Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • „Maybrit Illner“: Mit Studio-Chaos durch Trumps Weltordnung

    „Maybrit Illner“: Mit Studio-Chaos durch Trumps Weltordnung

    Womöglich standen die ersten Minuten der Sendung Maybrit Illner gestern Abend im ZDF paradigmatisch für ihr Thema „Trumps neue Weltordnung“. Denn man wurde einfach ins Geschehen hineingeworfen – ohne Begrüßung, einleitende Worte oder eine Vorstellung der Gäste. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Norbert Röttgen, sprach schon, bevor er überhaupt im Bild war. Als Maybrit Illner erschien, eilte ihre Stimme davon. Dann begann der aus Washington zugeschaltete US-Sicherheitsexperte Peter Rough zu sprechen, bevor man ihn überhaupt sah.

  • Verbot von Social-Media-Accounts Fast fünf Millionen Konten von australischen Jugendlichen im ersten

    Verbot von Social-Media-Accounts Fast fünf Millionen Konten von australischen Jugendlichen im ersten

    Verbot von Social-Media-Accounts

    Fast fünf Millionen Konten von australischen Jugendlichen im ersten Monat gesperrt

    Seit Australiens Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige greifen TikTok, Instagram und andere Techkonzerne hart durch: Innerhalb eines Monats wurden 4,7 Millionen Jugendkonten gesperrt – weit mehr als zuvor erwartet.

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    Warnhinweis von Facebook und Instagram auf australischen Handys vor dem Start des Banns

    Foto: Hollie Adams / REUTERS

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    Einen Monat nach Inkrafttreten eines Verbots von sozialen Medien für unter 16-Jährige in Australien haben ‌die Anbieter 4,7 Millionen Konten von australischen Jugendlichen gesperrt. Dies teilte die Internet-Aufsichtsbehörde des Landes mit. »Heute können wir verkünden, dass es funktioniert«, sagte Premierminister Anthony Albanese auf einer Pressekonferenz. »Dies erfüllt Australien mit Stolz. Es ist ein weltweit wegweisendes Gesetz, das nun in vielen Ländern als Vorbild dient«, so ‌Albanese.

    Das Gesetz war am 10. Dezember in Kraft getreten. Bei Verstößen drohen ⁠den ‍Plattformen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (rund 28,5 Millionen Euro). Betroffen sind unter anderem die Meta-Dienste Instagram, Facebook und Threads, Googles ​YouTube, X, TikTok, Snapchat. Ausgenommen sind mehrere Apps, die laut eSafety vorwiegend fürs Austauschen von Nachrichten oder zum Spielen genutzt werden, darunter Facebook Messenger, Pinterest, WhatsApp und YouTube Kids.

    Reddit teilte mit, ‌sich an ⁠die Vorgaben zu halten, klagt jedoch gegen das Verbot. Die Zahl der gesperrten Konten ist deutlich höher als die Schätzungen vor der Einführung des Gesetzes.

    Mehr zum Thema

    Jugendliche im Netz: Wir sollten soziale Medien wie Drogen behandeln

    Der SPIEGEL-Leitartikel von René Pfister, Paris

    Verbot von Social-Media-Accounts: Australien will seine Jugendlichen schützen, und die Welt schaut gebannt zu

    Von Anna-Lena Abbott und Torsten Kleinz, Sydney und Düsseldorf

    Das Vorgehen wird weltweit von Regulierungsbehörden beobachtet. ⁠Frankreich, Malaysia und Indonesien haben angekündigt, ähnliche Gesetze einführen zu wollen. Kritiker hatten die Durchsetzbarkeit des Verbots infrage gestellt. ‌Die zuständige Kommissarin, Julie Inman ‍Grant, räumte ein, dass einige Konten von Minderjährigen weiterhin aktiv seien. »Wir erwarten nicht, ‍dass Sicherheitsgesetze jeden einzelnen Verstoß verhindern«, sagte sie.

