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  • Davos (Schweiz) – Es ist ein Moment, der alles sagt – ohne

    Davos (Schweiz) – Es ist ein Moment, der alles sagt – ohne

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    Davos (Schweiz) – Es ist ein Moment, der alles sagt – ohne ein einziges Wort! David Beckhams erster Auftritt der bitteren Abrechnung seines Sohns Brooklyn (26) .

    Ort des Geschehens: das Weltwirtschaftsforum in Davos. Doch statt einer Botschaft an seinen Sohn, weicht David Beckham den Reportern aus – und flüchtet sogar …

    Der Moment, in dem David Beckham Fragen zu dem Rundumschlag seines Sohnes Brooklyn gegen die Familie ignoriert: Er lächelt erst, dann posiert er – und dann flüchtet er, als der Name seines Sohnes fällt…

    Der Moment, in dem David Beckham Fragen zum Rundumschlag seines Sohnes Brooklyn gegen die Familie ignoriert: Er lächelt erst, posiert – und dann flüchtet er, als der Name seines Sohnes fällt …

    Flucht statt Versöhnung

    Als der frühere Fußballstar für Selfies mit Fans posiert, ruft ein Reporter von „Sky News“ plötzlich laut: „David, haben Sie heute Morgen eine Botschaft an Brooklyn?“ David Beckham stockt. Sein Gesicht wird rot. Dann dreht er sich abrupt um – und geht. Kein Kommentar. Kein Blick zurück.

    Doch damit nicht genug: Beim Weggehen folgt die nächste Frage: „David, sind Sie enttäuscht, dass Familienangelegenheiten öffentlich ausgetragen werden?“ Wieder Schweigen. Wieder kein Wort. Beckham verschwindet.

    Brooklyn Beckham (26) und seine Frau Nicola (31) liegen seit Monaten mit den Beckhams im Clinch. Jetzt rechnet er mit ihnen ab: „Die Behauptung, meine Frau kontrolliere mich, ist völlig verdreht.“

    Brooklyn Beckham (26) und seine Frau Nicola (31) liegen seit Monaten mit den Beckhams im Clinch. Jetzt rechnet er mit ihnen ab: „Die Behauptung, meine Frau kontrolliere mich, ist völlig verdreht.“

    „Man muss Kindern erlauben, Fehler zu machen“

    Kurz nach diesem peinlichen ersten Auftritt wurde Beckhams Interview in der CNBC-Finanzsendung „Squawk Box“ veröffentlicht. Darin sprach der Ex-Kicker auch über Instagram & Co.: „Ich habe immer über soziale Medien und ihre Macht gesprochen … im Guten wie im Schlechten.“ Und weiter: „Ich konnte meine Plattform für meine Community nutzen, für UNICEF. Und sie war das größte Werkzeug, um Menschen darauf aufmerksam zu machen, was weltweit mit und für Kinder geschieht. Und ich habe versucht, dasselbe mit meinen Kindern zu tun – sie aufzuklären.“

    Und dann fügt er noch hinzu: „Sie machen Fehler, aber Kinder dürfen Fehler machen. So lernen sie. Das ist es, was ich meinen Kindern zu vermitteln versuche: Manchmal muss man sie diese Fehler auch machen lassen.“ Eine Anspielung auf das Posting von seinem Sohn Brooklyn? Das ist bisher nicht klar.

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    Der Vater schweigt – der Sohn rechnet ab

    Dabei hallen Brooklyns Worte noch laut nach. In einem sechsseitigen Statement hatte der älteste Sohn der Beckhams seiner Familie schwere Vorwürfe gemacht, schreibt: „Ich wurde den Großteil meines Lebens von meinen Eltern kontrolliert.“ Und weiter: „Meine Familie stellt öffentliche Selbstdarstellung und Marken über alles. Brand Beckham kommt zuerst.“

    Besonders schmerzhaft: Brooklyn berichtet von massiven Konflikten rund um seine Hochzeit mit Nicola Peltz (31) – von abgesagten Zusagen, Demütigungen und offenen Angriffen. Und weiter: „Ich möchte mich nicht mit meiner Familie versöhnen.“ Worte, die einschlugen wie eine Bombe – und die Davids Auftritt in Davos überschatteten.

