wobei der Schwerpunkt auf Rohstoffen liegt, die in der modernen Wirtschaft gefragt sind, darunter strategische und seltene Metalle. Demnach sollen die Arbeiten aus dem russischen Staatshaushalt finanziert werden.+++ 19:12 Ukraine: Verteidigungslinien in Myrnohrad halten weiterhin +++Ukrainische Einheiten haben gestern laut eigenen Angaben im Ballungsraum Pokrowsk-Myrnohrad 48 russische Angriffe abgewehrt. Das meldet die ukrainische Truppengruppierung Ost auf ihrer Facebookseite. In Richtung Pokrowsk “haben unsere Soldaten 50 Besatzer getötet und 25 verwundet”, heißt es weiter. Zudem sei ein Artilleriesystem zerstört worden. In Myrnohrad würden ukrainische Einheiten Verteidigungslinien halten. Die Logistik bleibe aber schwierig. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.+++ 18:35 Großbritannien will Altersgrenze zur Einberufung von Reservisten anheben +++Großbritannien will die Altersgrenze für Reservisten anheben. Das Höchstalter für die Einberufung ehemaliger Soldaten solle um zehn Jahre auf 65 angehoben werden, teilt General Paul Griffiths, der die Reformen leitet, mit. Auch die Schwelle für die Einberufung von Reservisten solle gesenkt werden. Künftig könnten sie auch bei kriegsähnlichen Vorbereitungen einberufen werden. Bislang war dies nur bei nationaler Gefahr, großem Notstand oder einem Angriff auf Großbritannien möglich. “Diese Reformen ermöglichen es uns, das Personal schnell zu mobilisieren, wenn es am wichtigsten ist”, sagt Griffiths. Dies stärke die Einsatzbereitschaft und entspreche dem Ansatz vieler Nato-Streitkräfte. +++ 17:54 Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage +++Russische Streitkräfte zerstören in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw nach Angaben des Bürgermeisters eine große Energieanlage. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, schreibt Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilt er nicht mit.+++ 17:24 Putin: “Lage auf internationaler Bühne verschlechtert sich zusehends” +++Kremlchef Wladimir Putin warnt vor einer Zunahme weltweiter Spannungen. “Die Lage auf der internationalen Bühne verschlechtert sich zusehends”, sagt Putin in einer Rede vor neuen Botschaftern im Kreml. “Langjährige Konflikte verschärfen sich, und neue, ernste Krisenherde entstehen.” Ohne die USA oder Präsident Donald Trump namentlich zu nennen, kritisiert Putin jene, die “nach dem Recht des Stärkeren ihren Willen diktieren, andere belehren und Befehle erteilen”. Er fordert zudem eine Diskussion über die russischen Vorschläge für eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa. “Wir hoffen, dass die Einsicht in diese Notwendigkeit früher oder später kommen wird”, sagt er. “Bis dahin wird Russland seine Ziele weiter konsequent verfolgen.” Dialog “auf Minimum reduziert”Putin begrüßt europäische Botschafter mit Verdruss+++ 16:58 Putin gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis +++Russlands Staatschef Wladimir Putin beklagt das schlechte Verhältnis zu Europa – sieht die Schuld dafür aber allein bei den europäischen Nachbarn. Der Zustand der jeweiligen bilateralen Beziehungen lasse “zu wünschen übrig”, sagt Putin. “Der Dialog und die Kontakte sind – und zwar nicht durch unsere Schuld, das möchte ich betonen – auf ein Minimum reduziert für staatliche wie für wirtschaftliche und gesellschaftliche Kreise.” Er hoffe, dass es mit der Zeit einen Rückweg zu normalen und konstruktiven Beziehungen gebe. Der Kremlchef überging dabei, dass der von ihm befohlene Angriffskrieg gegen die Ukraine Auslöser des Zerwürfnisses ist.+++ 16:24 Drohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein +++In einem Park in Lwiw haben zwei Menschen unglaubliches Glück: Beim Einschlag einer russischen Drohne bei einem Spielplatz wird nur einer leicht verletzt. Eine Person wird dabei nur um wenige Meter verfehlt.00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein+++ 15:50 Ukraine: Russischer Raketenangriff auf Hafen in Region Odessa +++Eine russische ballistische Rakete hat ukrainischen Angaben zufolge die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Stadt Tschornomorsk getroffen. Bei dem Angriff auf einen Pier sei eine Person verletzt worden, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Oleksij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. An der Anlegestelle habe sich ein Schiff unter maltesischer Flagge auf die Ausfahrt vorbereitet. Drei Container seien beschädigt worden, zudem sei Öl ausgelaufen.+++ 15:08 Ukrainische Brigade meldet Tötung von rund 70 Russen in Charkiw +++Angehörige der Khartiia-Brigade der ukrainischen Nationalgarde haben nach Angaben des Verbands rund 70 russische Soldaten nahe dem Dorf Lypzi in der Region Charkiw getötet. Nach Angaben der Einheiten versuchen Moskaus Truppen seit einer Woche, im Verantwortungsbereich der Brigade Angriffsoperationen durchzuführen. “Dank des koordinierten Zusammenwirkens der Khartija-Mitglieder – Infanteristen, Drohnenpiloten, Artilleristen und anderer Einheiten – scheiterte der Versuch”, heißt es zu einem Video, das die Brigade veröffentlichte. