Andere Länder, andere Musik? Da ist schon was dran. Frankreichs HiFi-Szene etwa liebt den formidablen Auftritt.

Andere Länder, andere Musik? Da ist schon was dran. Frankreichs HiFi-Szene etwa liebt den formidablen Auftritt.

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Katholiken in Deutschland Bätzing gibt Vorsitz von Bischofskonferenz ab An der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz bahnt sich ein Wechsel an. Georg Bätzing will sich nicht erneut zur Wahl stellen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Georg Bätzing bei einem Besuch in Betlehem…

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Bild vergrößern A fast-fashion factory in Prato. Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Fast Fashion Exploitation How the Clothes-Hanger Wars Escalated in Italy A double murder in Rome shook Italy’s Chinese community. The trail led to Prato, the heart of the fast-fashion industry – where workers from Asia are…

Äußerungen zu Grönland SPD wirft Spahn Trump-Sympathien vor Wie soll Europa auf Trumps Drohung gegen Grönland reagieren? Jens Spahn zeigte jüngst Verständnis für den US-Präsidenten. Für den Koalitionspartner SPD geht das zu weit. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Foto: Michael Kappeler /…

<!–> [–> Da staunt sogar Ronaldo: Mega-Fallrückzieher von Ex-Bayern-Star Coman Mehr zum Video anzeigen Ein verrückter Fallrückzieher von DIESEM Ex-Bayern-Star. Quelle: BILD

<!–> –> Lansing wird auch diese Woche wieder Schauplatz zahlreicher turbulenter und gefühlvoller Entwicklungen. Seit vielen Jahren begeistert „Dahoam is Dahoam“ die Zuschauer im BR mit den Geschichten rund um das Leben im fiktiven bayerischen Ort Lansing. Von Montag bis Donnerstag dürfen sich Fans auf tiefe Emotionen und spannende Überraschungen freuen. Worum es in den…

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<!–> [–> Nach Pfusch-OP: Ärzte retten Gina-Lisas Po Mehr zum Video anzeigen Nach einer verpfuschten Po-Op bekommt Reality-Star Gina-Lisa Lohfink Hilfe in einer Schweizer Schönheitsklinik. Quelle: Dorow Clinic, GettyImages

Andere Länder, andere Musik? Da ist schon was dran. Frankreichs HiFi-Szene etwa liebt den formidablen Auftritt.

Stadt-Land-Doppelleben : Pingpong zwischen Berliner Trubel und Eifel-IdylleBildbeschreibung ausklappenUnsere Autorin hat ihr langjähriges Zuhause aufgegeben und sich gleich zwei neue Nester gebaut. Aber kann man an mehreren Orten Zuhause sein?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Vorne Ku’damm, hinten Waldhaus. So könnte man mein Lebensmodell – angelehnt an Kurt Tucholskys Zeile „Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße“ aus dem Gedicht „Das Ideal“ – in einen Satz packen. Vor einem Jahr habe ich begonnen, ein duales Hausleben zu führen, an zwei Orten zugleich heimisch zu werden. Mit zwei Adressen, zwei Schlüsselbunden, zwei Stromverträgen.Rund 100 Jahre nachdem Tucholsky die Unmöglichkeit eines ländlich-mondänen Lebens, das alles will, beschrieb, mache ich einen praktischen und emotionalen Selbstversuch: Kann man parallel Wurzeln in zwei Häusern schlagen, die rund 600 Kilometer voneinander entfernt sind? Zwei Nester bauen und sich in ihnen sicher, ruhig und glücklich fühlen? Oder ist dieses Doppelleben nur purer Stress?Dazwischen: Travelling with Deutsche BahnNatürlich kann man das alles erst einmal als Luxus sehen. Gesagt sei aber auch: Wir haben unsere Quadratmeter im Vergleich zu unserer vorherigen Mono-Wohnform lediglich auf zwei Standorte aufgeteilt. Zuvor lebten wir 16 Jahre lang in Niedersachsen. Dieses Zuhause gaben wir auf. Für ein Appartement in Berlin-Charlottenburg, fünf Minuten mit dem Rad vom Ku’damm entfernt, und einen Vierkanthof in Alleinlage in der Nordeifel, an dem am Wochenende mal der ein oder andere Wanderer vorbeiläuft.Dazwischen: Travelling with Deutsche Bahn. Sechs, sieben, acht Stunden. Große Koffer mit Fachbüchern und schweren Schuhen vorschicken. Den kleinen Koffer hinter sich herzerren. Um von der Rosamunde-Pilcher-Idylle in der Einöde in die 3,7-Millionen-Einwohner-Stadt zu kommen. Und zurück.Es braucht TrainingUm ehrlich zu sein: In den neuen Alltag zwischen zwei Residenzen finde ich mich noch hinein. Er braucht Training. Ich muss erst warm werden mit diesem Leben, das sich wie ein neuer, unbekannter Aggregatzustand anfühlt. Jedes Mal ist der Wechsel vom Land in die Metropole