    Unglücklich getimt: Beckham nahm in Davos kurz vorher einen Podcast zum Thema „Resilienz, Scheitern, Reue und Enttäuschung“. Vor dem Hintergrund der familiären Turbulenzen wirkte es wie eine Ironie des Schicksals

    Unglücklich getimt: Beckham nahm in Davos kurz vorher einen Podcast zum Thema „Resilienz, Scheitern, Reue und Enttäuschung“ auf. Vor dem Hintergrund der familiären Turbulenzen wirkte es wie eine Ironie des Schicksals

    Podcast über „Reue“ – während die Familie zerbricht

    Besonders bitter: Nur Minuten vor dem peinlichen Auftritt hatte David Beckham noch ein Interview für den Podcast „Re-thinking“ von Radio Davos aufgenommen. Thema: „Resilienz, Scheitern, Reue und Enttäuschung.“

    Ein Zufall? Oder bittere Ironie? Beobachter beschreiben Beckham als müde, angespannt, mit gequältem Lächeln. Jeder Schritt, jede Geste wurde in Davos verfolgt – während Brooklyns Abrechnung drohte, alles zu überlagern.

    Vorzeigefamilie oder alles nur Show? So strahlend posierte David Beckham (Miteigentümer von Inter Miami CF)  im Dezember mit Ehefrau Victoria (51) und ihren Kindern Harper (14), Romeo (23) und Cruz (20, v.l.) nach dem Sieg gegen die Vancouver Whitecaps FC in Fort Lauderdale (Florida)

    Vorzeigefamilie oder alles nur Show? So strahlend posierte David Beckham (Miteigentümer von Inter Miami CF) im Dezember mit Ehefrau Victoria (51) und ihren Kindern Harper (14), Romeo (23) und Cruz (20, v.l.) nach dem Sieg gegen die Vancouver Whitecaps FC in Fort Lauderdale (Florida)

    Keine Versöhnung in Sicht

    Brooklyn macht klar, dass er einen Schlussstrich gezogen hat: „Zum ersten Mal in meinem Leben ist meine Angst verschwunden, seit ich Abstand zu meiner Familie habe. Ich wache jeden Morgen dankbar für das Leben auf, das ich gewählt habe, und habe Frieden gefunden.“

    Am 19. Januar 2026 teilte Brooklyn Beckham mit diesem Instagram-Post gegen seine Familie aus. Unter anderem schrieb er: „Sie verbreiten Lügen, um ihre Fassade zu wahren“

    Am 19. Januar 2026 teilte Brooklyn Beckham mit diesem Instagram-Post gegen seine Familie aus. Unter anderem schrieb er: „Sie verbreiten Lügen, um ihre Fassade zu wahren.“

    Während der Sohn öffentlich spricht, bleibt der Vater stumm. Ein Schweigen, das lauter ist als jedes Statement…

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  • Troisdorf – Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen haben Einbrecher fette Beute in einem

    Troisdorf – Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen haben Einbrecher fette Beute in einem

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    Troisdorf – Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen haben Einbrecher fette Beute in einem Indoor-Freizeitpark in Troisdorf (NRW) gemacht.

    Die Unbekannten stiegen über ein aufgehebeltes Fenster ein und plünderten dann Kassen und Automaten. Dabei erbeuteten sie eine bisher noch nicht näher bezifferte Bargeldsumme. Außerdem schleppten sie einen kompletten Tresor inklusive Bargeld aus dem Spieleparadies, wie die Polizei mitteilte.

    Schaden im fünfstelligen Bereich

    Die Ermittler schätzen den Gesamtschaden auf einen unteren fünfstelligen Betrag. Die Täter sind noch nicht gefasst – die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Tätern oder zur Beute machen können.

    Wer die Tat beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241/541-3221 bei der Polizei zu melden.