    Die australische Regierung und die Behörde für Internetsicherheit haben bereits klargestellt, dass sie damit rechnen, dass Jugendliche versuchen werden, das Verbot zu umgehen. Zum Beispiel, indem sie gefälschte Ausweise oder mit KI manipulierte Fotos von sich vorlegen. Den Jugendlichen oder ihren Eltern droht aber keine Strafe. Die Verantwortung liegt allein bei den Techkonzernen. Eine Studie mit Experten für psychische Gesundheit soll die ‍langfristigen Auswirkungen des Verbots über mehrere Jahre untersuchen.

    jon/Reuters

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  • Die Lage am Morgen Trump beeindrucken – mit einer Handvoll Soldaten Özlem

    Die Lage am Morgen Trump beeindrucken – mit einer Handvoll Soldaten Özlem

    Die Lage am Morgen

    Trump beeindrucken – mit einer Handvoll Soldaten

    Özlem Topçu

    Heute geht es um die Mission europäischer Nato-Staaten in Grönland, um die Drohung von US-Präsident Trump, das Militär in Minneapolis einzusetzen. Und um das mögliche Ende der iranischen Proteste.

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    So viel Aufmerksamkeit war nieVielleicht hätten sich die Grönländer ein wenig mehr oder sagen wir: die richtige Aufmerksamkeit der internationalen Staatengemeinschaft gewünscht. So viel Aufmerksamkeit war seit Peter Høegs Bestseller »Fräulein Smillas Gespür für Schnee« nicht mehr. Oder der letzten Staffel von »Borgen«. Mit heutigem Blick war die Serie ein Menetekel: Grönland gerät durch einen Ölfund in den Fokus der Großmächte USA, Russland und China (Europa spielt mal wieder kaum eine Rolle), vor allem die Amerikaner pochen auf Sicherheitsinteressen – und die Grönländer versuchen sich zu behaupten (mehr über Sicht der Grönländer lesen Sie hier 

    ). Als die Serie ausgestrahlt wurde, war noch Joe Biden in Amt und Würden.

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    Blick auf die grönländische Hauptstadt Nuuk: Reger Besuchsverkehr

    Foto: Marko Djurica / REUTERS

    In diesen Tagen herrscht auf der größten Insel der Welt mit absurd kleiner Einwohnerzahl von etwa 60.000 reger Besuchsverkehr, nicht allein von Journalistinnen und Journalisten. Seit US-Präsident Donald Trump entschieden hat, dass er Grönland »besitzen« müsse, um die USA sicherer zu machen, schauen auch die anderen Nato-Partner mehr Richtung Arktis und wollen eine Mission auf die Beine stellen. Denn Trump ist der wahrscheinlich nicht ganz falschen Meinung, dass Dänemark allein Grönland nicht vor Russland und China schützen könne – aber die USA könnten alles.Nur – wofür gab es die Nato noch mal?Die Botschaft von Trump: Ihr kümmert euch nicht genug um diesen sicherheitspolitisch so wichtigen Ort. Jetzt wollen ihm die europäischen Nato-Länder offensichtlich das Gegenteil beweisen. Von heute an beteiligen sich auch 13 Bundeswehrsoldaten drei Tage an einer Erkundungsmission. Sie treffen auf Kollegen aus Schweden, die bereits da waren. Auch Frankreich hat 15 Gebirgsjäger geschickt, Norwegen ist ebenfalls mit zwei Militärangehörigen am Start, Großbritannien ernsthaft mit einem. Die Botschaft: Wir kümmern uns sehr wohl um die Sicherheit der Arktis! Ob es allerdings mit dieser Mannstärke gelingt, den US-Präsidenten zu »beschwichtigen« (mehr dazu hier) und zu zeigen, dass man seine Sorgen ernst nimmt, darf bezweifelt werden.Mehr Hintergründe hier: Wie bedeutend Grönland für Trumps Golden Dome ist 

    Im Kampf gegen die eigenen BürgerEinen wesentlichen Teil seines Arbeitstages bestreitet Trump ja mit Drohungen. Er droht viel in Richtung Ausland – Iran, Grönland, abwechselnd der Ukraine und Russland, allen mit Zöllen. Aber er droht auch viel im Inland, politischen Gegnern, Institutionen, Beamten, die nicht auf seiner Linie sind, Migranten, demokratisch geführten Großstädten oder Bundesstaaten. Aktuell ist Minnesota in seinen Fokus geraten.