eine Reise vom Pianissimo ins Fortissimo. Vom Innen ins Außen. Die eher kleine Stadtwohnung im bürgerlichen Charlottenburg ist – Überraschung! – viel lauter als gedacht. Gerade gibt es eine Baustelle zur Straße, eine Baustelle im Innenhof, eine Baustelle nebenan. Es bohrt und hämmert und kreischt von 7 Uhr in der Früh an. Der Nachbar gegenüber spielt wunderbar Bach am Klavier, das Baby oben schreit, Müllmänner lärmen mit den Tonnen. Ständig klingeln Paketboten und stellen Lieferungen für die Nachbarn ab. Gerade hat unten noch eine Klangschalen-Therapeutin eine Praxis eröffnet.Auf dem Land dagegen ist es so ruhig, dass man seine eigenen Gedanken zu hören glaubt. Laut sind nur die Espressomaschine und die Wildschweine. Letztere, wenn sie sich nachts laut um die ölreichen Walnüsse auf der Streuobstwiese streiten. Sonst schaut lediglich ab und zu ein Hermelin durch das Küchenfenster. Im Sommer hing eine meterlange Schlange an der Fassade neben der Eingangstür und wand sich dramatisch züngelnd auf den warmen Steinen entlang: eine eher seltene Schlingnatter, mit einer kronenförmigen Zeichnung auf dem Kopf. „Sie wird ihr Nest hier am Haus haben“, sagte der örtliche Jäger, dem wir die Videos dieser Hofbewohnerin zeigten. Ein Nest. So wie wir. Wir haben sie Gisela getauft.In Berlin erst einmal zum Barista ins Bobo-CaféWichtig für das veritable Einwurzeln auf Zeit am jeweils anderen Ort sind die Transitionstage. Das bewusste Ankommen. Schön auf dem Land ist immer der erste Morgen nach der Rückkehr aus der Stadt. Mit dem Blick aus dem Arbeitszimmer über die Hügel des Rheintals. Ausatmen. Der Moment, in dem Hofhund Kenai mich freudig begrüßt, wenn ich noch im Nachthemd die Tür öffne und den Morgentee auf den Stufen trinke. Egal bei welcher Temperatur. Vielleicht sind es überhaupt diese kleinen Rituale, die die Basis für das Ankommen an einem Ort und sich selbst bauen.In Berlin heißt das Ritual: Einen großen Blumenstrauß schon bei der Ankunft am Bahnhof Spandau kaufen und mit ihm samt Trolley nach Charlottenburg düsen, am Funkturm vorbei. Erst Blumen in die Vase, dann Hände waschen. Am ersten Morgen in der Stadt zum nahen Bobo-Café rübergehen und ein wirklich hervorragendes Pain au chocolat und einen überteuerten Milchcafé bei einem der englisch sprechenden Baristas mit merkwürdig bedruckten T-Shirts bestellen. Mit dem roten Klapperrad (in einem Schöneberger Hinterhof von einem Bastler gekauft) Richtung Ku’damm rollen und der Herzensfreundin Hallo sagen, die auch gerade in die Stadt und das Viertel gezogen ist. Und ebenfalls zwischen Stadt und Land wechselt.Es fühlte sich fast wie in einem Airbnb anEine meist erzwungene örtliche Doppelexistenz kennen manche Familien ja vom klassischen Pendelleben: Während der Woche ist einer der Partner auswärts im Job und wohnt in einer kleinen Butze. Es folgt dann ein langes Wochenende daheim mit der Familie im „richtigen“ Haus. Bei uns ist die Lage anders, denn wir haben uns auf das Pingpong-Leben zwischen Stadtwohnung und Landhaus bewusst eingelassen. Zuerst fühlte sich die Etagenwohnung fremd an, fast wie ein Airbnb. Der innere Zuhause-Regler verschiebt sich aber gerade immer mehr hin zu Berlin, je öfter wir dort leben. Der Kleine-Prinz-Effekt, vielleicht. Sich einen Ort zu eigen machen, indem man sich um ihn kümmert.Zwar ist das Zuhause an der Spree schwerpunktmäßig als Standort für den Beruf konzipiert, denn hier finden eben geballt Termine und Kontakte statt. Aber es ist auch unser Wunsch, dass die ganze Familie in der Hauptstadt ein Standbein in einer neuen Lebensphase hat. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, aber alle gerne zusammen sein wollen.Der Wechsel zwischen dem Charlottenburger Kiez – samt persischen Cafés, Autorenbuchhandlung und Weinhandlung namens „Suff“ – und dem einsamen Hügelhaus ist bislang eine Bereicherung. Auch wenn man als Familie immer wieder Kalenderkonferenzen wie im Bundespräsidialamt ansetzen und als Paar sorgfältig darauf achten muss, dass man genug gemeinsames Leben hat und der Partner nicht zu einem fernen Satelliten verkommt.Alles doppeltUnterschätzt habe ich allerdings die Tücken der doppelten Möblierung. Was zuerst als lässiges Aufteilen eines zentralen Möbelfundus gedacht war, stellt sich im real existierenden Leben als teures Problem heraus. Der kleine Glastisch aus Studienzeiten, der – mit einer prachtvollen französischen Decke