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. +++ 14:27 Kreml hofft auf neues Treffen mit US-Unterhändlern +++Der Kreml hofft auf einen baldigen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner. Der Dialog mit den Amerikanern laufe, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. “Sobald die Termine abgestimmt sind, findet dieser Besuch, hoffen wir, statt.” Es sei wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sicht auf diese Beratungen darlege. Zwischen den Amerikanern, Ukrainern und Europäern habe es viele Gespräche gegeben. +++ 14:08 Ab Februar niedrigere Preisgrenze für russisches Öl +++Künftig gilt eine niedrigere Preisobergrenze für russisches Öl. Der sogenannte Ölpreisdeckel wird zum 1. Februar nach einem im vergangenen Sommer beschlossenen neuen Mechanismus auf 44,10 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) abgesenkt, wie die EU-Kommission mitteilte. Derzeit liegt die Grenze bei 47,60 US-Dollar pro 159-Liter-Fass. Der Preisdeckel für russisches Öl gilt für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei und wurde 2022 von der EU gemeinsam mit den USA und Japan, Kanada und Großbritannien eingeführt. Die Obergrenze ist eine der Sanktionen, mit denen der Westen auf den von Moskau begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine reagiert. Sie soll unter anderem dafür sorgen, dass Russland nicht von Preisanstiegen für Öl profitiert und damit seine Kriegskasse füllen kann. Während einige Länder einen niedrigen Preisdeckel fordern, befürchteten andere zuletzt ungerecht große Nachteile für heimische Schifffahrtsunternehmen, wenn der sogenannte Ölpreisdeckel zu stark gesenkt werde. Zur Finanzierung der UkraineBericht: London will Putins Schattenflotte-Schiffe stürmen – und das Öl selbst verkaufen+++ 13:38 Neue Stromausfälle in der Ukraine durch Luftangriffe +++In der Ukraine haben russische Luftangriffe in der Nacht weitere großflächige Stromausfälle verursacht. In den Gebieten Charkiw und Schytomir seien Verbraucher ohne Strom, teilt das Energieministerium in Kiew mit. “Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten werden überall dort durchgeführt, wo es die Sicherheitslage zulässt”, heißt es. Im Gebiet Dnipropetrowsk ordnete der staatliche Versorger Ukrenergo wegen früherer Schäden am Netz Notabschaltungen an. Drohneneinschläge wurden auch aus Lwiw und Kiew und aus frontnahen Städten wie Slowjansk und Kramatorsk gemeldet. Krisenmanagement in KiewSelenskyj ist mit Klitschko überhaupt nicht zufrieden+++ 13:08 Kreml behauptet: “Entscheidungsspielraum” der Ukraine werde “immer geringer” +++Der Ukraine gehen dem Kreml zufolge die Möglichkeiten zur Beendigung des seit fast vier Jahren andauernden Krieges mit Russland aus. “Die Lage verschlechtert sich für das Kiewer Regime von Tag zu Tag”, behauptet Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau. Der “Entscheidungsspielraum” der Ukraine werde “immer geringer”. Peskow äußerte sich nach wiederholten russischen Angriffen auf die ukrainische Energie-Infrastruktur. In Richtung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagt der Kreml-Sprecher, es sei “an der Zeit”, dass dieser “Verantwortung übernimmt und die richtige Entscheidung trifft”. Kiew und seine europäischen Verbündeten und die USA haben sich laut Selenskyj auf einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges geeinigt. Damit liegt eine überarbeitete Fassung des ursprünglich von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plans vor, der als sehr russlandfreundlich kritisiert worden war. Der Kreml hat bislang jegliche Anpassungen zurückgewiesen.2399 Tonnen schweres GeschenkLitauen liefert Ukraine vollständiges Heizkraftwerk+++ 12:26 Polens Regierungschef rügt Trumps Äußerung zu Selenskyj +++Polens Regierungschef Donald Tusk kritisiert die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, wonach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schreibt Tusk auf der Plattform X. “Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte.” Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland. “Das wisst ihr alle.” Das EU- und Nato-Land Polen ist einer der wichtigsten politischen und militärischen Unterstützer der von Russland angegriffenen Ukraine. Es hat eine zentrale Funktion als logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens für Kiew.09:18 minSPD-Politiker Wiese im FrühstartBundeswehr in Ukraine “ist dritter Schritt vor erstem”+++ 11:43 Großmanöver beginnt in Deutschland – Nato verlegt Truppen +++Für ein großes Militärmanöver in Deutschland in den kommenden Wochen beginnt die Nato, rund 10.0000 Soldatinnen und Soldaten sowie Material und Fahrzeuge in die Bundesrepublik zu verlegen. Am Morgen rollen im Seehafen in Emden Dutzende Fahrzeuge einer italienischen Militäreinheit von Bord eines Frachtschiffes. Damit beginne der sichtbare Auftakt der Übung in Deutschland, teilt das operative Hauptquartier der Nato im niederländischen Brunssum mit. Deutschland ist Gastgebernation des Großmanövers und zugleich auch Drehscheibe für den Umschlag. Neben Schiffstransporten sind auch Truppenbewegungen mit Konvois an Land und Lufttransporte geplant. Mit dem Großmanöver “Steadfast Dart 26” will die Nato trainieren, Soldatinnen und Soldaten sowie Material und Fahrzeuge möglichst effizient innerhalb des Bündnisgebiets zu verlegen, um im Fall eines Konflikts vorbereitet zu sein. 41:44 minSturm, Kälte, Nato-AuftragMarine-Schiff “Berlin” trainiert Ernstfall vor Grönland+++ 10:59 Fahndung nach Kopf von Hackergruppe “Black Basta” – Durchsuchungen in Ukraine +++Ermittler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten fahnden mit einem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Kopf der Schadsoftwaregruppe “Black Basta”. Der Mann aus Russland soll die Gruppe gegründet und geleitet haben, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilen. In der Ukraine gab es in dem Zusammenhang zwei Durchsuchungen. Nach Angaben der Ermittler ist “Black Basta” eine der aktivsten Schadsoftwaregruppen der vergangenen Jahre. Die Gruppe griff Computernetzwerke von Unternehmen überwiegend westlicher Länder an, stahl sensible Daten, verschlüsselte die Systeme und erpresste schließlich Lösegeld von den Opfern.+++ 10:20 Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien +++Die Türkei plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung die Entsendung von Kampfjets nach Estland und Rumänien. Von August bis November 2026 sollen türkische Jets in Estland stationiert werden, wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt. Daran schließe sich bis März 2027 ein Einsatz in Rumänien an. In den vergangenen Jahren hatte die Türkei bereits ähnliche Missionen in Polen und Rumänien übernommen. Die Nato verstärkt ihre Luftverteidigung, nachdem es nach Angaben des Bündnisses wiederholt zu Verletzungen des Luftraums durch Russland gekommen ist. Die Türkei richtet im Juli den nächsten Nato-Gipfel aus.02:17 min15-Minuten-Fenster entscheidendDieser Plan greift, wenn Putins Jets Nato-Luftraum verletzen+++ 09:27 Russland weist britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus +++Russland weist einen britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus. “Es wurde erneut betont, dass Moskau die Tätigkeiten nicht deklarierter britischer Geheimdienstoffiziere in Russland nicht tolerieren werde”, teilt das Außenministerium mit. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe den Mann enttarnt. Er warf ihm vor, verdeckt als Spion gearbeitet zu haben. Der Diplomat müsse das Land binnen zwei Wochen verlassen.+++ 08:36 Bericht: Russischer Drohnenangriff auf Spielplatz in Lwiw +++Russland hat offenbar einen Spielplatz in der westukrainischen Stadt Lwiw angegriffen. Das berichtet die Zeitung “Kyiv Independent” unter Berufung auf einen Telegram-Beitrag des Gouverneurs Maksym Kozytskyi. Laut vorläufigen Informationen gebe es keine Toten oder Verletzten durch den Drohnenangriff. Die Druckwelle habe Fenster in den umliegenden Gebäuden zerstört, darunter auch Wohngebäude. In der Nähe des Spielplatzes steht nach Angaben des Bürgermeisters ein Denkmal für den ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera.Die Statue des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera neben dem angegriffenen Spielplatz. (Foto: REUTERS)+++ 07:42 Russland: Haben im Januar 300 Quadratkilometer Territorium eingenommen +++Russland hat nach Aussage von Generalstabschef Waleri Gerassimow in der ersten Januarhälfte mehr als 300 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine eingenommen. Im vergangenen Jahr habe Russland demnach 6640 Quadratkilometer erobert.+++ 07:08 Neue Geflüchtete aus Ukraine verlieren Anspruch auf Bürgergeld +++Ukrainerinnen und Ukrainer, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen sind, haben hierzulande Vorteile im Vergleich zu Geflüchteten aus anderen Ländern. Ihnen wurde etwa bereits ab Juni 2022 der Anspruch auf Bürgergeld zugesprochen wurde – statt der niedrigeren Sätze des Asylbewerberleistungsgesetzes. Das soll sich nun aber ändern: Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung debattiert der Bundestag heute zum ersten Mal. Die Änderungen betreffen Ukrainerinnen und Ukrainer, die nach dem 31. März 2025 eingereist sind. Am besonderen Status der Geflüchteten aus der Ukraine ändert sich grundsätzlich nichts.02:38 minBürgergeld-Stopp für UkrainerIst die Integration ukrainischer Geflüchteter gefährdet?