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  • 1,7 Milliarden Dollar Einspielergebnis »Zoomania 2« ist der erfolgreichste Animationsfilm in Hollywoods

    1,7 Milliarden Dollar Einspielergebnis »Zoomania 2« ist der erfolgreichste Animationsfilm in Hollywoods

    1,7 Milliarden Dollar Einspielergebnis

    »Zoomania 2« ist der erfolgreichste Animationsfilm in Hollywoods Geschichte

    Ein Kaninchen, ein Fuchs und eine Schlange bescheren Disney einen Rekord: Noch nie hat ein US-Animationsfilm so viel Geld eingespielt wie »Zoomania 2«. Auch in der ewigen Rangliste springt das Abenteuer in die Top Ten.

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    Nick, Gary und Judy

    Foto: Disney

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    Reptilien sind böse und gefährlich, deswegen haben sie keinen Zutritt zu Zoomania, wo sonst alle Tiere mehr oder weniger gleich und frei nebeneinander leben. Aber stimmen die Vorurteile gegenüber Schlangen, Echsen und Co. oder ist das Ganze ein Komplott, um den Machterhalt anderer Tiere zu sichern? Die ungleichen Partner Judy Hopps (Kaninchen) und Nick P. Wilde (Fuchs) befinden sich wieder mittendrin in einer groß angelegten Verschwörung.

    Und das Disney-Abenteuer kommt bei Kinofans weltweit gut an. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 1,7 Milliarden US-Dollar ist »Zoomania 2« der erfolgreichste US-Animationsfilm der Geschichte. Damit überholt die Fortsetzung den bisherigen Rekordhalter »Alles steht Kopf 2«, der 2024 mit 1,69 Milliarden Dollar eingespielt hatte.»Zoomania 2« belegt nun auch einen Top-Ten-Platz in der ewigen Rangliste aller Filme, direkt hinter »Spider-Man: No Way Home« (1,9 Milliarden). Auf Platz eins bleibt weiterhin »Avatar« mit 2,9 Milliarden Dollar.

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    Von Oliver Kaever

    »Dieser Meilenstein gebührt in erster Linie den Fans auf der ganzen Welt, deren Begeisterung ihn möglich gemacht hat«, erklärte Alan Bergman, Co-Vorsitzender von Disney Entertainment, laut einer Pressemitteilung über den »Zoomania 2«-Erfolg. Er sei »unglaublich stolz« auf die Filmemacher Jared Bush, Byron Howard und Yvett Merino sowie das gesamte Team der Walt Disney Animation Studios.Der Film hat damit die Hoffnungen des Kinostarts nicht enttäuscht. Mit 556 Millionen Dollar Einspielergebnis am Startwochenende hatte der Animationsfilm bereits einen Rekord gebrochen.

    »Zoomania 2« kommt fast zehn Jahre nach dem ersten Teil, der seinerzeit die Erwartungen übertraf. Vor allem in China entwickelte sich der erste Film, dort bekannt als »Crazy Animal City«, überraschend zu einem Hit und spielte 236 Millionen US-Dollar ein. Shanghai Disneyland hat sogar einen Themenbereich, der den Filmen gewidmet ist.

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  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen„Wir lieben Lebensmittel“ – so lautet der Slogan von Lebensmitteleinzelhändler

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen„Wir lieben Lebensmittel“ – so lautet der Slogan von Lebensmitteleinzelhändler

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    „Wir lieben Lebensmittel“ – so lautet der Slogan von Lebensmitteleinzelhändler Edeka. Und Kunden lieben Edeka. Laut einer Befragung von 7400 Kunden im Auftrag des Strategieberatungsunternehmens EY-Parthenon steht die Supermarktkette an der Spitze in Deutschland. Auf einer Bewertungsskala von 0 bis 100 führt Edeka das „Retail Performance Ranking“ mit 64,7 Punkten an.