gepimpt – in Berlin bisher als Esstisch dient, ist viel zu beengt schon für vier Leute. In der Hauptstadt fallen ständig Gäste ein. Sollen die weiter Lasagne auf dem Sofa essen? Eigentlich muss dringend ein ausziehbarer Tisch für sechs bis 14 Personen her. Ohne lange Tafel ist für mich ohnehin ein Zuhause kein richtiges Heim.Im Landhaus stehen zwei große Tische, die wir aber dort für die regelmäßigen Besuche des Familienclans brauchen. Der Ehemann meint, ein dritter langer Tisch sei „nice to have, aber nicht Prio 1“. Ich habe den größten Tulip Table von Eero Saarinen auf der Wunschliste (Gruselpreis, no way), schaue ständig nach bezahlbaren Vintage-Tischen (den perfekten habe ich neulich durch Zaudern verpasst) und überlege, wie ich mit Böcken und Platten vielleicht eine Zero-Budget-Lösung bauen kann.Der Salon braucht noch Vorhänge und Raffrollos, denn im Winter sehen die Nachbarn von gegenüber auf unser beleuchtetes Leben wie auf eine Opernbühne. In der Küche fehlen zwei Bistrostühle, die alten weißen Plastikmodelle sehen grauenvoll aus. Dafür habe ich bei Ebay nach Wochen einen Superschnapp mit einem gebrauchten Silberbesteck für 12 Personen gemacht. Müssen die Gäste halt erst einmal stehen, immerhin gibt es 1-a-Gabeln. Und für meinen Freund Wilhelm anständige Teetassen.Es ist die Atmosphäre, die ein Zuhause ausmachtDas Hauptproblem in Berlin ist, sich all der Freunde der Kinder zu erwehren, die dort nächtigen wollen. Eigentlich sollte Berlin auch zum Refugium der über 20 Jahre geplagten Mutter werden. Vorletzte Woche war jedoch ein mir bis dato unbekannter, aber angeblich als Star-DJ gefeierter Achtzehnjähriger als Übernachtungsgast auf dem Daybed im Salon angekündigt. Letzte Woche wurde mein Bett von einem Studi-Praktikanten belegt. Gerade ist zudem noch die Kindergartenfreundin meines Sohnes da. Dann möchten die Freundinnen der Tochter aus Taiwan, Italien und Venezuela kommen. Die Lage eskaliert manchmal so sehr, dass ich zu einer befreundeten Familie nach Brandenburg ziehe, wenn es zu voll wird.Trotz der Horden, die in Berlin einfallen, und der Einsamkeit des Landhauses, in dem der soziale Höhepunkt des Tages oft das Klingeln des Briefträgers ist: Ich fühle mich tatsächlich an beiden Orten zu Hause. Es ist die Atmosphäre, die ein Haus zum Heim macht. Die Gestaltung der Räume, die Möbel, die eigenen Farben, Bücher. Und die Magie des Geruchs. Ich habe an beiden Orten dieselbe Duftkerze namens „Feu de Bois“, Holzfeuer, von Diptyque. Nach ihr riechen meine Häuser seit 25 Jahren, über Länder und Behausungen hinweg. Und an beide Orte kommen Menschen zum Essen. Deshalb das viele, viele Besteck. Nichts wäre trauriger, als allein mit einem Löffel einen Joghurtbecher vor dem Computer auszukratzen. Chili con carne für zwölf Personen! Rote Linsenbällchen und Aperol für zehn!Mehr zum ThemaFAZ+Kampf gegen Alltagslärm„Der Klang an einem Ort ist wichtig für unser Wohlbefinden“Architektur und DesignDavon wollen wir 2026 mehr sehen!Hütten und PalästeEhedrama im neuen HausDass sich sowohl die neue Etagenwohnung als auch das dreihundert Jahre alte Landhaus so zuhausig anfühlen, war nicht selbstverständlich. Denn wir haben dort noch keine langen Lebensgeschichten in ihre Räume eingeschrieben. Anders als in Niedersachsen. Dort waren wir enorm sozial eingebunden im örtlichen Kulturhaus und der Kirchengemeinde, hatten einen großen Freundeskreis. Aber: Die kommen nun alle nach Berlin. Ich brauche wirklich dringend diesen langen, langen Esstisch. Und ja: Manchmal, wenn ich in Berlin im Bett liege und die Lichter der Stadt ins Schlafzimmer scheinen, denke ich an Gisela, die Schlange, in meinem anderen Haus, die in den Steinen ihr Nest hat.

Katholiken in Deutschland
Bätzing gibt Vorsitz von Bischofskonferenz ab
An der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz bahnt sich ein Wechsel an. Georg Bätzing will sich nicht erneut zur Wahl stellen.
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Georg Bätzing bei einem Besuch in Betlehem
Foto: Matthias Kopp / Deutsche Bischofskonferenz / dpa
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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, gibt sein Amt ab. Er stehe bei der am 23. Februar beginnenden Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz in Würzburg nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Brief Bätzings an die Konferenzmitglieder.
