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  • Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte,

    Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte,

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    Holzminden (Niedersachsen) – Als die Stadt Holzminden im Advent ihren Weihnachtsbaum aufstellte, erntete die dünne, spärlich gewachsene Fichte Hohn und Spott. Er bekam schnell den Beinamen „Little Ugly Christmas Tree“. Damals wollten die Bürger den Baum so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch jetzt soll er bleiben – für immer.

    Deutschlands hässlichster Weihnachtsbaum wird zum Denkmal!„Der Baum ist so symbolträchtig geworden, dass wir ihn nicht einfach schreddern wollten”, so Isabell Adam (42) vom Stadtmarketing: „Deshalb haben wir, als die Fichte jetzt abgeschmückt und zersägt wurde, zumindest einen Meter Baumspitze behalten.“

    Der Baum wurde inzwischen zersägt, düch die Spitze soll erhalten beliebn

    Der Baum wurde inzwischen zersägt, doch die Spitze soll erhalten bleiben

    Baum wird Schritt für Schritt konserviert

    Zum Glück habe der Baum noch nicht viele Nadeln verloren, sodass die Spitze jetzt von der örtlichen Künstlerin Karola Kempkes in Epoxidharz gegossen werde. Kempkes gehe dabei in Zehn-Zentimeter-Schritten vor, die jeweils drei Tage zum Aushärten benötigen. Wieviel Baum am Ende für die Nachwelt erhalten bleibt, ist noch unklar.

    [–>Schon jetzt sucht die Stadt einen Platz, an dem sie das weihnachtliche Erinnerungsstück aufstellen kann. Da die Künstlerin befürchtet, dass ihr Werk draußen zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt wäre, wird die konservierte Spitze vermutlich in den Räumen der Touristeninformation mitten in Holzminden (Niedersachsen) ausgestellt.

    „Als sichtbares Zeichen dafür, wie aus einem Element der vorweihnachtlichen Stadtdekoration ein großes Gemeinschaftserlebnis entstehen kann“, so Michaela Reinecke-Koller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing Holzminden GmbH.

  • Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als

    Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als

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    Wiepenkathen (Stade) – Neujahr hatte sich seine Besitzerin nichts sehnlicher gewünscht als einen Kater, doch ihr Timy war Silvester verschwunden und nicht mehr heimgekehrt. Die Hoffnung schwand, bis Frauchen zwei Wochen später ein klägliches Miauen aus dem Untergrund hörte – und 27 Feuerwehrleute das Tier aus seinem unterirdischen Verließ befreiten.

    Nur 50 Meter von seinem Zuhause drang am Mittwochabend in Wiepenkathen (Landkreis Stade) in Niedersachsen plötzlich ein Lebenszeichen aus der Tiefe. Endlich: Nach 14 Tagen ohne jede Spur, auch ein Suchaufruf brachte keine Hinweise.

    Feuerwehrleute an dem gut ausgeleuchteten Schacht, in dem Timy gefangen war

    Feuerwehrleute an dem gut ausgeleuchteten Schacht, in dem Timy gefangen war

    Kein Wunder, denn Timy war in tiefer Dunkelheit unter der Erde gefangen und gab nun klägliche Laute von sich, die seine Besitzerin auf der Suche nach ihm hörte: „Er war in einen ungesicherten Regenwasserkanal geklettert und konnte nicht mehr allein hinaus“, sagt sie. Das Tier steckte in einem Rohr fest.