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    Protest gegen die Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis: Die Stadt kommt nicht zur Ruhe

    Foto: Roberto Schmidt / AFP

    Auch rund eine Woche, nachdem ein Beamter der Einwanderungsbehörde ICE während eines Einsatzes in Minneapolis die dreifache Mutter Renee Good erschoss (mehr dazu hier ), kommt die Stadt nicht zur Ruhe. In der Nacht zu Donnerstag kam es zu einem erneuten Vorfall: Wieder protestierten die Bewohner der für ihre Liberalität bekannten Stadt gegen ICE-Einsätze, nachdem eine Person angeschossen worden war. Die Lage eskalierte, es kam zu Zusammenstößen zwischen Beamten und Demonstranten. Jetzt sagt Trump: Er werde den sogenannten Insurrection Act gegen die »Aufständischen« nutzen (mehr dazu hier) – ein Gesetz aus dem Jahr 1807, das dem Präsidenten erlaubt, im Ausnahmefall Militär oder Nationalgarde bei Aufständen einzusetzen.Die Drohung ist nicht neu, auch während seiner ersten Amtszeit hat er mit dem Einsatz geliebäugelt, zuletzt während der Proteste gegen ICE in Los Angeles im vergangenen Sommer. Das Gesetz würde etwa der mehrfach bereits eingesetzten Nationalgarde mehr Befugnisse geben. Doch offensichtlich schreckt sogar Trump noch davor zurück: Die Notstandsbefungnis war nie zum Einsatz gegen eigene Bürger gedacht – sondern gegen europäische Mächte, die mit ihren Soldaten in den USA einfallen.Mehr Hintergründe hier: So formiert sich Widerstand gegen die ICE-Einsätze

    Friedhofsruhe in IranDie »Hilfe«, die der US-Präsident den Protestierenden gegen das Teheraner Regime angedeihen lassen wollte (und deren Ankündigung ich fälschlicherweise in der gestrigen Lage an einer Stelle auf Mittwoch statt Dienstag datiert habe – ich bitte den Fehler zu verzeihen!), kam anders als erwartet. Viele von uns Journalistinnen und Journalisten starrten am Mittwochabend noch gebannt auf unsere Bildschirme – in Erwartung, dass die Amerikaner einen Militärschlag wahr machen würden, die Hinweise verdichteten sich. Doch dann passierte: nichts. Zumindest vorerst.

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    Straßenszene in Teheran: Trumps »Hilfe« kam anders als erwartet

    Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO

    Was passierte war, dass Trump plötzlich sagte, dass ihm »sehr wichtige Quellen von der anderen Seite« gesagt hätten, das Töten von Demonstranten habe aufgehört, es gibt keine Pläne für Hinrichtungen. Die hatte der US-Präsident als quasi rote Linie definiert. Auch der iranische Außenminister Abbas Araghchi versicherte dies auf Trumps Haussender Fox. Tatsächlich berichtete die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw, dass die Hinrichtung des 26-jährigen Erfan Soltani, die um die Welt ging, ausgesetzt wurde (mehr dazu hier  und hier).Welche »andere Seite« war wohl gemeint? Es wäre sogar für Trumps Verhältnisse etwas bizarr, sich auf das Wort von Vertretern eines mörderischen Regimes zu verlassen. Wie nun einige Medien berichten, sollen sowohl Israels Premierminister Benjamin Netanyahu als auch Diplomaten von Katar, Saudi-Arabien, Oman und Ägypten Trump davon überzeugt haben, Iran jetzt nicht anzugreifen. Ein US-Angriff könnte, so die Sorge, zu einem größeren regionalen Konflikt führen. Zeitgleich hätten die Araber auch Teheran zur Mäßigung aufgerufen. Womöglich entschied Trump sich in letzter Minute um.So bitter es für viele Menschen in Iran ist, die seit bald einer Woche kommunikativ von der Außenwelt abgeschnitten sind: Es ist auch nach dieser Runde von Massenprotesten in Iran nicht unwahrscheinlich, dass die theokratischen Machthaber vorerst davonkommen.Mehr Hintergründe hier: So will die EU den Iranern beim Regimesturz helfen 

    Hier geht’s zum aktuellen Tagesquiz

    Noch mehr Rätsel wie Viererkette, Wordle und Paarsuche finden Sie bei SPIEGEL Games.