»Ich habe mich dazu nach Beratung und reiflicher Überlegung entschieden«, teilte der Bischof von Limburg darin ohne genauere Angaben zu den Gründen mit. Bei der Vollversammlung in Würzburg wird ein Nachfolger für die kommenden sechs Jahre gewählt. Zuerst hatte die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« darüber berichtet.In einem Brief an alle Mitglieder der Bischofskonferenz schrieb Bätzing unter anderem mit Blick auf die anstehende Wahl: »Um im Vorfeld gute diesbezügliche Überlegungen zu ermöglichen, möchte ich Euch mitteilen, dass ich für eine erneute Wahl nicht zur Verfügung stehe. Ich habe mich dazu nach Beratung und reiflicher Überlegung entschieden.«
Für die anstehende Wahl wünsche er dem »Miteinander in der Konferenz weiterhin den Mut zum offenen Wort, zu konstruktivem Ringen und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen«.
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Der Limburger Bischof, der im März 2020 auf den Münchner Kardinal Reinhard Marx gefolgt war, betonte weiter: »Es waren sechs intensive Jahre, in denen wir Bischöfe gemeinsam mit vielen anderen aus dem Volk Gottes einiges bewegen und für eine tragfähige Zukunftsgestalt von Kirche in unserem Land realisieren konnten. Jetzt ist es Zeit, diese für die Arbeit der Bischofskonferenz wichtige Aufgabe in andere Hände zu legen. Und ich bin mir sicher, es wird gut weitergehen.«
jpe/AFP/dpa/KNA
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Richtungsstreit bei US-Sender
CBS News sendet Trump-kritischen Bericht nun doch – mit Änderungen
Wochenlang lag ein Bericht über das Cecot-Abschiebegefängnis bei CBS News im Giftschrank. Nun lief er, aber nicht in der Originalfassung.
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CBS-News-Zentrale in Manhattan
Foto: Spencer Platt / Getty Images
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CBS News hat einen zwischenzeitlich aus dem Programm gestrichenen Beitrag über das Cecot-Hochsicherheitsgefängnis in El Salvador am Sonntagabend nun doch ausgestrahlt. In dem ursprünglich für Dezember geplanten Bericht der Sendereihe »60 Minutes« geht es um von der Trump-Regierung dorthin abgeschobene Männer.
Seinerzeit war der Beitrag nur drei Stunden vor der geplanten Ausstrahlung aus dem Programm genommen worden. Die »New York Times« berichtete damals unter Berufung auf Sharyn Alfonsi, die Autorin des Stücks, die neu installierte CBS-News-Chefin Bari Weiss habe zahlreiche Änderungen verlangt – unter anderem, dass die Reportage eine Stellungnahme der Trump-Regierung enthalten soll. Auf Anfrage der Zeitung erklärte Weiss damals, der Bericht sei noch nicht fertig, es fehle »der nötige Kontext«.
Allerdings wurde der Beitrag kurz darauf im Internet veröffentlicht, nach Angaben vom CBS News erfolgte dies »versehentlich«.
Die irrtümliche Veröffentlichung ermöglicht nun einen Vergleich der Fassungen. Auch die am Sonntag ausgestrahlte Reportage enthielt US-Medien zufolge keine Interviews mit Regierungsbeamten der Trump-Regierung vor der Kamera. Sie beinhaltete jedoch Stellungnahmen des Weißen Hauses und des Heimatschutzministeriums, die zuvor nicht Teil der in der Reportage verwendeten Aussagen waren. Einige dieser Stellungnahmen, die vollständig auf der Webseite von »60 Minutes«
veröffentlicht wurden, stammten aus der Zeit vor der geplanten Erstausstrahlung am 21. Dezember. Auch Details zu Vorstrafen einiger Abgeschobener werden beispielsweise nun genannt. Weite Teile des Stücks sind jedoch unverändert.
»Sie haben unsere Anfragen abgelehnt«»Seit November hat ›60 Minutes‹ mehrfach versucht, wichtige Beamte der Trump-Regierung vor der Kamera zu unserer Geschichte zu befragen«, hieß es zudem. »Sie haben unsere Anfragen abgelehnt.«CBS News erklärte anlässlich der Ausstrahlung: »Die Führungsebene war stets bestrebt, den ›60 Minutes‹-Beitrag über Cecot so schnell wie möglich auszustrahlen. Heute Abend können die Zuschauer ihn zusammen mit anderen wichtigen Beiträgen sehen, die allesamt die Unabhängigkeit von CBS News und die Stärke unseres Storytellings unterstreichen.«Autorin Sharyn Alfonsi, äußerte sich auf AP-Anfrage vorerst nicht. In einer früheren E-Mail an Kollegen hatte sie jedoch argumentiert, die Weigerung der Regierung, Interviews vor der Kamera zuzulassen, sei ein taktisches Manöver, um die Veröffentlichung der Geschichte zu verhindern.