    Auf dem zweiten Platz folgt Discounter Lidl mit 61,7 Punkten, auf dem dritten Platz Rewe mit 60,9 Punkten, und Platz vier belegt Kaufland mit 59,8 Punkten, berichtet „T-Online“. Die Einzelhändler auf den ersten vier Plätzen konnten ihre Bewertungen seit 2022 verbessern: Edeka um 2,9 Punkte, Lidl sogar um 3,6 Punkte. Aldi Süd erreicht mit 59,7 Punkten Rang fünf, Aldi Nord folgt mit 55,4 Punkten auf Platz neun. Dass Süd und Nord getrennt gelistet werden, ist neu – 2024 wurden beide gemeinsam abgefragt und kamen damals auf 61,4 Punkte.

    Aldi verliert an Beliebtheit

    Laut Studienautor Jan-Sebastian Hovest-Engberding „scheint es so, dass sich beide tendenziell verschlechtert haben“. Trotzdem haben sie bessere Punktzahlen als Penny mit 48,3, Netto Marken-Discount mit 47,6 oder Norma mit 44,6. Aldi Süd überzeuge demnach hauptsächlich beim Einkaufserlebnis und dem Produktsortiment. Aldi Nord punktet dagegen in den Kategorien Nähe und Mitarbeiterqualität.

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    Lebensmitteleinzelhändler Punkte
    Edeka 64,7
    Lidl 61,7
    Rewe 60,9
    Kaufland 59,8
    Aldi Süd 59,7
    Globus 57,4
    Alnatura 56,9
    Denns Biomarkt 56,5
    Aldi Nord 55,4
    Marktkauf 51,4
    Metro 50,4
    Penny 48,3
    Netto Markendiscount 47,6
    Norma 44,6

    Verbraucher vertrauen Händlern weniger

    Insgesamt hat die Beliebtheit des gesamten Lebensmitteleinzelhandels im Vergleich zum restlichen Einzelhandel nachgelassen. Während der Gesamthandel auf 59 Punkte kommt, erreicht der Lebensmitteleinzelhandel nur 55 Punkte. Verbraucher nennen „Vertrauen“ weiterhin als wichtigstes Kriterium (22,4 Prozent), doch genau hier gibt es die meisten Verluste im Ranking. Grund dafür seien laut EY-Parthenon auch fehlende Preistransparenz und eine unübersichtliche Rabattpolitik. Ebenso würden das Wertigkeitsgefühl und die emotionale Bindung zur Marke laut der Befragung leiden.

    [–>Trotz Top-Abschneidens im Lebensmitteleinzelhandel landet Edeka im branchenübergreifenden Ranking mit 143 bewerteten Handelsunternehmen nur auf Rang 33. Lidl folgt auf Platz 45, Rewe auf Platz 56, Kaufland auf Platz 63. Besser schneiden hier die Drogerieketten ab: dm belegt mit 81,5 Punkten den ersten Platz, Rossmann folgt auf Rang drei. Sogar Fressnapf punktet mit 67,8 Punkten deutlich besser als alle Lebensmittelhändler.

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    Fit mit 92!: RTL-Moderatorin megastolz auf ihren Papa

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    RTL-Moderatorin Frauke Ludowig mit einem ganz besonderen Sportpartner! Ihrem gerade erst 92 Jahre alt gewordenen Vater, Franz Ludowig!

    Quelle: Frauke Ludowig/Instagram

  • Am Samstag war ich beim Topspiel der Bayern in Leipzig vor Ort

    Am Samstag war ich beim Topspiel der Bayern in Leipzig vor Ort

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    Am Samstag war ich beim Topspiel der Bayern in Leipzig vor Ort – die Glück hatten, dass sie zur Pause gegen ein bullenstarkes RB-Team nur 0:1 zurücklagen. Was dann passierte, sagte Red Bulls Technischer Direktor Mario Gomez (39) schon in der Pause voraus: „Jetzt werden sie uns richtig laufen lassen.“ Und genau so kam es auch!