    Gewinner des Tages…sind wahrscheinlich die Fans von Harry Styles.

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    Künstler Styles: frische Genderfluidität

    Foto: Cover-Images / IMAGO

    Denn das menschgewordene Safe Space hat nach vier Jahren Musikpause ein neues Album angekündigt. Es trägt den – zugegebenermaßen betörenden – Titel »Kiss All The Time. Disco, Occasionally« und soll im März erscheinen. Meine persönliche Hoffnung im Zusammenhang mit diesem Album: Da der Zeitgeist nicht nur in der Geopolitik, sondern auch in der Gesellschaft kulturkämpferischer geworden ist, täten ein wenig frische Genderfluidität, hoffentlich magentafarbene Pelzmäntel (natürlich vegan) und das Hinterfragen von Männlichkeitsbildern nicht nur Gen Z gut.Harry Styles kündigt neues Album an

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    Die jüngsten Meldungen aus der NachtMachado übergibt Trump ihre Friedensnobelpreismedaille: Donald Trump wollte den Friedensnobelpreis so sehr – und bekam ihn nicht. Jetzt hat ihm die venezolanische Oppositionsführerin ihre Nobelpreis-Medaille überreicht. Die Regeln des Nobelinstituts sind jedoch eindeutig.Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte: Bei zweistelligen Minustemperaturen müssen viele Ukrainer wegen russischer Angriffe ohne Strom und Fernwärme auskommen. Präsident Selenskyj verlangt von seiner Regierung schnelle Lösungen.Räuber erbeuten Pokémon-Karten in New York: Sie kamen mit Schusswaffen und hatten es auf bei Kindern und Sammlern beliebte Pokémon-Karten abgesehen: Diebe haben in Manhattan ein Geschäft überfallen. In Kalifornien gab es zuletzt einen ähnlichen Vorfall.

    Heute bei SPIEGEL Extra: »Da brechen Gäste in Tränen aus«

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    Foto: Ira Hendricks

    Exquisite Küche allein reicht nicht mehr. Gourmetrestaurants, die überleben wollen, müssen anders sein, sagt der Kölner Sternekoch Daniel Gottschlich. Und setzt auf ganz großen Zauber .Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.Ihre Özlem Topçu, Leiterin des SPIEGEL-Auslandsressorts

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  • Beim 1:5-Debakel in Hoffenheim saß Florian Neuhaus (28) am Mittwoch überraschend 90

    Beim 1:5-Debakel in Hoffenheim saß Florian Neuhaus (28) am Mittwoch überraschend 90

    Beim 1:5-Debakel in Hoffenheim saß Florian Neuhaus (28) am Mittwoch überraschend 90 Minuten auf der Bank. Zum Jahresauftakt, beim starken 4:0-Sieg im Borussia-Park gegen den FC Augsburg, hatte der Routinier im zentralen Mittelfeld noch wie gewohnt die Fäden gezogen. Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV sollte Neuhaus aber dringend in die Startformation zurückkehren …

    [–>Trainer Eugen Polanski (39) hatte nach der Hoffenheim-Klatsche erklärt, warum er sein Team umgebaut hatte: „Wir wollten gegen einen intensiven Gegner ein wenig mehr Zweikampfstärke und defensives Denken auf dem Platz haben.“

    Das klappte aber überhaupt nicht, ziemlich alle Borussen ließen sich von der aggressiven Gangart der Hausherren von Beginn an den Schneid abkaufen. Stattdessen bewies die Partie, dass Neuhaus plötzlich unverzichtbar bei Borussia ist – obwohl Zweikampfstärke und defensives Denken nicht seine größten Stärken sind!