  • Kommunalwahl im Landkreis Starnberg: Wer darf antreten?

    Kommunalwahl im Landkreis Starnberg: Wer darf antreten?

    Bei der Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, bewerben sich CSU, Freie Wähler, AfD, Grüne und FDP um den Posten des Starnberger Landrats. Das steht seit der Sitzung des Wahlausschusses am Dienstagnachmittag fest. Den amtierenden Landrat Stefan Frey (CSU) fordern Michaela Eisenschmid (FW), Roman Sonnenberg (AfD), Benjamin Baro (Grüne) und Markus Deschler (FDP) heraus. Für den Kreistag dürfen die Parteien CSU, Freie Wähler, AfD, Grüne, SPD, FDP, Die Linke und die ÖDP ihre Kandidaten ins Rennen schicken.

    Damit steht fest, dass die ÖDP die erforderliche Anzahl an Unterstützerunterschriften von 385 erreicht hat. Genau 680 gültige Unterschriften waren in der Kreisbehörde eingegangen. Den Wahlvorschlag der Basisdemokratischen Partei Deutschland („Die Basis“) hat der Wahlausschuss allerdings nicht zugelassen, wie das Landratsamt mitteilte. Denn es seien lediglich 59 Unterstützerunterschriften bei der Behörde eingereicht worden.

  • Energiewende: Windpark im Brucker Westen

    Energiewende: Windpark im Brucker Westen

    Im Landkreis Fürstenfeldbruck könnten einmal um die 25 Windräder einen deutlich spürbaren Beitrag zur Stromversorgung leisten und die Klimabilanz verbessern. Werner Zauser (Freie Wähler), Mammendorfer Energiereferent, setzt sich seit vielen Jahren für die Abkehr von Öl und Gas ein. Dass der Landkreis nun mit fünf weiteren baugleichen Enercon-Anlagen in den Gemeinden Mammendorf und Maisach dem selbst gesteckten Ziel der bilanziellen Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2040 näherkommen wird, stimmt den „Windkümmerer“ sichtlich zufrieden.

    In einem der Sitzungssäle des Mammendorfer Rathauses geht es um diese Projekte der Fürstenfeldbrucker Stadtwerke, die jüngst den Segen des Landratsamts als zuständiger Genehmigungsbehörde erhalten haben. Bürgerinnen und Bürger sollen sich daran beteiligen können. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden, von 2028 an sollen sie ans Stromnetz angeschlossen werden.

    Windräder in den Gemeinden Mammendorf und Maisach.
    Windräder in den Gemeinden Mammendorf und Maisach. (Foto: SZ-Grafik)

    Dem Anlass entsprechend schaut auch ein bestens gelaunter Landrat Thomas Karmasin (CSU) kurz vorbei, um seiner Freude über das windige Quintett Ausdruck zu verleihen. Schon klar, es ist Wahlkampf. Aber die Begeisterung des Politikers über die Fortschritte bei der Energiewende wirkt echt. Der Landkreis habe im Bereich der Windräder an geeigneten Stellen „noch Nachholbedarf“, sagt der CSU-Politiker – und erntet dafür ein Nicken von Bürgermeister Josef Heckl (Bürgergemeinschaft Mammendorf). Auch der Gemeinderat stehe einstimmig hinter den Projekten, organisierten Widerstand aus der Bürgerschaft gibt es nicht.

    Die vergangenen zehn Jahre ist der Landkreis bei der Windkraft denn auch auf der Stelle getreten: Zwei Windräder haben die Stadtwerke 2014 und 2015 in Betrieb genommen – eines bei Mammendorf, ein weiteres in der Gemeinde Maisach, bei Malching. Die Pläne für ein drittes, das bei Puch gebaut werden sollte, hatte das Verwaltungsgericht kassiert, weil es den Blick auf die denkmalgeschützte Kirche beeinträchtigt hätte.