Hintergrund der Kontroverse um den Bericht könnte auch ein Richtungsstreit innerhalb des Senders sein. CBS-News-Chefin Bari Weiss wurde erst im Oktober installiert und gilt als umstritten, viele Beobachter fürchteten im Vorfeld ein Umschwenken des Senders auf Trump-Linie. Seit Weiss’ Ernennung sind Vertreter der Trump-Regierung häufiger bei CBS-News präsent. Zuletzt gab Präsident Trump dem Sender ein Interview, seine Sprecherin Karoline Leavitt soll anschließend ein Team des Senders unter Druck gesetzt haben, das Gespräch nicht zu schneiden.CBS gehört zur Mediengruppe Paramount. Diese wiederum gehört seit dem Sommer der Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Trump-Unterstützer bekannt ist. Ebenfalls im Sommer hatte der Sender das Aus des Trump-kritischen Late-Night-Talkers Stephen Colbert für Mai 2026 bekannt gegeben.
»Wir klagen euch den Arsch weg«: Trump-Sprecherin Leavitt soll CBS-News-Journalisten gedroht haben
»Tyrannei boomt hier bei uns«: Jimmy Kimmel teilt in alternativer Weihnachtsbotschaft gegen Trump aus
US-TV-Sender: CBS News nimmt Trump-kritischen Bericht über Abschiebegefängnis aus dem Programm
Auch haben der US-Sender und US-Präsident Trump eine Vorgeschichte. Trump warf »60 Minutes« vor, im Jahr 2024 ein langes Interview mit Kamala Harris, seiner Rivalin im Rennen ums Weiße Haus, so geschnitten zu haben, dass dies eine schwache Antwort kaschiert habe. »60 Minutes« bestritt dies und veröffentlichte auch ein Transkript, um die Vorwürfe zu widerlegen. Trump zog vor Gericht – und obwohl US-Medienrechtsexperten das Unternehmen in einer starken Position sahen, stimmte CBS-Eigner Paramount einem 16 Millionen Dollar schweren Vergleich zu.Wie tief die Kontroverse um »60 Minutes«, CBS News und CBS als Ganzes ist, zeigt auch eine Bemerkung der Komikerin Nikki Glaser bei den Golden Globes vor einer Woche
. »Die Auszeichnung für die meisten Bearbeitungen geht an CBS News«, spottete diese auch mit Blick auf den Beitrag von Sharyn Alfonsi. »Ja, CBS News: Amerikas neueste Anlaufstelle für Bullshit-Nachrichten.« Ausstrahlender Sender der Gala: CBS.
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A fast-fashion factory in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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Fast Fashion Exploitation
How the Clothes-Hanger Wars Escalated in Italy
A double murder in Rome shook Italy’s Chinese community. The trail led to Prato, the heart of the fast-fashion industry – where workers from Asia are exploited by ruthless companies.
Francesco Collini and Simone Donati (Photos) in Prato, Italy
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When Zhang Dayong and Gong Xiaoqing came home for the last time, the killer was waiting at the front door. He fired at least six shots on that late evening in April in the Pigneto neighborhood of Rome. The bullets struck the victims in the head. Video footage shows a body lying in front of the graffiti-covered entrance of an apartment building. Officers covered it with a shimmering gold emergency blanket.
Why the 53-year-old and the 38-year-old had to die remains a mystery to this day. The killer apparently fled on foot and remains at large. Still, investigators are certain: This desolate corner of Rome, beside the concrete pillars of an elevated highway and streetcar tracks, was the site of a mafia murder in April.
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The scene of the crime in Rome.
Foto: Roma / Fotogramma / ROPI
Since then, the mafia has once again become a more frequent topic of conversation in Italy. But this is not about the Cosa Nostra, the Camorra or the ‘Ndrangheta – rather, it concerns criminal groups of overseas Chinese. The “mafia cinese,” the Chinese mafia, is thought to be behind the bloodshed.
The double murder in Rome is the climax of a violent conflict involving both physical assaults and arson attacks that has been underway for years in Chinese communities in Europe. It is a conflict that has escalated since 2024. And it did not get its start in Rome, but in a less well-known town in Tuscany.
DER SPIEGEL 51/2025
Trump gegen EuropaDer US-Präsident paktiert mit Kremlchef Putin. Beide verachten den alten Kontinent. Wie findet die EU zu eigener Stärke?Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.
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Luca Tescaroli, the chief public prosecutor of Prato, a medieval city in Tuscany with nearly 200,000 inhabitants, is intimately familiar with the development. A 60-year-old with black eyes, Tescaroli has only been in office for just over a year, but he has seen more in just the last several months than some colleagues have during their entire careers. When the former anti-mafia prosecutor took the job, the conflict exploded right in the middle of his jurisdiction.
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Chief Public Prosecutor Luca Tescaroli.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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The industrial quarter of Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
Around 32,000 Chinese men and women call Prato home. Probably more. The city has been considered one of the most important centers of the European textile industry since the 19th century, and when globalization plunged Prato into crisis starting in the late 1990s, thousands of people from China moved into the vacant factories. Initially, most of them came from the city of Wenzhou in the southern Chinese province of Zhejiang.Famous for their entrepreneurial spirit, which survived even the turmoil of the Cultural Revolution, thousands of Wenzhounese set out starting in the 1980s, driven by the hope of economic success and inspired by China’s opening to the world. In Prato, they saved the city from economic collapse and built what has since become Europe’s largest center for fast fashion: Rapidly manufactured, low-priced clothing “Made in Italy.” The municipality estimates total revenues from its fashion and textile industry at about 2 billion euros from exports alone. The majority of the fashion companies there are now Chinese owned.