    Als Antreiber der Offensive und Lenker in der Mittelfeldzentrale drückt der Ex-Nationalspieler den Fohlen aber den Stempel auf. Und das beweisen auch die nackten Zahlen: Steht Neuhaus in dieser Saison auf dem Rasen, gab es in diesem Zeitraum 18:6-Tore FÜR Borussia. Steht Neuhaus nicht in der Startelf, sitzt auf der Tribüne oder ist bereits ausgewechselt, kommen die Fohlen auf die Grusel-Ausbeute 5:23 Tore. So, als ob bei Borussia ohne Neuhaus der Stecker gezogen wird …

    Neuhaus hat auch den besten Punkteschnitt

    Neuhaus hat bei seinen Einsätzen (natürlich) mit 1,46 Punkten pro Partie auch den besten Schnitt aller Borussen, die mindestens fünfmal in der Startformation standen. Borussia kommt nach der Hinrunde bei 19 Punkten aus 17 Spielen lediglich auf einen Schnitt von 1,22 Punkten.

    Eigentlich alles klare Zeichen dafür, dass Neuhaus Samstag beim heimstarken Bundesliga-Aufsteiger Hamburger SV wieder in Gladbachs Startformation stehen sollte …

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  • Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte,

    Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte,

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    Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte, erntete die dünne, spärlich gewachsene Fichte Hohn und Spott. Er bekam schnell den Beinamen „Little Ugly Christmas Tree“. Damals wollten die Bürger den Baum so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch jetzt soll er bleiben – für immer.

    Deutschlands hässlichster Weihnachtsbaum wird zum Denkmal!„Der Baum ist so symbolträchtig geworden, dass wir ihn nicht einfach schreddern wollten”, so Isabell Adam (42) vom Stadtmarketing: „Deshalb haben wir, als die Fichte jetzt abgeschmückt und zersägt wurde, zumindest einen Meter Baumspitze behalten.“

    Der Baum wurde inzwischen zersägt, düch die Spitze soll erhalten beliebn

    Der Baum wurde inzwischen zersägt, doch die Spitze soll erhalten bleiben

    Baum wird Schritt für Schritt konserviert

    Zum Glück habe der Baum noch nicht viele Nadeln verloren, sodass die Spitze jetzt von der örtlichen Künstlerin Karola Kempkes in Epoxidharz gegossen werde. Kempkes gehe dabei in Zehn-Zentimeter-Schritten vor, die jeweils drei Tage zum Aushärten benötigen. Wieviel Baum am Ende für die Nachwelt erhalten bleibt, ist noch unklar.

    [–>Schon jetzt sucht die Stadt einen Platz, an dem sie das weihnachtliche Erinnerungsstück aufstellen kann. Da die Künstlerin befürchtet, dass ihr Werk draußen zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt wäre, wird die konservierte Spitze vermutlich in den Räumen der Touristeninformation mitten in Holzminden (Niedersachsen) ausgestellt.

    „Als sichtbares Zeichen dafür, wie aus einem Element der vorweihnachtlichen Stadtdekoration ein großes Gemeinschaftserlebnis entstehen kann“, so Michaela Reinecke-Koller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing Holzminden GmbH.

  • Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als

    Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als

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    Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als einen Kater, doch ihr Timy war Silvester verschwunden und nicht mehr heimgekehrt. Die Hoffnung schwand, bis Frauchen zwei Wochen später ein klägliches Miauen aus dem Untergrund hörte – und 27 Feuerwehrleute das Tier aus seinem unterirdischen Verließ befreiten.

    Nur 50 Meter von seinem Zuhause drang am Mittwochabend in Wiepenkathen (Landkreis Stade) in Niedersachsen plötzlich ein Lebenszeichen aus der Tiefe. Endlich: Nach 14 Tagen ohne jede Spur, auch ein Suchaufruf brachte keine Hinweise.

    Feuerwehrleute an dem gut ausgeleuchteten Schacht, in dem Timy gefangen war

    Feuerwehrleute an dem gut ausgeleuchteten Schacht, in dem Timy gefangen war

    Kein Wunder, denn Timy war in tiefer Dunkelheit unter der Erde gefangen und gab nun klägliche Laute von sich, die seine Besitzerin auf der Suche nach ihm hörte: „Er war in einen ungesicherten Regenwasserkanal geklettert und konnte nicht mehr allein hinaus“, sagt sie. Das Tier steckte in einem Rohr fest.