+++ 06:33 Trump behauptet, Putin sei für Deal bereit +++Kreml-Chef Wladimir Putin sei bereit, ein Abkommen zur Beendigung des Krieges Russlands gegen die Ukraine zu schließen, sagt US-Präsident Donald Trump im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Putin sei demnach “bereit, einen Deal zu machen”. Selenskyj sei das Hindernis, behauptet Trump. “Wir müssen Präsident Selenskyj dazu bringen, mitzumachen”, sagt er.”Bereit für einen Deal”Trump schlägt sich wieder auf Putins Seite+++ 05:43 Energie-Notlage in Kiew: Selenskyj greift Bürgermeister Klitschko an +++Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost – die ukrainische Führung schaltet sich in die bereits seit Tagen andauernde Notlage der Hauptstadt Kiew ein. Zugleich kritisiert Präsident Wolodymyr Selenskyj das bisherige Krisenmanagement der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko. Für den gesamten Energiesektor der Ukraine werde der Notstand ausgerufen, teilt Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationsstab eingerichtet, der sich besonders um die Nöte der Dreimillionenstadt kümmern solle. Die Regierung habe die Lage in Kiew, Odessa, Dnipro, Krywyj Rih und Charkiw besprochen, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. “Wir sehen, dass viel gemacht worden ist, – insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben”, sagt er. “Kiew hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen.” Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisiert er.+++ 04:45 Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr: “Großes Geschenk an die Rüstungsindustrie” +++Die Linke im Bundestag reagiert mit scharfer Kritik auf das neue Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung bei der Bundeswehr. Es sei “ein großes Geschenk an die Rüstungsindustrie”, das der “Korruption Tür und Tor” öffne, sagt Fraktionsvize Janine Wissler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion monierte unter anderem die Erhöhung der Schwellenwerte, unterhalb derer öffentliche Auftraggeber ohne ein Vergabeverfahren Aufträge erteilen dürfen, die sogenannten Direktaufträge.+++ 03:45 Empörung in Mariupol: Russischer Verwaltung geht Geld für Schulessen aus +++In der von Russland besetzten Stadt Mariupol wurden die Schulmahlzeiten aufgrund fehlender finanzieller Mittel der russischen Behörden eingestellt. Das berichtet der Stadtrat der eigentlich ukrainischen Stadt auf Telegram. “Die Einwohner von Mariupol berichten über Probleme bei der Organisation der Schulverpflegung in der Stadt. Ihren Angaben zufolge wurde in einer Reihe von Bildungseinrichtungen die vollständige Verpflegung der Schüler bereits eingestellt”, so der Stadtrat. “Aufgrund fehlender Finanzierung” würden die Kinder derzeit kein warmes Essen erhalten. Zum Frühstück hätte es in der ersten Woche dieses Jahres nur ein Brötchen und Tee gegeben. Die Schulverwaltungen würden erwägen, die Kosten auf die Eltern umzulegen, heißt es weiter. Der Stadtrat sieht darin “Machenschaften zur Veruntreuung von Geldern”.+++ 02:18 Lettland: Belarussische Behörden unterstützen illegale Migration +++Lettland wirft den Behörden des autoritär regierten Nachbarlands Belarus vor, Migranten beim Versuch zu unterstützen, illegal die Grenze zu übertreten. Demnach seien bei einem aufgegriffenen Grenzgänger Dokumente und Kommunikationsausrüstung eines belarussischen Militärangehörigen gefunden. Dies teilt die Armee des baltischen EU- und Nato-Landes mit. Auf den Mobilgeräten von Migranten seien zudem Bilder gefunden worden, die belarussische Grenzschutzbeamte zusammen mit Migranten zeigen sollen – auch in Militärfahrzeugen.+++ 00:41 Ukrainische Behörden ordnen Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern an +++Die ukrainischen Behörden ordnen angesichts der jüngsten russischen Geländegewinne die Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern in der südlichen Region Saporischschja an. “Wir haben eine schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen: die Evakuierung von Kindern zusammen mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten aus fünf Ortschaften in der Region Saporischschja anzuordnen”, erklärt Vize-Regierungschef Oleksij Kuleba. Demnach sollen 40 Kinder in die zentralukrainische Region Tscherkassy gebracht werden. Eine Zwangsevakuierung sei “immer ein schwerer Schritt”, sagt Kuleba. Doch sei sie angesichts des “dauerhaften Beschusses die einzige verantwortungsvolle Möglichkeit, Leben zu retten”.+++ 23:11 Geheimdienst: Russlands Verluste letztes Jahr auf zweithöchstem Stand +++Das britische Verteidigungsministerium nimmt an, dass Russland im vergangenen Jahr ungefähr 415.000 seiner Soldaten verloren hat. Die Zahl bezieht sich auf getötete oder verletzte Soldaten zusammen. Dies wäre die zweithöchste Zahl seit Kriegsbeginn nach den geschätzten Verlusten von 430.000 Soldaten im Jahr 2024, schreiben die Briten in ihrem Geheimdienst-Update. Die Gesamtverluste der Russen sollen demnach bei etwa 1.230.000 Soldaten liegen.