DER SPIEGEL – Hot off the Press
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Now, though, a war is being waged over this wealth. “Within the Chinese community, a conflict between rival criminal entrepreneurs erupted in June 2024, including murders, attempted murders, arson and extortion,” Tescaroli says. “The war started in Prato, but has now reached a national and even international dimension.”One of the men killed in Rome also lived in Prato until a few years ago. Zhang Dayong is thought to have been the right-hand man of the “boss of all bosses” of the Chinese underworld, as Zhang Naizhong has been described in the Italian media. A police photo shows him staring at the camera with a stony gaze. In 2018, Zhang Naizhong was arrested on suspicions of being the head of a mafia-like organization. According to the indictment, the group operated mainly in Italy, but also in France and Germany, and had secured control over the logistics around Prato’s fashion center. The indictment included charges of extortion, usury and drug trafficking.
The start of the main trial against Zhang Naizhong – who is once again free – and 57 other defendants still hasn’t started, despite the investigation having come to an end several years ago. In the meantime, though, the alleged boss and his allies have become targets. In the months leading up to the murders in Rome, there were a number of violent assaults and arson attacks, primarily targeting logistics companies – including several firms that can be traced back to Zhang.Most of those attacks took place in Tuscany. In February, unknown perpetrators remotely detonated incendiary packages at the locations of three logistics firms in Prato and two neighboring municipalities. One of the companies targeted is linked to Zhang’s son. A few weeks later, similar fires occurred near Paris and Madrid. The Italian daily La Repubblica has documented a total of 15 violent incidents in Prato and adjacent municipalities since June 2024.
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Police photos of Zhang Naizhong.
Foto: PS / ROPI
“The conflict centers on price wars in the transport of materials and in the manufacture of clothes hangers,” says Tescaroli, the public prosecutor. The business is often conducted underground: “There is an illegal business system in Prato that operates in parallel to legal ones,” Tescaroli says.But who dares to challenge the power of the “boss of all bosses”? Zhang has kept silent. In response to a query, one of his lawyers responded that Zhang has “no interest in an interview.” He did say, however, that his client had nothing to do with the murder in Rome.
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Chinese fast-fashion businesses in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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A warehouse with signs of fire in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
The authorities have found it challenging to penetrate the underworld of overseas Chinese. The language barrier alone has proven impermeable at times: In the phone conversations tapped during the investigations into Zhang, at least six different Chinese dialects were identified. Tescaroli speaks of a “wall of omertà” surrounding the Chinese underworld in Prato. The word is usually used to describe the code of silence adhered to by the Italian mafia.
The prosecutor, though, was able to partially break through this wall of silence. The first to talk was the entrepreneur Chang Meng Zhang, who, according to Italian media, produced clothes hangers for the fashion companies in Prato at particularly low prices. He barely survived a brutal knife attack in July 2024 and subsequently cooperated with the authorities.”We have succeeded in breaking the silence. Now five entrepreneurs and 154 workers are cooperating with us,” Prosecutor Tescaroli says proudly. He attributes this first and foremost to his communication strategy, including detailed press releases informing the public about the conflict – which local media have branded the “war of the clothes hangers.” “We want to show all those involved – especially the Chinese community – that we are here,” he explains. It has apparently had the desired effect: Even Zhang Naizhong’s son got in touch with Prato’s prosecutor’s office, Tescaroli says.
Such steps can change the city and an entire economic system. The Chinese community in Prato is an integral part of the city, with the businesses they run forming the economic backbone of the municipality – though often with questionable methods, even beyond those laid bare in the clothes hanger war.Tescaroli describes a “parallel economic system” whose members are willing to do anything to maximize profit and where virtually no laws apply. He speaks of raw materials for clothing production that, thanks to a tax trick, reach Prato and other Chinese factories in Italy from China via Eastern Europe practically duty-free. Of multimillion-euro profits that return to China through illegal banks and crypto platforms. Of rampant illegal labor in the factories. The guiding principle of the fast fashion industry: the highest possible profits through the lowest possible production costs. Others must foot the bill.
Attique Muhammad says the shame is the worst part. Worse than the 14 hours of work each day, including Sundays, with just a single break of only 10 to 15 minutes. Worse than the cold in winter, which forced him to work in a jacket in front of his sewing machine. None of that is comparable to the feeling of not being able to support his parents and his wife in Pakistan. “They say I should just find a new job. But first I need money for a new room,” he says, sadness filling his voice.