    Stellen das Windkraftprojekt im Mammendorfer Rathaus vor (von links): Windkümmerer Werner Zauser, Bürgermeister Josef Heckl, Stadtwerkechef Jan Hoppenstedt und Stadtwerke-Projektleiter Daniel Herz.
    Stellen das Windkraftprojekt im Mammendorfer Rathaus vor (von links): Windkümmerer Werner Zauser, Bürgermeister Josef Heckl, Stadtwerkechef Jan Hoppenstedt und Stadtwerke-Projektleiter Daniel Herz. (Foto: Stefan Salger)

    Was folgte, war die 10-H-Flaute: Neue Windräder wurden nur noch genehmigt, wenn sie mindestens einen Abstand zu Siedlungen einhielten, der dem Zehnfachen ihrer Höhe entsprach. Da kamen schnell zwei Kilometer Entfernung zusammen.  Die von der Landes-CSU vorangetriebene Regelung brachte den Ausbau der Windkraft in Bayern praktisch zum Erliegen. 2023 wurde sie gelockert. Seitdem gibt es vor allem in Wäldern und an Autobahnen geringere Hürden für den Bau von Windrädern. Bis zum Jahr 2032 sollen die Regionalen Planungsverbände bundesweit 1,8 Prozent der Flächen für die Windkraftnutzung ausweisen.

    Die nun genehmigten Anlagen vom Typ Enercon E-175 EP5 – zwei weitere in Maisach-Malching und drei weitere in Mammendorf – werden vom Boden bis zur obersten Flügelspitze 250 Meter messen, bei einer Nabenhöhe von 162 Metern (zum Vergleich: 135 Meter haben die beiden bestehenden Anlagen). Sie werden je sechs Megawatt leisten. Kalkuliert wird inklusive Infrastruktur und Bau mit Kosten von etwa zehn Millionen Euro pro Anlage.

    Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, streicht die Vorteile für die Gemeinde und ihre Anwohner heraus: Der kleine Windpark markiere einen Schritt hin zu größerer Energieautonomie, stärke wirtschaftliche Perspektiven vor Ort und leiste einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. 50 Millionen Euro investieren Stadtwerke, Gemeinden, Grundstückseigentümer und eine Genossenschaft.

    An den Betreibergesellschaften kann sich jeder Einwohner beteiligen

    Erklärtes Ziel ist nach Worten von Daniel Herz, Projektleiter der Stadtwerke, den Einwohnern von Mammendorf und Maisach mehr als lediglich eine indirekte Beteiligung an den Erträgen über ihre Gemeinden zu ermöglichen, wie das bei den beiden bestehenden Windrädern der Fall ist. In den kommenden Monaten werden in einem ersten Schritt Betreibergesellschaften gegründet. Wenn die noch offenen Details geklärt sind, sollen Informationsveranstaltungen angesetzt werden.

    Bewohner Mammendorfs dürften künftig ohne Umwege Anteilseigner der Windkraftanlagen werden können. Als Kommanditisten könnten bis zu etwa 200 Personen investieren. Dabei geht es voraussichtlich um Beträge von mindestens 5000 bis 10 000 Euro. Diskutiert wird über zusätzliche Beteiligungsmöglichkeiten wie Bürgerstrommodelle oder Nachrangdarlehen. Bei den zwei geplanten Windkraftanlagen in Maisach-Malching dient die Bürgerenergiegenossenschaft Maisacher Land als Scharnier zwischen Gemeinde sowie Stadtwerken auf der einen Seite und den Einwohnern, die dort Mitglied werden können.

    Die fünf neuen Windräder zwischen Fürstenfeldbruck und Mammendorf sind auf eine Betriebsdauer von 25 Jahren ausgelegt. Nach Berechnung der Stadtwerke werden sie genug Strom für die Versorgung von 13 000 durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalten erzeugen. Langfristig planen allein die Stadtwerke 19 Anlagen im Landkreis mit einem Gesamt-Output von 215 Millionen Kilowattstunden, was dann dem Stromverbrauch von gut 61 000 Haushalten entspräche.