+++ 21:55 Drohnenkräfte reklamieren gleich mehrere bedeutende Treffer gegen russische Flugabwehr +++Ukrainische Drohneneinheiten haben nach eigenen Angaben insgesamt sechs russische Raketenabwehr- und Radarsysteme in nur 48 Stunden ausgeschaltet. Das teilt der Kommandeur der Drohnenkräfte, Robert Brovdi, bei Facebook mit. Ihm zufolge befanden sich die Flugabwehrsysteme in den Gebieten Donezk und Saporischschja. +++ 21:22 Lettland: Risiko für russische Einmischung bei Wahl steigt +++In Lettland stehen im Herbst die Parlamentswahlen an. Nach einer Einschätzung aus Riga steigt das Risiko für eine russische Einmischung. Es wäre naiv anzunehmen, dass Russland keine Versuche unternehmen würde, eine Schwachstelle oder einen Fehler im lettischen System auszunutzen, sagt Viktor Makarov, Sonderbeauftragter des lettischen Außenministeriums für digitale Fragen, in einer Ausschusssitzung. “Die Einmischung in die Wahlen beginnt nicht erst einen Tag oder drei Monate vor den Wahlen, die Gelegenheiten werden jetzt gesucht, sie wurden auch gestern gesucht”, wird Makarov vom Nachrichtenportal Delfi zitiert. Er weist drauf hin, dass die EU-Institutionen über nützliche Instrumente verfügten, die eingesetzt werden können. Zu den generellen Gefahren gehören zum Beispiel Desinformation und Cyberangriffe.Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.Quelle: ntv.de, mau/are/dpa/rts/AFPVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenVideos 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzelnVideos01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikAuf Druck von TrumpWeißes Haus: Iran hat 800 Hinrichtungen gestoppt16.01.2026, 00:12 Uhr
PolitikAuf Druck von TrumpWeißes Haus: Iran hat 800 Hinrichtungen gestoppt16.01.2026, 00:12 Uhr Artikel anhören(03:28 min)00:00 / 03:280.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xDie Exekutionen hätten ohne die Intervention der USA gestern stattgefunden, erklärt Trump-Sprecherin Leavitt. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Nach massiven Drohungen aus Washington soll es im Iran keine Hinrichtung von Demonstranten gegeben haben. Trumps Sprecherin beziffert die Zahl ausgesetzter Todesurteile auf 800. Die Sicherheitskräfte des Mullah-Regimes werden mit Sanktionen belegt. Nach Auffassung der US-Regierung hat der Iran wegen des Drucks aus Washington die für Mittwoch geplante Hinrichtung von 800 Demonstranten gestoppt. US-Präsident Donald Trump “geht davon aus, dass 800 geplante Hinrichtungen, die gestern stattfinden sollten, gestoppt worden sind”, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt vor Journalisten. Ein militärisches Vorgehen der USA angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran bleibe aber weiterhin eine Option, betonte sie.”Alle Optionen bleiben für den Präsidenten auf dem Tisch”, sagte Leavitt. Trump habe Teheran vor “ernsthaften Konsequenzen” gewarnt, wenn weiterhin Demonstranten getötet würden. Die Sprecherin bestätigte zudem ein Telefonat des US-Präsidenten mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Dieser hatte Trump laut der Zeitung “New York Times” aufgefordert, im Iran nicht militärisch zu intervenieren.01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”Vertreter der regionalen US-Verbündeten Saudi-Arabien, Katar und Oman hätten ebenfalls fieberhafte Bemühungen unternommen, um Trump von einer Intervention abzuhalten und ihn “zu überzeugen, dem Iran eine Chance zu geben, guten Willen zu zeigen”, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter Saudi-Arabiens der Nachrichtenagentur AFP. Ein Vertreter eines weiteren Golfstaats bestätigte die Gespräche. Am Mittwoch hatten die USA einen Teil ihres Personals vom größten regionalen US-Militärstützpunkt in Katar abgezogen und damit Befürchtungen eines kurz bevorstehenden Militäreinsatzes geweckt.Finanzminister Bessent verhängt SanktionenDas US-Finanzministerium hatte derweil Sanktionen gegen Verantwortliche der iranischen Sicherheitsbehörden verkündet. Die Strafmaßnahmen richteten sich unter anderem gegen den Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, sowie weitere Vertreter der Sicherheitsbehörden, die das gewaltsame Vorgehen gegen die Proteste organisiert hätten, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent.”Werden es uns ansehen” Trump hält sich Militärintervention gegen Mullahs offenDie Proteste im Iran hatten Ende Dezember begonnen. Sie entzündeten sich zunächst an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich dann aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstranten vor. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden tausende Menschen getötet und mehr als 10.000 weitere festgenommen.Die im Zuge der Proteste vor einer Woche verhängte Internetsperre im Iran dauerte am Abend an. Dennoch drangen erneut Aufnahmen aus dem Land, die Hinweise auf die Gewalt gegen Demonstranten geben. Ein online verbreitetes Video zeigt die Beisetzung eines getöteten Demonstranten in der Provinz Ilam. Teilnehmer rufen “Tod für Chamenei” und “Dieses Jahr wird Chamenei gestürzt”.Quelle: ntv.de, mau/AFPVideos05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffen03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”Videos 00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzelnVideos01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikInnenministerium legt Zahlen vorRechtsextremisten besitzen 4000 legale Waffen16.01.2026, 00:02 Uhr Reichsbürgerdemonstration in