    Vincent Kompany machte alles, was man sich von einem herausragenden Trainer wünscht: Er stellte um, wechselte aus und entfesselte die ganze Wucht seiner Spieler. Am Ende siegte Bayern 5:1, drehte genau wie eine Woche zuvor beim 8:1 gegen Wolfsburg beeindruckend auf.

    Auf dem Weg nach Hause verfolgte ich dann das genaue Gegenteil bei unseren EM-Handballern. Nach einem starken 17:13 zur Pause gegen Serbien lief beim Team von Alfred Gislason alles schief – auch beim Bundestrainer selbst.

    [–>Kein klarer Plan, keine klare Führung, fehlende Wechsel, dazu der Timeout-Buzzer-Bock beim Tor von Knorr zum 26:26-Ausgleich, das dann nicht zählte. Am Ende 27:30 vergeigt und blamiert.

    Rausgehen, Warmmachen, Weghauen. Es geht um ALLES!

    Folge: Für Gislason geht es heute um ALLES! Kommt die Mannschaft gegen Spanien (20.30 Uhr live ARD/Dyn) nicht weiter in die Hauptrunde, ist der Bundestrainer geliefert. Bei einem EM-Aus in der Vorrunde wäre ein Weiter so ein Jahr vor der Heim-WM 2027 trotz Vertrags unmöglich.

    Panne bei Deutschland-Spiel: Bundestrainer buzzert Knorr-Tor weg

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    Die gute Nachricht: Wirklich alle sind sich einig, dass das Team das Potenzial hat, nicht nur Spanien klar zu schlagen, sondern danach auch die Medaillen anzugreifen. Gislason braucht nur (wieder) den Trainer-Punsh von Kompany. Rausgehen, Warmmachen, Weghauen. Es geht um ALLES!

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Während Politiker und Notenbanker erleichtert auf sinkende Inflationszahlen blicken,

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    Berlin – Während Politiker und Notenbanker erleichtert auf sinkende Inflationszahlen blicken, erleben viele Kunden im Supermarkt das genaue Gegenteil. Besonders drastisch zeigt sich das aktuell bei einem Alltagsprodukt: der Salatgurke.

    Gurken-Preisschock an der Gemüsetheke

    Wer derzeit zur Gurke greift, zahlt deutlich mehr als noch vor wenigen Wochen. Laut Statistischem Bundesamt waren Salatgurken im Dezember 43 Prozent teurer als im Vormonat, gegenüber Oktober sogar mehr als 80 Prozent! Für viele Kunden kaum noch nachvollziehbar.

    Der Grund liegt nicht im Handel, sondern auf den Feldern Europas. Nach einem langen, warmen Spätsommer sei es in Spanien zu einem heftigen Temperatursturz gekommen. „Bei Nachttemperaturen unter zehn Grad wachsen sie praktisch nicht“, sagt Gabriele Held, Marktexpertin der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Die Folge: schwache Pflanzen, geringe Erträge, knappes Angebot.

    Laut aktuellem Marktbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung dominierten zuletzt spanische Schlangengurken, ergänzt durch Ware aus den Niederlanden, Belgien oder Marokko. Doch auch diese Mengen reichten nicht immer aus. Selbst Minigurken wurden teurer.

    Nicht nur Gurken teurer

    Die Gurke ist kein Einzelfall. Auch Tomaten, Paprika und Zucchini haben sich laut AMI spürbar verteuert. Wegen der geringen Erntemengen landen in den Läden oft nur noch Premium-Produkte, günstige Alternativen fehlen. Händler bewerben das Gemüse daher seltener, um Kunden nicht mit hohen Preisen abzuschrecken.

    [–>Inflation gesunken, im Alltag nicht spürbar

    Dabei sieht die Lage auf dem Papier besser aus: In der Eurozone sank die Inflationsrate im Dezember auf 1,9 Prozent und damit erstmals unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Vor allem gesunkene Energiepreise drücken die Statistik.

    Im Alltag kommt davon wenig an. Lebensmittel verteuerten sich im Jahresvergleich um 2,5 Prozent. Laut Verbraucherzentrale Bundesverband sind die Preise für Nahrungsmittel seit 2020 insgesamt um mehr als 35 Prozent gestiegen.