    Mit diesem Suchaufruf in den sozialen Medien wurde nach Timy gefahndet

    Mit diesem Suchaufruf in den sozialen Medien wurde nach Timy gefahndet

    Feuerwehr hörte Katze aus der Tiefe miauen

    Sie setzte einen Notruf ab, die Retter rückten an. Ein Sprecher der Leitstelle in Stade auf BILD-Anfrage: „Sie öffneten die Kanäle und lokalisierten den Kater in dem verzweigten Rohrsystem rund zweieinhalb Meter unterhalb der Straße.“

    Der Ortsbrandmeister von Wiepenkathen, Jörg Bastian, mit Timy nach seiner Rettung

    Der Ortsbrandmeister von Wiepenkathen, Jörg Bastian, mit Timy nach seiner Rettung

    Das Problem: Um die verängstigte Katze nicht immer weiter in das Labyrinth der Kanalisation zu treiben, mussten Nebenrohre gesperrt werden. Ein Experte der Abwasserversorgung Stade wurde angefordert, eine Sanitärfirma lieferte eine Rohrkamera zur gut ausgeleuchteten Rettungsstelle, eine Tierärztin gab am Telefon guten Rat.

    [–>Eine Tierärztin gab Tipps zur Rettung

    Insgesamt 27 Feuerwehrleute rückten an, stiegen selbst in den Untergrund und wiesen mit Schläuchen Timy den Weg ins Freie zu einem extra geöffneten, in der Nähe liegenden Schacht. Der bewegte sich folgsam in die vorgegebene Richtung. Frauchen rief immer wieder seinen Namen, um ihn zu beruhigen und zu leiten.

    Der vermisste Timy nach seiner Rettung in seinem natürlichen Habitat: auf der Couch

    Der vermisste Timy nach seiner Rettung in seinem natürlichen Habitat: auf der Couch

    Der Sprecher der Leitstelle: „Nach zweieinhalb Stunden nahm sie ihn endlich in die Arme.“ Erstaunlich: Timy war putzmunter und zutraulich. Die nächsten Tage erholt er sich trotzdem erst einmal lieber auf der Couch.

    Seine Besitzerin ist überglücklich: „Von Herzen danken wir allen, die bei der Suche geholfen, mitgefiebert und uns Mut gemacht haben“, schreibt sie im Internet.

  • Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt,

    Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt,

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    Der Grundstein bei Fortuna für eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte ist gelegt, die Mannschaft von Markus Anfang (51) hat eine starke Vorbereitung hinter sich. Gute Stimmung, gute Leistungen – aber das einzige, was wirklich zählt, sind gute Ergebnisse in der Liga. Und mit denen muss Düsseldorf am Freitag gegen Bielefeld (18.30 Uhr/Sky) starten.

    Mit einer Rückkehr in den Pleiten-Modus würden die letzten Wochen mit einem Schlag komplett verpuffen. BILD meint aber: Nicht nur das passiert nicht, sondern auch danach wird Fortuna Düsseldorf nicht mehr in die Krise zurückkehren und relativ schnell die Rettung klarmachen. Aber auch nur, wenn die Mannschaft die Situation wirklich ernstnimmt – diesen Eindruck hat sie in der Hinrunde oft vermissen lassen.

    Fünf Gründe für die Fortuna-Wende!

    Bewusstsein für die Situation: Den Beweis, dass die Spieler es verstanden haben, müssen sie noch auf dem Platz antreten, im Training konnte man den Eindruck aber gewinnen. In jeder Einheit ging es heiß her, manchmal drohte es sogar, etwas zu hitzig zu werden. Fortuna spielt wieder besseren Fußball, kämpft aber auch um jeden Ball – das ist in der 2. Liga das Allerwichtigste und wird vom Team endlich beherzigt.

    Schluss mit der Seuche: Daniel Thioune (51) hatte das Problem, Markus Anfang (51) hatte das Problem – aber es wurde offenbar gelöst. Fortuna ist ohne neue Verletzung durch die Vorbereitung gekommen und kann jetzt fast aus dem Vollen schöpfen. Grundsätzlich eine Situation, die Anfang sich von Beginn an gewünscht hat, damit kommt aber auch die Aufgabe, die Stimmung in der Truppe zu managen, weil es unzufriedene Spieler geben wird, die auf die Bank oder sogar Tribüne müssen.