PolitikInnenministerium legt Zahlen vorRechtsextremisten besitzen 4000 legale Waffen16.01.2026, 00:02 Uhr Reichsbürgerdemonstration in der Weimarer Innenstadt im Oktober. (Foto: picture alliance/dpa)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Auf Anfrage veröffentlicht das Bundesinnenministerium Zahlen zum Waffenbesitz unter Rechtsextremisten und Reichsbürgern. Rund 4000 erlaubnispflichtige Schusswaffen sind Ende 2024 in der Szene im Umlauf. Die Grünen sehen darin einen Skandal. Rechtsextremisten, Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter verfügten zuletzt über mehr als 4000 legale Waffen. Das ergibt sich aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcel Emmerich, forderte eine Entwaffnung der Szene. “Wer unsere freiheitliche demokratische Grundordnung bekämpft, darf keine Waffen besitzen. Verfassungsfeinde müssen konsequent entwaffnet werden”, sagte er dem RND.In dem Ministeriumsschreiben heißt es: “Nach Kenntnis des Bundesamtes für Verfassungsschutz waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 an erlaubnispflichtigen Schusswaffen im Nationalen Waffenregister 2996 auf rechtsextremistische Personen, 932 auf ,Reichsbürger’ und ,Selbstverwalter’ sowie 124 auf Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates registriert.” Neuere Daten lägen noch nicht vor.Lauterbach-Entführung geplantUmsturzpläne nicht angezeigt? Razzia bei VerdächtigemGrüne: Innenminister legt Hände in den SchoßZum selben Zeitpunkt hätten 1120 rechtsextremistische Personen, 357 “Reichsbürger” und “Selbstverwalter” sowie 37 Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates eine waffenrechtliche Erlaubnis besessen. Im Jahr davor sei eine solche Erlaubnis zahlreichen Menschen entzogen worden – beziehungsweise gaben sie diese freiwillig zurück: Das waren 157 Rechtsextremisten, 191 “Reichsbürger” und “Selbstverwalter” sowie zwölf Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates.Prozessauftakt in DüsseldorfAntifa-Ost-Mitglieder wegen Mordversuch vor Gericht Emmerich sagte: “Es ist ein Skandal, dass Rechtsextremisten und Reichsbürger weiterhin über 4000 Schusswaffen besitzen.” Dieses Waffenarsenal stelle eine enorme Gefahr für den Rechtsstaat dar. “Seit Jahren sinken die Zahlen nicht, und seit Jahren fordern Länder und Waffenbehörden Reformen, damit Entwaffnung schneller und konsequenter erfolgen kann.” Doch das Bundesinnenministerium lege die Hände in den Schoß.Quelle: ntv.de, mauVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenVideos 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”Videos00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikVenezuela hat nicht geholfenTrump stürzt in Umfragen noch weiter ab15.01.2026, 17:37 Uhr
PolitikVenezuela hat nicht geholfenTrump stürzt in Umfragen noch weiter ab15.01.2026, 17:37 Uhr Artikel anhören(05:09 min)00:00 / 05:090.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xOb das den Stimmungsumschwung bringt? Am Mittwoch dekretierte Präsident Trump die Rückkehr von Vollmilch in die Schulkantinen der USA. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Seinen Umfragewerten hilft weder die erfolgreiche Gefangennahme des venezolanischen Machthabers noch die ständigen Drohungen gegen Grönland: Die meisten US-Amerikaner sind mit der Arbeit von Donald Trump unzufrieden. Das hat Gründe.Trotz der Absetzung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro sinken die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump. Neue Umfragen zeigen einen regelrechten Knick im Januar.Nach Daten des Portals RealClearPolling, die aus verschiedenen Umfragen ermittelt wurden, verschärfte sich die Unzufriedenheit mit Trumps Arbeit in dieser Woche. Bereits vergangene Woche war die Zufriedenheit mit Trumps Arbeit deutlich gesunken. Aktuell sind demnach 43 Prozent der US-Amerikaner zufrieden mit der Politik ihres Präsidenten. Eine Mehrheit von 55 Prozent ist unzufrieden.Auffällig: Die Maduro-Entführung am 3. Januar schlägt sich in den Umfragen nicht nieder. Vermutlich, weil die US-Amerikaner das Vorgehen der Trump-Regierung nicht durchgehend positiv sehen: Nach einer Umfrage für die Nachrichtenagentur Reuters billigen zwar 33 Prozent Maduros Absetzung. Fast