  • Prozess wegen Kindesentführung Mutmaßlicher Entführer bezichtigt Christina Block, die Unwahrheit zu sagen

    Prozess wegen Kindesentführung Mutmaßlicher Entführer bezichtigt Christina Block, die Unwahrheit zu sagen

    Prozess wegen Kindesentführung

    Mutmaßlicher Entführer bezichtigt Christina Block, die Unwahrheit zu sagen

    Er soll die Block-Kinder auf eigene Faust in Dänemark verschleppt haben, sagt die Unternehmerin Christina Block. Doch der Chef eines Sicherheitsunternehmens beteuert, dass Block sehr wohl über das Vorgehen informiert war.

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    Christina Block vor dem Landgericht Hamburg

    Foto: Georg Wendt / AFP

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    Im Prozess um die Entführung zweier Kinder von Christina Block hat der mutmaßliche Haupttäter der Unternehmerin vorgeworfen, die Unwahrheit zu sagen. »Ich sage, dass Frau Block leider nicht die Wahrheit sagt«, sagte der Chef eines israelischen Sicherheitsunternehmens laut Übersetzung aus dem Englischen als Zeuge vor dem Landgericht Hamburg. Dieser soll die Entführung der beiden jüngsten Block-Kinder organisiert und ausgeführt haben.

    Sie sei sehr wohl über die Möglichkeit informiert gewesen, die Kinder vom Vater aus Dänemark mit einem Auto zurück zu ihr nach Deutschland zu bringen, berichtete der 68-Jährige. Ihr sei dabei wichtig gewesen, dass den Kindern nichts über den Kopf gezogen werde. Christina Block hatte zuvor ausgesagt, die mutmaßliche Tat sei ohne ihr Wissen ausgeführt worden 

    .Christina Blocks Ex-Mann Stephan Hensel hatte die Kinder nach einem Wochenendbesuch in Dänemark im August 2021 nicht zurückgebracht. Es folgte ein jahrelanger, erbitterter Sorgerechtsstreit. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette »Block House«, Eugen Block, ist angeklagt, schließlich die Entführung ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023/24 nach Deutschland beauftragt zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe.

    Sie habe Kontakt zu der israelischen Firma gehabt, hatte die 52-Jährige im Gerichtssaal ausgesagt. Dieses Unternehmen sei aber ausschließlich zur Überprüfung der Cybersicherheit des zur Block-Gruppe gehörenden Elysée-Hotels angeworben worden und handelte ihr zufolge bei der Rückholaktion auf eigene Faust.Der Zeuge ist in dem Fall auch Beschuldigter und wurde bis vor einigen Wochen mit Haftbefehl gesucht. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu. Der Mann gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess. Nach Aussage eines anderen Zeugen soll der Mann Berufssoldat bei den israelischen Spezialkräften und Abteilungsleiter beim Geheimdienst Mossad gewesen sein.

    Geheimes MobiltelefonBis auf die Tatsache, dass die Kinder mit einem Auto nach Deutschland gebracht werden müssten, seien keine weiteren Einzelheiten des Plans mit Block geteilt worden, sagte der 68-Jährige. »Das einzige Detail war die Art, wie wir kommunizieren würden, im Fall, dass es getan wird.« Dabei sei vereinbart worden, dass dann ein Mobiltelefon in einem Hotelzimmer bereitliege.In den Gesprächen mit Block über eine Rückholung sei das Wort Entführung nie benutzt worden. Dieser Begriff sei nur gefallen, um zu beschreiben, was Hensel getan habe, als er die Kinder 2021 nach einem Besuch bei ihm in Dänemark nicht zurückgebracht habe, erklärte der Zeuge.

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    Christina Block mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Delling

    Foto: Georg Wendt / dpa

    Es sei ihm bei der Planung klar gewesen, dass es einen kurzen »schrecklichen Moment« für die Kinder geben würde, wenn sie nachts weg von ihrem Vater zu einem Auto gebracht werden, und »bevor sie mit ihrer Mama zusammentreffen«, sagte der Zeuge. Doch Christina Block habe zuvor die Befürchtung geäußert, dass Hensel »die Kinder nimmt und verschwindet und dass sie die Kinder nie wieder sieht«. In dieser Abwägung habe er den kurzen Moment des Leidens für vertretbar gehalten.Als die Kinder dann tatsächlich im Auto waren, seien sie aber »absolut unglücklich« gewesen und hätten geschrien. »Ich stimme dem zu, dass das angesehen werden könnte als Anwendung von Gewalt«, sagte der Zeuge.