    Mit diesem Suchaufruf in den sozialen Medien wurde nach Timy gefahndet

    Mit diesem Suchaufruf in den sozialen Medien wurde nach Timy gefahndet

    Feuerwehr hörte Katze aus der Tiefe miauen

    Sie setzte einen Notruf ab, die Retter rückten an. Ein Sprecher der Leitstelle in Stade auf BILD-Anfrage: „Sie öffneten die Kanäle und lokalisierten den Kater in dem verzweigten Rohrsystem rund zweieinhalb Meter unterhalb der Straße.“

    Der Ortsbrandmeister von Wiepenkathen, Jörg Bastian, mit Timy nach seiner Rettung

    Der Ortsbrandmeister von Wiepenkathen, Jörg Bastian, mit Timy nach seiner Rettung

    Das Problem: Um die verängstigte Katze nicht immer weiter in das Labyrinth der Kanalisation zu treiben, mussten Nebenrohre gesperrt werden. Ein Experte der Abwasserversorgung Stade wurde angefordert, eine Sanitärfirma lieferte eine Rohrkamera zur gut ausgeleuchteten Rettungsstelle, eine Tierärztin gab am Telefon guten Rat.

    [–>Eine Tierärztin gab Tipps zur Rettung

    Insgesamt 27 Feuerwehrleute rückten an, stiegen selbst in den Untergrund und wiesen mit Schläuchen Timy den Weg ins Freie zu einem extra geöffneten, in der Nähe liegenden Schacht. Der bewegte sich folgsam in die vorgegebene Richtung. Frauchen rief immer wieder seinen Namen, um ihn zu beruhigen und zu leiten.

    Der vermisste Timy nach seiner Rettung in seinem natürlichen Habitat: auf der Couch

    Der vermisste Timy nach seiner Rettung in seinem natürlichen Habitat: auf der Couch

    Der Sprecher der Leitstelle: „Nach zweieinhalb Stunden nahm sie ihn endlich in die Arme.“ Erstaunlich: Timy war putzmunter und zutraulich. Die nächsten Tage erholt er sich trotzdem erst einmal lieber auf der Couch.

    Seine Besitzerin ist überglücklich: „Von Herzen danken wir allen, die bei der Suche geholfen, mitgefiebert und uns Mut gemacht haben“, schreibt sie im Internet.

  • Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt,

    Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt,

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    Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt, die Mannschaft von Markus Anfang (51) hat eine starke Vorbereitung hinter sich. Gute Stimmung, gute Leistungen – aber das einzige, was wirklich zählt, sind gute Ergebnisse in der Liga. Und mit denen muss Düsseldorf am Freitag gegen Bielefeld (18.30 Uhr/Sky) starten.

    Mit einer Rückkehr in den Pleiten-Modus würden die letzten Wochen mit einem Schlag komplett verpuffen. BILD meint aber: Nicht nur das passiert nicht, sondern auch danach wird Fortuna Düsseldorf nicht mehr in die Krise zurückkehren und relativ schnell die Rettung klarmachen. Aber auch nur, wenn die Mannschaft die Situation wirklich ernstnimmt – diesen Eindruck hat sie in der Hinrunde oft vermissen lassen.

    Fünf Gründe für die Fortuna-Wende!

    Bewusstsein für die Situation: Den Beweis, dass die Spieler es verstanden haben, müssen sie noch auf dem Platz antreten, im Training konnte man den Eindruck aber gewinnen. In jeder Einheit ging es heiß her, manchmal drohte es sogar, etwas zu hitzig zu werden. Fortuna spielt wieder besseren Fußball, kämpft aber auch um jeden Ball – das ist in der 2. Liga das Allerwichtigste und wird vom Team endlich beherzigt.

    Schluss mit der Seuche: Daniel Thioune (51) hatte das Problem, Markus Anfang (51) hatte das Problem – aber es wurde offenbar gelöst. Fortuna ist ohne neue Verletzung durch die Vorbereitung gekommen und kann jetzt fast aus dem Vollen schöpfen. Grundsätzlich eine Situation, die Anfang sich von Beginn an gewünscht hat, damit kommt aber auch die Aufgabe, die Stimmung in der Truppe zu managen, weil es unzufriedene Spieler geben wird, die auf die Bank oder sogar Tribüne müssen.