ebenso viele, 34 Prozent, sehen den Militäreinsatz allerdings kritisch.Venezuela gehört zu den Themen, die die USA spalten: Republikanische Wähler befürworten die Maduro-Absetzung mit einer großen Mehrheit von 65 Prozent. Mit genauso großer Mehrheit lehnen die Anhänger der Demokraten sie ab.01:46 min”Er ist ein Friedenspräsident”Skurriler Termin: Trump beendet “Krieg” gegen VollmilchDa sich Zustimmung und Ablehnung in etwa die Waage halten, muss es andere Gründe für Trumps Umfrage-Absturz geben. Der wahrscheinliche Grund ist die Erschießung einer Frau in Minneapolis durch einen Agenten der Bundesbehörde ICE. Der Mann tötete die 37 Jahre alte Renee Good am 7. Januar mit drei Kopfschüssen. Der Fall fand ein riesiges mediales Echo und sorgte in den gesamten USA für Empörung. Trump und seine Regierung machen die Frau selbst für ihren Tod verantwortlich, juristische Konsequenzen soll der Fall nicht haben – jedenfalls nicht für den ICE-Mitarbeiter. Laut “New York Times” will das US-Justizministerium sogar Ermittlungen gegen die Witwe der Getöteten einleiten.Dreimal ins Gesicht geschossenGoods Tod gleicht einer Hinrichtung durch die ICE-BehördeVon Sabine OelmannAuch Umfragen stützen die Vermutung, dass der Fall Auswirkungen auf Trumps Zustimmungswerte hat. Einer Erhebung des Senders CNN zufolge sagen 56 Prozent der US-Amerikaner, das Vorgehen des ICE-Agenten sei unangemessen gewesen, nur 26 Prozent nennen es angemessen. Dies scheint mehr zu sein als eine Momentaufnahme: In derselben Umfrage sagen 51 Prozent, dass die Razzien der ICE-Behörde die betroffenen Städte weniger sicher machten. Nur 31 Prozent glauben, die Städte in den USA würden durch den Einsatz der ICE-Agenten sicherer. Auch diese Umfrage zeigt die Spaltung der USA: Eine Mehrheit der republikanischen Wähler (56 Prozent) hält das Vorgehen des ICE-Agenten für angemessen. Bei den Demokraten sehen dies nur 4 Prozent so.Neben dem Agieren der Migrationsbehörde ICE wächst die Unzufriedenheit mit Trumps Wirtschaftspolitik. Dazu trägt vor allem das Thema Inflation bei: 61,2 Prozent finden seine Politik bei diesem Thema schlecht, 36,8 Prozent befürworten sie – eine Differenz von minus 24,4 Prozentpunkten. Das ist ein übler Werte für einen Präsidenten, dessen wichtigstes Wahlkampfversprechen es war, die Wirtschaft wieder auf Touren zu bringen.In allen relevanten Politikbereichen mit Ausnahme des Nahostkonflikts hat die Zustimmung seit Beginn der Amtszeit abgenommen. Beim Thema Einwanderung genoss Trump noch die längste Zeit das Vertrauen der Wählerschaft. Seit dem vergangenen Herbst überwiegt jedoch auch hier die Ablehnung. Sollte Trump denken, er könne in den USA mit weiteren Drohungen gegen Grönland punkten, wäre dies abwegig. Nur 17 Prozent der US-Bürger befürworten Versuche, die Insel zu erwerben, wie eine weitere Reuters-Umfrage zeigt. Lediglich 4 Prozent halten den Einsatz militärischer Gewalt zu diesem Zweck für eine gute Idee. Zwei Drittel der Befragten äußern zudem die Sorge, dass die US-Bemühungen um eine Inbesitznahme Grönlands den Beziehungen der USA zu ihren europäischen Verbündeten und der Nato schaden.Quelle: ntv.deVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenVideos 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”Videos00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikÄrztin versorgt Iraner via Handy”Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”15.01.2026, 18:57
PolitikÄrztin versorgt Iraner via Handy”Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”15.01.2026, 18:57 Uhr Artikel anhören(05:57 min)00:00 / 05:570.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xFacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Verletzte im Iran trauen sich nicht mehr in Krankenhäuser – aus Angst vor Milizen. Mit Schussverletzungen und Brüchen verstecken sie sich deshalb zu Hause. Ärzte in Deutschland versuchen, per Telefon und Video zu helfen. Doch das ist riskant.Wenn Dr. Shabnam Fahimi-Weber ihr Handy in die Hand nimmt, weiß sie nie, was sie erwartet. Manchmal sind es nur ein paar Sekunden, manchmal ein verwackeltes Video, manchmal eine abgehackte Sprachnachricht. Fast immer geht es um Blut, um Schmerzen, um Menschen, die eigentlich ins Krankenhaus müssten – es aber nicht wagen.”Wir erleben aktuell im Iran, dass die Patienten, die sehr schwere Verletzungen haben, also wirklich quasi tödlich verletzt sind, in die Ambulanzen gehen”, sagt Fahimi-Weber im Gespräch mit ntv. “Aber kein anderer Patient traut sich in die Ambulanzen.” Denn wer mit einer Schusswunde ins Krankenhaus oder zum Arzt gehe, riskiere, von den Milizen verschleppt zu werden, die das Land terrorisieren.02:33 minErschreckende Infos vom MedizinerArzt im Iran: Ab Donnerstag änderten sich VerletzungenWas die in Essen praktizierende Ärztin beschreibt, ist eine medizinische Notlage. Seit Wochen berichten