    Er betonte, dass er sein Team vorher angewiesen habe, gegenüber den Kindern keine Gewalt anzuwenden. Klar sei hingegen gewesen, dass der Vater während der Aktion außer Gefecht gesetzt werden müsse. Dazu habe er Kampfsportler ausgewählt, die Hensel »immobilisieren« sollten. Weil Hensel bei der Entführung laut Anklage geschlagen und verletzt wurde, nimmt er an dem Prozess als Nebenkläger teil.»Ich habe angeboten, Herrn Hensel für die Zeit zu bezahlen, die die Kinder bei ihm waren«In den Monaten vor der Entführung versuchte der Zeuge eigenen Angaben zufolge, eine gütliche Einigung zwischen den zerstrittenen Ex-Ehepartnern zu erreichen. Er habe einen Elf-Punkte-Plan vorgelegt, der auch eine hohe Geldzahlung an den Vater Stephan Hensel beinhaltet habe, sagte der Zeuge.

    »Ich habe angeboten, Herrn Hensel für die Zeit zu bezahlen, die die Kinder bei ihm waren – und zwar rückwirkend«, sagte der 68-Jährige laut Übersetzung. In seinem Notizbuch findet sich der Vermerk »100.000 Dollar«.

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    Er habe den mitangeklagten Familienanwalt der Blocks gebeten, Hensel den Plan für eine Einigung zu unterbreiten, sagte der Geschäftsmann. »Ich wollte, dass sich die Eltern damit einverstanden erklären.« Der Anwalt habe bei seinem Besuch in Dänemark aber keinen Erfolg gehabt.Damals habe es »viele Spannungen und Emotionen zwischen den Parteien« gegeben – insbesondere »persönliche Emotionen« zwischen Eugen Block, dem Familienanwalt und Hensel.

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  • Diplomatie zu Grönland Macron plant kein Treffen mit Trump in Davos Der

    Diplomatie zu Grönland Macron plant kein Treffen mit Trump in Davos Der

    Diplomatie zu Grönland

    Macron plant kein Treffen mit Trump in Davos

    Der US-Präsident will in Davos mit europäischen Spitzenpolitikern über Grönland sprechen. Doch sein französischer Amtskollege Macron reagiert ablehnend – offenbar eine Reaktion auf Trumps eigenwilligen Kommunikationsstil.

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    Französischer Präsident Macron in Davos (wegen eines Augenleidens mit Sonnenbrille)

    Foto: Lafargue Raphael / ABACAPRESS / IMAGO

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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plant nicht, ‌beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit US-Präsident Donald Trump zu sprechen. Das sagte Macron vor der Presse in Davos. Dabei trug er eine Sonnenbrille, offenbar aufgrund eines Augenleidens. Trump hatte zuvor für Mittwoch ein Gipfeltreffen mit europäischen Spitzenpolitikern angekündigt, um über seine Ansprüche auf die zu Dänemark gehörende Insel Grönland zu sprechen.

    Mit Blick auf die von Trump angedrohten Zölle rief Macron zu Umsicht auf. »Wir werden ruhig bleiben und unsere Interessen sowie unsere Produzenten verteidigen«, sagt er. Die Nato sei angesichts Trumps Plänen, Grönland zu übernehmen, zu einer »geschwächten Institution« geworden.Seinen Plan für ein G7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris hat Macron ebenfalls aufgegeben. »Es ist kein Treffen geplant«, sagte Macron. Trump hatte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron veröffentlicht, in der Macron ihm ein solches Treffen samt einem gemeinsamen Abendessen in Paris vorgeschlagen hatte. Im Umfeld Macrons war die Echtheit der Nachricht bestätigt worden.