    Kein Wunder, dass der Ruf nach politischem Eingreifen lauter wird. Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (63, SPD) forderte auf der Grünen Woche in Berlin eine Senkung oder sogar Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. „Für Menschen mit wenig Geld wird die tägliche Ernährung zur Herausforderung“, sagte er.

    Wann wird es wieder billiger?

    Immerhin: Experten rechnen damit, dass der Höhepunkt bei den Gurkenpreisen bald erreicht sein könnte. Viele Kunden kaufen wegen der hohen Preise weniger. Sinkende Nachfrage könnte die Preise mittelfristig drücken.

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenKünstliche Intelligenz hält Einzug in die Klassenzimmer – doch sie

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    Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Klassenzimmer – doch sie könnte Schüler ausbremsen statt beflügeln. Davor warnt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer neuen Studie. Zwar helfe KI beim Lösen von Aufgaben, echten Lernerfolg bringe sie aber nicht automatisch. Im Gegenteil: Der Einsatz könne Trägheit und Desinteresse fördern.

    Chatbots schwächen langfristig Fähigkeiten

    Nach neuen Erkenntnissen verbessern vielseitig einsetzbare KI-Modelle wie ChatGPT zwar die Aufgabenleistung von Schülern. Doch dieser Effekt führe nicht zwingend zu Lernfortschritten. Die OECD sieht eine klare Diskrepanz zwischen guten Ergebnissen auf dem Papier und echtem Verständnis. Aufgaben würden gelöst, ohne dass das Wissen nachhaltig verankert werde.

    Besonders kritisch sieht die Organisation das Auslagern von Aufgaben an allgemeine Chatbots. Der langfristige Erwerb von Fähigkeiten könne dadurch behindert werden. Die mentale Anstrengung der Schüler, Antworten in echtes Verständnis zu übersetzen, lasse nach. Studien zeigten: Mit KI-Hilfe fallen Ergebnisse besser aus. Ohne Zugriff in Prüfungen verschwindet der Vorteil oder kehrt sich sogar ins Gegenteil um.

    [–>Pädagogische KI zeigt bessere Wirkung

    Anders bewertete die OECD speziell für den Unterricht entwickelte KI-Anwendungen. Diese zeigten tendenziell nachhaltige Verbesserungen beim Lernen. Solche Tools könnten auch unerfahrenen Lehrern helfen, die Unterrichtsqualität zu steigern. Davon profitierten am Ende auch die Lernergebnisse der Schüler.

    Gezielter KI-Einsatz wichtig

    Die OECD empfiehlt, KI in Schulen selektiv und zielgerichtet einzusetzen. Sie solle das Lernen bereichern, nicht kognitive Anstrengungen ersetzen oder menschliche Beziehungen schwächen. Lernen und Lehren müssten sich weiterhin darauf konzentrieren, wertvolle menschliche Fähigkeiten wie selbstständiges Denken und grundlegende Kompetenzen in allen Fächern zu entwickeln.

  • CDU: „Wir haben ein sehr gutes Bundeskabinett“

    CDU: „Wir haben ein sehr gutes Bundeskabinett“

    Ein bisschen Routine muss schon sein, auch an so einem Tag. Soeben hat das CDU-Präsidium getagt. Neben Friedrich Merz im Foyer des Konrad-Adenauer-Hauses steht Gordon Schnieder, dessen bundesweite Bekanntheit noch etwas Luft nach oben lässt, der aber in Rheinland-Pfalz bald gerne Ministerpräsident sein würde. „Die Aussichten dafür sind ausgesprochen gut“, befindet der Kanzler in seiner Eigenschaft als CDU-Vorsitzender. Seine Partei wolle die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März gewinnen und natürlich auch die Wahlen später im Jahr in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Gordon Schnieder freut sich, ein Hauch von Normalität weht durch die CDU-Zentrale.