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Sewer Attique Muhammad at his old workplace.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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Workers and union activists in an occupied factory in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
The 30-year-old Pakistani is wearing a fake Dior T-shirt, his full beard elegantly trimmed, as he gives a tour of the red-brick factory hall where he once worked, including the dusty stool in front of a sewing machine illuminated by harsh neon light from the ceiling. Muhammad counts the days on his fingers: He hasn’t received a salary for over two months. For about four weeks, he and other employees have been occupying the factory, which his former boss, a Chinese man, suddenly left just hours after an inspection by the local health authorities. “He loaded the most valuable machines into a van and drove off,” Muhammad recounts.
“Apri e chiudi,” open and close, is the name for this system practiced by the most ruthless Chinese companies in Prato. If penalties threaten after an official inspection or if debts to the Italian tax authorities become too high, the companies close their doors, only to reopen a short time later under the name of a front man.Muhammad is among the people who toil in such factories. While Chinese entrepreneurs used to hire almost exclusively compatriots, today many low-wage workers from South Asia also sit in front of the sewing machines.Muhammad says he has been sewing clothes since he was 15, first in Pakistan, then in Turkey. In between, he briefly worked in an Italian restaurant in Bavaria. “Germany is beautiful,” he says in German, a smile on his face. He says he liked it better there than in Italy, in part because of the colder air, which is so different from back home in Pakistan’s Punjab. After his asylum application was rejected in Germany, he says, Prato became his Plan B. The work would be hard, he knew, but it would provide a secure paycheck so he could help the family back home and slowly build a future in Europe. He earned around 1,600 euros a month through his shifts, with the “capo,” the boss, having arranged a place to sleep for him not far from the factory – a kind of shared apartment with a dozen others. When the boss disappeared, though, heating and electricity in the apartment were turned off.
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Union poster in Chinese.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
In July, Muhammad decided that enough was enough. He and numerous other workers are fighting back against the factory owners through strikes, demonstrations and factory occupations. They have found support from a group of young Italians from the region.
“It’s absurd that such conditions exist only 20 minutes from a world-famous tourist destination like Florence.”
Arturo Gambassi, union activist
Arturo Gambassi emerges from a corner of the factory hall. He spent the night here with the workers, who sleep on mattresses or cushions laid out on the floor. A 22-year-old history student, Gambassi belongs to the union Sudd Cobas. The group’s banner hangs at the entrance to the factory floor, reading: “There is power in the union.”
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Arturo Gambassi, a university student and union activist.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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An occupied factory in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
“It’s absurd that such conditions exist only 20 minutes from a world-famous tourist destination like Florence,” says Gambassi, who comes from the Tuscan capital.
In Prato, about 20 young adults and teenagers have managed to mobilize some of the exploited workers. As a result of the strikes, dozens of them received regular contracts.”With our strikes, we want to change the city,” Gambassi says with a determined look as he lights a cigarette. His next goal: getting Chinese workers to join the strikes. Thus far, the organization efforts have mostly found resonance with workers from South Asia and Africa. “The Chinese are much more exposed to extortion by the factory owners, who often come from their home region,” Gambassi explains. He is convinced, though, that “strikes by Chinese workers would blow up the system of illegality.”
Just how bothersome to the factory owners such actions by Sudd Cobas can be was made clear most recently in mid-November. About 15 Chinese attacked a picket line, injuring two plainclothes officers. Days before, a call had circulated on Chinese social media to file complaints against the union with the Italian police and the Chinese consulate.”Work hard, endure bitterness” is a Chinese proverb that describes putting up with difficulties on the path to success. It is a motto adhered to by hundreds of Chinese men and women who continue to move to Prato. “Those who arrive there from China know exactly what they’re getting into: hard work, but also the promise of a stable income,” says Zheng Ningyuan.
The 36-year-old artist is sitting in a Chinese restaurant in the train station district of Bologna, just over an hour’s train ride north of Prato. Zheng has lived in Italy for many years, and his art often revolves around the Chinese diaspora in the country.He has used his art in Prato to enter the social debate: As part of an art project a few years ago, he covered over the stickers with the cell phone numbers of Chinese prostitutes that are ubiquitous in Prato’s Chinatown with motivational sayings: “A beautiful book” instead of “big tits.””The Chinese in Prato are often perceived as a self-contained monolith, but that’s not the case. There are the exploiters and the exploited. Listening to the voice of the workers would change everything,” Zheng says.
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Sudd Cobas banner at the entrance to a factory that was occupied by workers for several weeks.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
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A memorial for the Chinese workers who died in Prato.
Foto: Simone Donati / TerraProject / DER SPIEGEL
On Via Toscana in Prato’s industrial district of Macrolotto, fashion company factories and warehouses bearing names in both Chinese and Italian are lined up, one after the other. Here, in an inconspicuous red brick building, seven Chinese men and women died in a fire on December 1, 2013. They were living in the factory where they worked.The young people of Sudd Cobas have since installed a silver plaque in the forecourt in memory of the victims, their names etched in both Latin and Chinese characters. In front of a nearby fashion factory, a Chinese worker takes a break. What does she think about the plaque? She didn’t live in Prato back then, she says briefly, adding that the “laoban,” the boss, “isn’t here.”She nevertheless offers an adjective to describe the memorial: “important.”