Menschenrechtsorganisationen von massiver Repression im Iran: Sicherheitskräfte gehen brutal gegen Demonstrierende vor, Verletzte fürchten Verhaftung, Folter oder verschleppt zu werden, sobald sie staatliche Einrichtungen betreten. Krankenhäuser, eigentlich Schutzräume, sind für viele zu Gefahrenzonen geworden.Versteckt in Wohnungen, behandelt per TelefonDie Folge dieser Angst ist eine “perfide Situation”, wie Fahimi-Weber sagt. “Die Patienten, die Hilfe brauchen, können nicht in Ambulanzen gehen. Viele dieser Patienten werden dann von den Angehörigen zu Hause versteckt, dort auch privat betreut.” Aus Deutschland heraus versucht die HNO-Ärztin zu helfen. Gemeinsam mit anderen Medizinerinnen und Medizinern und dem Netzwerk ParsiMed, von dem Fahimi-Weber Mitinitiatorin ist, gibt sie per Telefon und Video auf Persisch konkrete medizinische Anweisungen. Es geht um Wundversorgung, Blutstillung und Infektionen. Und darum, Medikamente zu organisieren, ohne staatliche Stellen einzuschalten. “Wir versuchen, diesen Patienten oder Angehörigen zu helfen, ihnen Anweisungen zu geben, den Kontakt der im Iran vermittelten Medikamente zu schicken, wo es möglich ist, damit sie nicht in die Hände dieses brutalen Regimes laufen.”Der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen im Iran ist brüchig. “Wir haben eine Zeit lang fast drei Tage gar keinen Kontakt zu ihnen gehabt”, sagt Fahimi-Weber. Weder Festnetz noch Mobilfunk funktionierten. Erst vor ein paar Tagen sei wieder ein kurzer Austausch möglich gewesen. In diesen wenigen Minuten sei eine Flut an Informationen gekommen: Berichte aus Ambulanzen, konkrete medizinische Fragen, Bitten um Hilfe. “Das ist selbstverständlich sehr gefährlich. Deshalb läuft das wirklich über einen ganz persönlichen Kanal.” Die Gespräche werden absichtlich kurz gehalten, um kein Risiko einzugehen. 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”Eine der letzten Nachrichten eines unfallchirurgischen Kollegen schildert die Situation in den Krankenhäusern: “Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”, berichtet Fahimi-Weber. Gleichzeitig stünden die Mediziner unter enormem Druck: Überarbeitung, Angst, moralische Erschöpfung. Einige kämen gar nicht mehr zur Arbeit, “weil sie die Situation nicht ertragen können”.Es fehlt an Blut, an Material, an allemBesonders dramatisch sei der Mangel an Blutkonserven. Kollegen hätten berichtet, dass “viele Menschen in den Ambulanzen sterben, einfach weil kein Blut da ist”. Daraufhin startete das Netzwerk ParsiMed einen Aufruf zur Blutspende – über alle verfügbaren Kanäle im Iran. Auch einfachste medizinische Dinge fehlen: Nahtmaterial, Schmerzmittel, Verbandsstoffe. Ein Teil davon wird über den Schwarzmarkt organisiert. Fahimi-Weber und ihre Mitstreiter stellen Kontakte her, übernehmen Kosten, koordinieren im Hintergrund. Es ist improvisierte Nothilfe, fernab jeder offiziellen Struktur.Manchmal kommen auch Bilder und Videos von Verletzten, die nicht mehr aufhören zu bluten. “Gestern habe ich einen Patienten übermittelt bekommen mit Schrotflintenverletzungen”, so die Ärztin. Verletzungen an Nase, Mund, Augenlidern – ihrem Fachgebiet. “Und da konnten wir auch wirklich ganz klare Anweisungen geben, wie sie damit umgehen sollen.”Fahimi-Weber spricht nicht nur als Ärztin, sondern auch als Teil einer humanitären Organisation. Ihr Wunsch sei klar, sagt sie: “Dass diese Brutalität, diese Gewalt dort aufhört.” Sie hofft auf stärkere internationale Zusammenarbeit, etwa mit Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen – nicht nur jetzt, sondern auch für die Zeit danach. Denn sie rechnet mit einem politischen Umbruch. “Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass dieses Regime weggeht.” Für diesen Moment wolle man bereit sein, schnell und koordiniert zu helfen.”Täglich Hunderte Opfer”Menschenrechtler: Mehr als 2500 Tote bei Protesten im IranGleichzeitig richtet sie einen deutlichen Appell nach Europa. “Wir wünschen natürlich sehr, dass die Europäische Union endlich etwas macht.” Die Zahlen, die ihr Netzwerk aus dem Iran erhalte, seien erschütternd: “Aktuell haben wir 12.000 Tote, die iranische Organisationen uns gemeldet haben.” Die Zahl der Opfer steige täglich. Bis politische Konsequenzen folgen, bleibt für Fahimi-Weber oft nur das Telefon. Und die Hoffnung, dass die Verbindung hält – lange genug, um vielleicht ein Leben zu retten.Quelle: ntv.deVideos05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffen00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw einVideos 05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um UnterstützungVideos01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen03:31 minSchutzwall gegen US-GebarenTruppenankunft “sorgt in Grönland für gemischte Gefühle”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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