    Dabei hat die Woche rasant begonnen für Friedrich Merz, was sich an diesem Montagmittag schon daran zeigt, dass im Konrad-Adenauer-Haus das Äußere mit dem Inneren und die Weltlage mit der Lage der Partei in einer Weise zusammenfallen, die selbst im bewegten Leben des Kanzlers nicht alltäglich ist.

    Manche in der Union hätten sich mehr Mut gewünscht

    Am Vormittag hat der Parteivorstand die „Mainzer Erklärung“ beschlossen, die immer noch so heißt, obwohl die Jahresauftaktklausur der CDU in Mainz vor gut einer Woche wetterbedingt abgesagt worden war. Das nun in Berlin nachträglich verabschiedete Papier soll die Marschroute für 2026 vorgeben. Wenn man sich zuletzt in der Union umhörte, konnte man aber durchaus Stimmen vernehmen, die sich mehr Mut gewünscht hätten. In der Tat finden sich auf den 20 Seiten nur wenige neue Ideen, die hinausgingen über das, was Union und SPD schon auf den Weg gebracht oder zumindest vereinbart hätten.

    Am Montag allerdings wird all das durch gleich zwei andere Themen überlagert: durch Trump und seine Grönland-Volten und durch die Berichterstattung des Spiegel zu möglichen Personalrochaden in Merz’ Kabinett, die Unions-Fraktionschef Jens Spahn seinen Posten kosten würden.

    Letzteres veranlasst Merz in der Pressekonferenz zu einem vielleicht etwas zu bemühten Lacher. Diese Berichterstattung sei ja von vielen übernommen worden, aber er könne es nicht anders sagen: „Das ist wirklich Unsinn“. Mit Jens Spahn verbinde ihn eine „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, man sei „im täglichen Kontakt miteinander über die gemeinsame Arbeit“. Er habe auch nicht die Absicht, das Bundeskabinett umzubilden. Vielmehr sei er „sehr zufrieden“ mit der Arbeit der Regierung. „Wir haben ein sehr gutes Bundeskabinett, wir haben sehr gute Ministerinnen und Minister in dieser Bundesregierung“, versichert Merz, der – solange er sie nicht entlässt – über seine Minister auch  schlecht etwas anderes sagen kann.

    Beschäftigt hat die Parteigremien am Montag dem Vernehmen nach nur die Personalie Philipp Birkenmaier – der bisherige CDU-Bundesgeschäftsführer wurde nämlich verabschiedet; er ist jetzt Merz’ Büroleiter im Kanzleramt und soll dort für einen reibungsloseren Ablauf sorgen. In der Aussprache wurde laut Teilnehmern betont, dass man die bisherigen Erfolge in den Vordergrund stellen solle, die gesunkenen Asylzahlen etwa. Länger diskutiert worden sei über den Erbschaftsteuervorschlag der SPD, der die Unionsfraktion in der vergangenen Woche in Unruhe versetzt hatte. Merz soll sich klar gegen eine höhere Besteuerung von Betriebsvermögen ausgesprochen haben. Mit Blick auf Grönland wiederum hat der Kanzler und CDU-Chef wohl auch intern die gleiche Position vertreten wie später in der Pressekonferenz: dass er Europa zusammenhalten wolle, dass man nicht eskalieren solle und dass man die USA schon wegen der Ukraine bei sich behalten müsse, auch wenn es manchmal schwerfalle.

    Merz hätte allerdings gerne, dass nicht nur diese eine Botschaft hängen bleibt, denn da wäre ja noch die Mainzer Erklärung, mit der die CDU schon Anfang Januar gerne ins Wahljahr gestartet wäre. Da stehe das Wesentliche drin, behauptet Merz. Das Fundament des Hauses Bundesrepublik Deutschland sei zwar stabil, das Haus müsse aber „von Grund auf“ saniert und renoviert werden. „Wir drehen jeden Stein um, damit das Land wirtschaftlich wieder auf Kurs kommt“, verspricht Merz noch. Dann geht es recht schnell wieder um Grönland.