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Äußerungen zu Grönland
SPD wirft Spahn Trump-Sympathien vor
Wie soll Europa auf Trumps Drohung gegen Grönland reagieren? Jens Spahn zeigte jüngst Verständnis für den US-Präsidenten. Für den Koalitionspartner SPD geht das zu weit.
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Foto: Michael Kappeler / dpa
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Jens Spahn wird wegen seiner verständnisvollen Äußerungen zu Donald Trumps Annexionsplänen für Grönland scharf kritisiert. Der Koalitionspartner SPD wirft dem CDU-Politiker sogar Wohlwollen für den Weg des US-Präsidenten vor. »Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt bei Spahn durchaus Sympathien für den Kurs von Donald Trump«, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Adis Ahmetović dem »Stern«
. »Dieses Verhältnis muss die Union für sich intern klären.«
In einem Interview mit der »Süddeutschen Zeitung« hatte Spahn Verständnis für Trumps Griff nach Grönland geäußert. »Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar«, sagte Spahn darin. Es gehe darum, Grönland gegen andere Mächte wie Russland zu schützen. »Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt.«Ahmetović sieht die SPD hingegen an der Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): »Wir unterstützen den außenpolitischen Kurs der Bundesregierung, die klare Kante gegen Trumps Erpressungsversuche und stehen weiter solidarisch an der Seite von Dänemark und Grönland.«
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Adis Ahmetović
Foto: Friedrich Bungert / SZ Photo / picture alliance
In einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien betonten die acht Länder, »in voller Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemark und der Bevölkerung Grönlands« zu stehen. Man sei bereit, in einen Dialog zu treten – allerdings auf Grundlage der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität. »Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.« Merz postete ein Statement mit ähnlichem Wortlaut in den sozialen Medien.
Oberster Gerichtshof der USA: Stoppt der Supreme Court Trumps Grönlandpläne?
Von Katharina Kort
Trumps Griff nach Grönland: »Wer soll uns denn zu Hilfe kommen gegen die größte Armee der Welt?«
Aus Kopenhagen und Nuuk berichten Katrin Kuntz und Jan Petter
Spahn warnte Europa vor ernsthaften Reaktionen auf Trumps Annexionspläne. Auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump brauche es eine »besonnene Antwort«. Der Unionsfraktionschef argumentierte, zwar müsse man nun »klar und deutlich« mit den USA reden, aber keine Seite habe etwas davon, »wenn wir eskalieren«. Es gebe viele gemeinsame Sicherheitsinteressen mit den USA, etwa mit Blick auf die Ukraine. »Wir brauchen einander, und das sollten wir uns in den Gesprächen immer wieder deutlich machen.«
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Ein verrückter Fallrückzieher von DIESEM Ex-Bayern-Star.

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Lansing wird auch diese Woche wieder Schauplatz zahlreicher turbulenter und gefühlvoller Entwicklungen.
Seit vielen Jahren begeistert „Dahoam is Dahoam“ die Zuschauer im BR mit den Geschichten rund um das Leben im fiktiven bayerischen Ort Lansing. Von Montag bis Donnerstag dürfen sich Fans auf tiefe Emotionen und spannende Überraschungen freuen.
Worum es in den Folgen der Woche vom 19. bis 22. Januar 2026 bei „Dahoam is Dahoam“ geht, lesen Sie hier.
Die Vorschau von „Dahoam is Dahoam“ in der Woche vom 19. bis 22. Januar 2026:
In Lansing wird es diese Woche unangenehm: Maja (Godiva Adela, 18) wirft Philipp (Philipp Schneider, 28) vor, die Situation mit Lena anzuspannen, und fürchtet die Konsequenzen in der Schule. Ob es Philipp gelingt, die Lage zu entschärfen, bleibt offen.
Winkler (Florian Stadler, 52, l.) will mit Gregor (Holger Matthias Wilhelm, 49, r.) die Gastro am Weiher stemmen
Parallel sorgt Winklers (Florian Stadler, 52) Angebot für Unruhe. Der geplante Saunapark reizt Gregor (Holger Matthias Wilhelm, 49) – besonders die Aussicht, die Gastronomie zu übernehmen. Doch Vera (Sybille Waury, 55) und Joseph (Michael Vogtmann, 73) stehen dem Vorhaben kritisch gegenüber.
Gregor verspricht, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen, dennoch versucht Winkler weiter, ihn zu überzeugen. Bei den Brunners stößt das Projekt klar auf Ablehnung. Die Frage ist, ob Gregor dem familiären Druck nachgibt oder sich für den Einstieg in den Saunapark entscheidet.
Wie sich seine Lage weiterentwickelt, erfahren Sie diese Woche bei „Dahoam is Dahoam“.
Die Folgen von „Dahoam is Dahoam“ laufen für gewöhnlich von Montag bis Donnerstag um 19:30 Uhr im BR. Die Episoden der Serie sind außerdem in der ARD-Mediathek verfügbar.

Nach einer verpfuschten Po-Op bekommt Reality-Star Gina-Lisa Lohfink Hilfe in einer Schweizer Schönheitsklinik.