    Satoshi Tanaka (23): Die Sechser-Position war Düsseldorfs Achillesferse in der Hinrunde. Erst enttäuschte Sotiris Alexandropoulos (24), dann Tim Breithaupt (23) – doch jetzt hat Fortuna mit Tanaka jemanden auf der Position, der richtig aufräumen und das Ball-Kommando übernehmen wird. Mit dem Japaner bekommt das Team das Zentrum endlich in den Griff.

    [–>Knipser-Beharrlichkeit: Gegen Liberec (3:1) dachte man schon, der Chancenwucher-Modus wäre wieder auf Hochtouren und Fortuna verliert trotz bester Gelegenheit den einzigen Test der Vorbereitung – doch die Anfang-Truppe blieb dran und schaffte die Wende. Das war ein klares Zeichen, dass es geht und wird den Offensivspielern viel Auftrieb geben.

    Versteckte Klasse: Für den Aufstieg ist der Kader zu schlecht, aber er ist auch zu gut für den Abstieg aus der 2. Liga – das ist Fakt. Fast alle Spieler blieben in der Hinrunde unter ihren Möglichkeiten, so extrem kann es gar nicht weitergehen. Florent Muslija (27) und Cedric Itten (29) machen einen Top-Eindruck, was für Fortuna unglaublich wichtig ist, denn das Duo ist hauptverantwortlichen für die Fortuna-Tore – und die beiden werden liefern.

  • Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich.

    Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich.

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    Der Auftakt ist geschafft. 30:27 gegen Österreich – kein Feuerwerk, aber erfolgreich. Vor zwei Jahren gab es bei der Heim-EM in Köln nur ein 22:22. Jetzt steht ein Punkt mehr auf dem Konto. Wichtig für den Kopf. Wichtig fürs Turnier. Es war kein Spiel, das hängenbleibt. Aber es war ein Spiel, das zeigt, was möglich ist – und was dringend besser werden muss.

    Die Deckung hatte phasenweise Medaillen-Niveau. In diesen Minuten war zu sehen, wie schwer dieses Team zu knacken sein kann. Aggressiv, aufmerksam, kompakt. Vor allem in der ersten Hälfte stand die Abwehr stabil. Dahinter ein starker Rückhalt: Andreas Wolff (34/Kiel) ging mit einer Top-Leistung voran, hielt 36,63 Prozent aller Würfe, die auf sein Tor flogen.

    Vorn lief es deutlich holpriger. Kapitän Johannes Golla (28/Flensburg) deutlich: „Die zweite Halbzeit war zu schlampig.“ Die Offensive kam nie wirklich in einen Rhythmus. Juri Knorr (25/Aalborg): „Der Angriff war die ganze Zeit so lala.“ Besonders die Überzahl war ein Problem für das DHB-Team. „Zu schlecht“, kritisierte Bundestrainer Alfred Gíslason (66). Dazu kam: Freie Chancen wurden zu oft liegen gelassen. Auch das Tempospiel funktionierte nicht so, wie man es zuletzt (gegen Kroatien) gesehen hatte.

    Trotzdem gab es Lichtblicke beim EM-Start. Und die kamen vor allem von den Jüngsten. Miro Schluroff (25), Tom Kiesler (24) und Matthes Langhoff (23) spielten frisch, dynamisch, ohne Angst. Die EM-Youngster brachten Tempo und Mut auf die Platte. Und zeigten, dass ihre tollen Leistungen aus der Bundesliga kein Zufall sind. Der Nachweis der EM-Qualität gelang schon in Spiel eins.

    Handball-EM: DHB-Debütanten beleben das Spiel

    Diese Energie tat dem deutschen Spiel gut. Sie belebte den Angriff, auch wenn nicht alles funktionierte. Aber genau das macht Hoffnung. Diese Mannschaft hat Luft nach oben. Und das ist eine gute Nachricht. Es gibt Reserven. Es gibt Stellschrauben. Und es gibt die Gewissheit, dass es besser werden kann.