    Satoshi Tanaka (23): Die Sechser-Position war Düsseldorfs Achillesferse in der Hinrunde. Erst enttäuschte Sotiris Alexandropoulos (24), dann Tim Breithaupt (23) – doch jetzt hat Fortuna mit Tanaka jemanden auf der Position, der richtig aufräumen und das Ball-Kommando übernehmen wird. Mit dem Japaner bekommt das Team das Zentrum endlich in den Griff.

    [–>Knipser-Beharrlichkeit: Gegen Liberec (3:1) dachte man schon, der Chancenwucher-Modus wäre wieder auf Hochtouren und Fortuna verliert trotz bester Gelegenheit den einzigen Test der Vorbereitung – doch die Anfang-Truppe blieb dran und schaffte die Wende. Das war ein klares Zeichen, dass es geht und wird den Offensivspielern viel Auftrieb geben.

    Versteckte Klasse: Für den Aufstieg ist der Kader zu schlecht, aber er ist auch zu gut für den Abstieg aus der 2. Liga – das ist Fakt. Fast alle Spieler blieben in der Hinrunde unter ihren Möglichkeiten, so extrem kann es gar nicht weitergehen. Florent Muslija (27) und Cedric Itten (29) machen einen Top-Eindruck, was für Fortuna unglaublich wichtig ist, denn das Duo ist hauptverantwortlichen für die Fortuna-Tore – und die beiden werden liefern.

  • Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich.

    Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich.

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    Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich. Vor zwei Jahren gab es bei der Heim-EM in Köln nur ein 22:22. Jetzt steht ein Punkt mehr auf dem Konto. Wichtig für den Kopf. Wichtig fürs Turnier. Es war kein Spiel, das hängenbleibt. Aber es war ein Spiel, das zeigt, was möglich ist – und was dringend besser werden muss.

    Die Deckung hatte phasenweise Medaillen-Niveau. In diesen Minuten war zu sehen, wie schwer dieses Team zu knacken sein kann. Aggressiv, aufmerksam, kompakt. Vor allem in der ersten Hälfte stand die Abwehr stabil. Dahinter ein starker Rückhalt: Andreas Wolff (34/Kiel) ging mit einer Top-Leistung voran, hielt 36,63 Prozent aller Würfe, die auf sein Tor flogen.

    Vorn lief es deutlich holpriger. Kapitän Johannes Golla (28/Flensburg) deutlich: „Die zweite Halbzeit war zu schlampig.“ Die Offensive kam nie wirklich in einen Rhythmus. Juri Knorr (25/Aalborg): „Der Angriff war die ganze Zeit so lala.“ Besonders die Überzahl war ein Problem für das DHB-Team. „Zu schlecht“, kritisierte Bundestrainer Alfred Gíslason (66). Dazu kam: Freie Chancen wurden zu oft liegen gelassen. Auch das Tempospiel funktionierte nicht so, wie man es zuletzt (gegen Kroatien) gesehen hatte.

    Trotzdem gab es Lichtblicke beim EM-Start. Und die kamen vor allem von den Jüngsten. Miro Schluroff (25), Tom Kiesler (24) und Matthes Langhoff (23) spielten frisch, dynamisch, ohne Angst. Die EM-Youngster brachten Tempo und Mut auf die Platte. Und zeigten, dass ihre tollen Leistungen aus der Bundesliga kein Zufall sind. Der Nachweis der EM-Qualität gelang schon in Spiel eins.

    Handball-EM: DHB-Debütanten beleben das Spiel

    Diese Energie tat dem deutschen Spiel gut. Sie belebte den Angriff, auch wenn nicht alles funktionierte. Aber genau das macht Hoffnung. Diese Mannschaft hat Luft nach oben. Und das ist eine gute Nachricht. Es gibt Reserven. Es gibt Stellschrauben. Und es gibt die Gewissheit, dass es besser werden kann.

    Vor allem im Rückraum. Dort müssen die Stars schneller ihre PS auf die Platte bringen. Juri Knorr und Marko Grgic (22/Flensburg) können deutlich mehr, als sie gegen Österreich gezeigt haben. Die Basis stimmt. Der Auftaktsieg gibt Sicherheit. Am Samstag (20.30 Uhr, ARD und Dyn live) geht es gegen Serbien weiter. Dann muss auf einen ordentlichen Start ein überzeugender Auftritt folgen.