    Vor dem Showdown in Davos: Donald Trump teilt aus gegen Frankreich und die Europäer

    Macron hatte demnach vorgeschlagen, auch Vertreter Russlands, Dänemarks und Syriens nach Paris einzuladen. Das Abendessen mit Trump wäre zeitlich mit dem in Brüssel geplanten EU-Sondergipfel zusammengefallen.Selenskyj knüpft Teilnahme an Treffen in Davos an BedingungenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos von Zusagen der USA abhängig machen. Er werde nur dann in die Schweiz reisen, wenn dort Dokumente über Sicherheitsgarantien mit den USA sowie einen Wiederaufbauplan unterzeichnet werden könnten, sagt Selenskyj.

    Zunächst sei er in Kyjiw geblieben, um sich um die Folgen eines neuen schweren Luftangriffs Russlands zu kümmern. Dieser habe über Nacht die Heizungsversorgung für etwa die Hälfte der Wohngebäude in der Hauptstadt lahmgelegt.Zudem habe es die Ukraine 80 Millionen Dollar gekostet, ihn abzuwehren. »Sicherlich habe ich mich in diesem Fall für die Ukraine entschieden, nicht für das Wirtschaftsforum, aber alles kann sich jeden Moment ändern«, erklärt Selenskyj in einem Online-Chat mit Medienvertretern. »Denn es ist für die Ukrainer sehr wichtig, diesen Krieg zu beenden.«

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    Von David Böcking

    Auch hinsichtlich Grönland äußerte sich der ukrainische Präsident und pochte auf dessen Zugehörigkeit zu Dänemark. »Wir respektieren – und ich persönlich respektiere zutiefst – Dänemark und seine Souveränität und territoriale Integrität.« Er wünsche sich, dass die USA Europa zuhören. »Ich glaube, dass genau das geschehen wird, und ich bin zuversichtlich, dass es keine größeren Bedrohungen geben wird.«

    mgo/AFP/Reuters

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  • Abbau von Bürokratie »EU Inc« – Brüssel will Firmen-Registrierung innerhalb von 48

    Abbau von Bürokratie »EU Inc« – Brüssel will Firmen-Registrierung innerhalb von 48

    Abbau von Bürokratie

    »EU Inc« – Brüssel will Firmen-Registrierung innerhalb von 48 Stunden

    Viel Bürokratie, wenig verständlich: Wer in der EU ein Start-up gründet, hat es nicht leicht. Einige der Hürden will Brüssel nun abbauen: »EU Inc« soll schnellere Firmenanmeldungen ermöglichen.

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    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Davos

    Foto: Harun Ozalp / Anadolu Agency / IMAGO

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    Firmengründung im Speedy-Verfahren: Wer in der EU ein neues Unternehmen anmelden möchte, soll das künftig innerhalb von 48 Stunden online durchführen können. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Weltwirtschaftsforum in Davos an. Die neue Unternehmensform soll nach ihren Worten »EU Inc« heißen und in allen EU-Staaten einheitlich sein.

    »Wir brauchen ein einziges und einfaches Regelwerk, das nahtlos überall in unserer Union gilt. Damit Unternehmen viel einfacher in allen Mitgliedstaaten tätig sein können«, sagte von der Leyen. Der konkrete Vorschlag der Kommission dafür soll im März vorgestellt werden.Mindeststammkapital: 1 EuroDas Europäische Parlament ist grundsätzlich für ein solches Vorgehen. Es verabschiedete mit großer Mehrheit eine Reihe von Empfehlungen.

    Eine von ihnen sieht vor, eine neue Rechtsform für nicht börsennotierte Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu schaffen. Die sogenannte Einheitliche Europäische Gesellschaft (S.EU) solle künftig komplett digital innerhalb von 48 Stunden registriert werden können, mit einem Mindeststammkapital von einem Euro.