    Vor allem im Rückraum. Dort müssen die Stars schneller ihre PS auf die Platte bringen. Juri Knorr und Marko Grgic (22/Flensburg) können deutlich mehr, als sie gegen Österreich gezeigt haben. Die Basis stimmt. Der Auftaktsieg gibt Sicherheit. Am Samstag (20.30 Uhr, ARD und Dyn live) geht es gegen Serbien weiter. Dann muss auf einen ordentlichen Start ein überzeugender Auftritt folgen.

  • Platzt in der Rückrunde endlich der Knoten?Christian Gomis (25) wechselte im vergangenen

    Platzt in der Rückrunde endlich der Knoten?Christian Gomis (25) wechselte im vergangenen

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    Platzt in der Rückrunde endlich der Knoten?

    Christian Gomis (25) wechselte im vergangenen Sommer für ca. 1,5 Mio. Euro von Winterthur zu Schalke. Allerdings konnte der „Königstransfer“ von Sport-Boss Frank Baumann (50) noch nicht wirklich überzeugen, erzielte auch verletzungsbedingt in 8 Einsätzen nur einen Treffer. Bei der Offensivschwäche (erst 22 Tore) der Schalker wäre es nicht unwichtig, dass bei Gomis endlich die Trefferquote steigt. Einer, der daran glaubt, ist Oliver Kaiser (46) – sportlicher Leiter beim FC Winterthur.

    [–>Der Schweizer zu BILD: „Er braucht die Zeit, um sich zu adaptieren. Die Fähigkeiten hat er, wenn er das Vertrauen bekommt, das er dort auch hat.“ Kaiser lobt Gomis für seinen Willen, betont, dass er sich immer schnell an die neuen Anforderungen angepasst habe. Und gibt ihm einen Tipp mit: „Er muss vor dem Tor noch etwas cooler werden, dann wird er auch mehr Scorer sammeln. Die Bälle werden reinfliegen, davon bin ich überzeugt. Er wird es packen, wenn er die Zeit bekommt.“

    Muslic: „Glaube immer an meine Stürmer“

    S04-Trainer Miron Muslic (43) gibt sich ebenfalls zuversichtlich, was seine Offensive angeht: „Ich glaube immer an meine Stürmer. Wir versuchen, ihnen das Selbstvertrauen zu geben. Das werden sie mit Toren zurückzahlen.“ Im besten Fall direkt am Samstag im Kracher bei Hertha (20.30 Uhr/RTL und Sky).

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    Der Wecker klingelt um 5 Uhr – und das Netz jubelt. Früh aufstehen gilt als Wundermittel für Erfolg und Produktivität. Topmanager und Spitzensportler schwören darauf. Doch Schlafmediziner schlagen Alarm: Für viele Menschen ist dieser Trend alles andere als gesund, berichtet das „Wall Street Journal“.

    Der amerikanische Schlafexperte Michael Breus findet klare Worte. Der Hype ums tägliche Aufstehen um 5 Uhr sei „eine der dümmsten Ideen überhaupt“. Besonders für Menschen, die biologisch eher abends fit sind. Wer seinen natürlichen Rhythmus dauerhaft ignoriert, zahlt einen hohen Preis.

    Schlafmangel macht krank

    Chronischer Schlafmangel steht laut Studien mit ernsten Folgen in Verbindung. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, auch Stoffwechselprobleme, ein geschwächtes Immunsystem und psychische Beschwerden werden häufiger. Fachgesellschaften empfehlen gesunden Erwachsenen im Schnitt sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Der genaue Bedarf kann variieren. Entscheidend ist nach Einschätzung der Experten der sogenannte Chronotyp, also die genetisch geprägte innere Uhr.

    Michael Breus und andere Schlafmediziner unterscheiden grob drei Typen: „Lerchen“, „Bären“ und „Eulen“. Rund 55 bis 65 Prozent der Menschen gelten als „Bären“. Sie kommen morgens langsam in Gang, sind vormittags bis zum frühen Nachmittag am produktivsten und werden gegen 22 Uhr müde. Etwa 15 bis 20 Prozent sind echte Frühaufsteher, die „Lerchen“. Einen ähnlich großen Anteil machen „Eulen“, die abends lange leistungsfähig sind und morgens große Mühe haben, aufzustehen.

    5 Uhr passt nur zu wenigen

    Eine feste Weckzeit um 5 Uhr passt damit nur zu einem kleinen Teil der ausgeprägten Frühaufsteher. Wenn „Eulen“ oder typische „Bären“ sich dauerhaft so früh aus dem Schlaf reißen, rutschen sie in ein chronisches Schlafdefizit. Hinzu kommt der sogenannte soziale Jetlag. Wer unter der Woche extrem früh aufsteht, am Wochenende aber lange ausschläft, bringt seine innere Uhr weiter durcheinander. Das kann die Probleme noch verstärken.

    Deshalb raten Fachleute, die Aufstehzeit an die eigene Biologie und den Alltag anzupassen – nicht an Produktivitätsmoden. Ideal sind konstante Schlafens- und Aufstehzeiten, auch am Wochenende.

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  • Dieses Ost-Duell ist mehr als nur ein Rückrundenstart. Für Hansa Rostock beginnt

    Dieses Ost-Duell ist mehr als nur ein Rückrundenstart. Für Hansa Rostock beginnt

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    Dieses Ost-Duell ist mehr als nur ein Rückrundenstart. Für Hansa Rostock beginnt am Samstag (14 Uhr) gegen Erzgebirge Aue die Phase der Wahrheit – mit einer klaren Aufstiegsrechnung im Kopf.

    Hansa geht als Tabellenfünfter ins Spiel, Aue reist als 16. an die Ostsee. Während die Gäste jeden Punkt gegen den Abstieg benötigen, zählt für Hansa jeder Zähler im Kampf nach ganz oben.

    [–>Aufstieg heißt: fast zwei Punkte pro Spiel

    Im Durchschnitt waren in den vergangenen Jahren 68,4 Punkte nötig, um direkt aufzusteigen. Das entspricht etwa 1,8 Punkten pro Spiel. Aktuell liegt Hansa bei knapp unter 1,7.

    Noch zu wenig, um am Ende sicher ganz oben zu stehen. Jeder Ausrutscher macht die Rechnung schwerer, jeder Sieg hält den Traum am Leben. Trainer Daniel Brinkmann bleibt sachlich: „Ich wäre zufrieden, wenn wir einfach weiter klettern. Wir haben jetzt noch 19 Spiele in der Liga und hoffentlich noch drei Spiele im Pokal. Da gilt es einfach, jede Woche zu performen.“

    Zehn Spiele ist Hansa in der 3. Liga ungeschlagen. Sechs Siege, vier Remis, die letzte Niederlage stammt aus dem September – beim 1:3 gegen Cottbus. Eine historische Serie, die aber nur zählt, wenn weiter gepunktet wird. Gerade gegen Gegner wie Aue, die unter Trainer Jens Härtel tief stehen und kämpfen, muss Hansa liefern.

    Im Hinspiel trennten sich die beiden Ost-Klubs 0:0

    Im Hinspiel trennten sich die beiden Ost-Klubs 0:0

    Hinspiel endete torlos

    Das Hinspiel im Erzgebirge endete torlos. Heute sind die Vorzeichen andere. Die Mecklenburger wirken stabiler und kontrollierter. Bei vielen Buchmachern gilt der FCH sogar als Aufstiegsfavorit. „Ich glaube, wir sind selbstbewusst genug, um mit solchen Aussagen umgehen zu können. Wir wissen alle, dass wir bei einem großen Klub in der 3. Liga sind. Wir dürfen nicht ängstlich sein, wenn Leute uns zum Favoriten machen“, so Brinkmann.

    Klar ist: Der Weg in Richtung Aufstieg führt nur über Punkte.