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    Neue Studie zur Innovationsförderung: So verplempert die EU ihre Technologie-Milliarden

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    Für börsennotierte Unternehmen besteht mit der Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea, SE) bereits eine Rechtsform, die alternativ zu nationalen Regelungen genutzt werden kann.

    Nicht nur in Sachen Firmengründung will die EU den Turbo einlegen: Junge Firmen sind oft in zukunftsorientierten Bereichen aktiv, etwa in den Branchen KI, saubere Technologien, Infrastruktur. Doch sie suchen ihr Glück häufig außerhalb der EU. Brüssel will das mit viel Geld ändern. Mehr dazu lesen Sie hier.

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  • Parlament in den Niederlanden Rechtspopulistische Wilders-Fraktion zerbricht Die Verluste bei der Wahl

    Parlament in den Niederlanden Rechtspopulistische Wilders-Fraktion zerbricht Die Verluste bei der Wahl

    Parlament in den Niederlanden

    Rechtspopulistische Wilders-Fraktion zerbricht

    Die Verluste bei der Wahl im Oktober brachten Unfrieden in die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders. Nun verlassen sieben Abgeordnete die Fraktion. Die Revolte kommt für viele überraschend.

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    PVV-Gründer Geert Wilders in Den Haag

    Foto: Remko de Waal / EPA

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    Teile seiner sowieso geschrumpften Fraktion sind dem niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders von der Fahne gegangen. Sieben Abgeordnete verließen nach heftiger interner Kritik an dem radikal-rechten Populisten die Fraktion der Wilders-Partei für die Freiheit (PVV). Sie wollen nun im Parlament eine eigene Fraktion bilden.

    Wilders war nach eigenen Worten völlig überrascht von dem Aufstand. »Das ist ein schwarzer Tag für die PVV«, sagte er im Radio. Die Kritiker hatten offenbar sofortige Kursänderungen der PVV gefordert. Sie wollten mit anderen Parteien zusammenarbeiten und auch den Wahlverlust evaluieren.Die radikal-rechte PVV hatte bei der Parlamentswahl im Oktober starke Verluste erlitten. Sie war mit 26 der 150 Sitze nur noch zweitstärkste Kraft geworden und verlor im Vergleich zur vorherigen Wahl elf Sitze. Stärkste Partei wurde die linksliberale D66 mit 27 Sitzen.

    Forderung nach parteiinterner DemokratieDie Abtrünnigen verlangen nun auch mehr Demokratie in der Partei. Bisher ist Wilders einziges Mitglied. Das bedrohe den Fortbestand der Partei, heißt es in einem von niederländischen Medien veröffentlichten Dokument. »Die Kontinuität der Fraktion und die Bedürfnisse der Wähler dürfen nicht von den Entscheidungen eines einzigen PVV-Mitglieds abhängen.«

    Die PVV ist seit 2006 in der Zweiten Kammer des Parlaments vertreten. Schon mehrfach hatten Abgeordnete die Fraktion im Streit verlassen, aber noch nie so viele auf einmal.

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    Regierungskrise in Den Haag: Das Experiment wird abgebrochen

    Von Nadia Pantel

    Wahl zum Parlament: Nein, Geert Wilders und die Rechte in den Niederlanden sind nicht entzaubert

    Der SPIEGEL-Leitartikel von Nadia Pantel

    SPIEGEL Shortcut: Haben sich die Rechtspopulisten in den Niederlanden verzockt?

    Moderiert von Maximilian Sepp

    2023 hatte die Anti-Islam-Partei ihr bisher bestes Wahlergebnis erzielt, mit 37 der 150 Sitze. Die PVV war mit Abstand stärkste Kraft geworden und beteiligte sich an der Regierung. Doch nach nur elf Monaten hatte Wilders den Bruch des Vierparteienbündnisses forciert. Nach der folgenden Wahl verhandelt die linksliberale D66 nun mit den Christdemokraten und Rechtsliberalen über die Bildung einer Minderheitsregierung.

    Warum Geert Wilders und die Rechte in den Niederlanden trotzdem nicht entzaubert sind, lesen Sie hier 

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