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  • Gelida bei Barcelona Erneutes Zugunglück in Spanien – mindestens ein Toter und

    Gelida bei Barcelona Erneutes Zugunglück in Spanien – mindestens ein Toter und

    Gelida bei Barcelona

    Erneutes Zugunglück in Spanien – mindestens ein Toter und mehrere Schwerverletzte

    In der Nähe von Barcelona ist eine Schutzmauer auf Bahngleise gekracht. Ein Nahverkehrszug entgleiste, dabei kam eine Person ums Leben. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

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    Einsatzkräfte am Unfallort in Gelida bei Barcelona

    Foto: Joan Mateu Parra / AP

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    Ein Nahverkehrszug ist am Dienstag in der spanischen Gemeinde Gelida entgleist. Dabei kam mindestens eine Person ums Leben, wie die spanischen Regionalbehörden mitteilten. 15 weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, drei von ihnen schwer.

    Der Zug entgleiste demnach, weil zuvor eine Schutzmauer auf die Gleise gestürzt war. Der spanische Bahnbetreiber ADIF erklärte, die Mauer sei wahrscheinlich aufgrund der starken Regenfälle eingestürzt, die diese Woche über die nordöstliche Region Spaniens niedergegangen waren.Gelida liegt knapp 40 Kilometer westlich von Barcelona.In Kürze mehr bei SPIEGEL.de

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  • Jetzt steht fest, wie es für unsere Handballer bei der Europameisterschaft weitergeht!

    Jetzt steht fest, wie es für unsere Handballer bei der Europameisterschaft weitergeht!

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    Jetzt steht fest, wie es für unsere Handballer bei der Europameisterschaft weitergeht! Nach dem portugiesischen Sensationssieg gegen Gastgeber Dänemark (31:29) ist auch Vorrundengruppe B beendet. Dadurch ist der Spielplan für die Hauptrunde klar. BILD weiß, wie sich ARD und ZDF die Spiele für das TV aufteilen.

    Erster Gegner des DHB-Teams ist am Donnerstag um 15.30 Uhr Portugal. Die Partie wird nach BILD-Informationen in der ARD übertragen. Weiter geht’s am Samstag um 20.30 Uhr gegen Norwegen im ZDF.

    [–>Im dritten Hauptrundenspiel steht am kommenden Montag das Duell mit Weltmeister und Olympiasieger Dänemark an. Anwurf im Jyske Bank Boxen ist um 20.30 Uhr, gezeigt wird das Kracher-Spiel in der ARD. Abschließend muss die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason (66) am Mittwoch, den 28. Januar, gegen Titelverteidiger Frankreich ran. Die Partie läuft ab 18 Uhr im ZDF.

    Handball-EM: Deutschland startet mit zwei Punkten

    Ein großer Vorteil für das deutsche Team: Durch den 34:32-Sieg gegen Spanien zum Abschluss der Vorrunde, startet die DHB-Auswahl wie Portugal und Frankreich mit zwei Zählern in die Hauptrunde. Norwegen, Dänemark und Spanien haben dagegen keinen Punkt auf dem Konto.

    Brisant: Gastgeber Dänemark trifft zum Auftakt am Donnerstag auf Titelverteidiger Frankreich (20.30 Uhr). Eine weitere Niederlage könnte die skandinavischen Gold-Hoffnungen auf ein Minimum schrumpfen lassen.

  • Champions League Niemand kann Arsenal das Wasser reichen, Dortmund und Leverkusen verlieren

    Champions League Niemand kann Arsenal das Wasser reichen, Dortmund und Leverkusen verlieren

    Champions League

    Niemand kann Arsenal das Wasser reichen, Dortmund und Leverkusen verlieren

    Am vorletzten Spieltag der Ligaphase müssen Bayer Leverkusen und der BVB Rückschläge hinnehmen. Der FC Arsenal bleibt auch bei Vorjahresfinalist Inter makellos. Der Überblick.

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    Gabriel Jesus (rechts) wird von seinen Teamkollegen gefeiert

    Foto: Stefano Rellandini / AFP

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    Der deutsche Vizemeister Bayer Leverkusen muss um den Einzug in die K.-o.-Runde der Champions League bangen. Der Bundesligist unterlag am siebten Spieltag der Ligaphase beim griechischen Meister Olympiakos Piräus 0:2 (0:2), hat das Weiterkommen mit neun Zählern aber weiter in der eigenen Hand. Für Bayer war es im neuen Jahr die dritte Niederlage im dritten Spiel.

    Costinha (2. Miunute) und Mehdi Taremi (45.+1) erzielten bei stimmungsvoller Atmosphäre die Treffer für Olympiakos. Für ein Weiterkommen in der Königsklasse benötigt die Werkself zum Abschluss der Ligaphase gegen den FC Villarreal (28. Januar) höchstwahrscheinlich einen Heimsieg.

    Der FC Arsenal hat seine makellose Serie in der Champions League fortgesetzt. Die Londoner gewannen beim italienischen Meister Inter Mailand 3:1 und feierten damit ihren siebten Sieg im siebten Spiel der Gruppenphase. Gabriel Jesus traf doppelt in der ersten Halbzeit, Zugang Viktor Gyökeres sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.

    Mit dem nächsten Erfolg sicherte sich das Team von Mikel Arteta vorzeitig einen Platz unter den besten zwei der Ligaphase – und damit das Heimrecht im Rückspiel bis zu einem möglichen Halbfinale. In der Tabelle liegen die Gunners nun mit 21 Punkten souverän an der Spitze, sechs Zähler vor Bayern München, das am Mittwoch Union Saint-Gilloise empfängt.

    Borussia Dortmund hat bei Tottenham Hotspur eine bittere Niederlage kassiert und damit die Chance auf den direkten Einzug ins Achtelfinale so gut wie verspielt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovač verlor 0:2 (0:2). Christian Romero (14.) und Dominic Solanke (37.) waren für Tottenham erfolgreich. Dortmunds Daniel Svensson sah nach Videobeweis früh die Rote Karte (24.) wegen groben Foulspiels.

    Dortmund verliert durch die Niederlage in der Tabelle die Top-Acht und damit das direkte Weiterkommen aus den Augen, kann aber weiterhin die Playoffs aus eigener Kraft erreichen. Zum Abschluss der Ligaphase trifft der BVB am 28. Januar zu Hause auf Inter Mailand.

    Im dritten Spiel nach der Trennung von Xabi Alonso stellte auch Real auf Kurs Achtelfinale. Kylian Mbappé (5./26.), Franco Mastantuono (51.), ein Eigentor des Ex-Schalkers Thilo Kehrer (55.), Vinicius Junior (63.) und Jude Bellingham (80.) sorgten mit ihren Toren für den Kantersieg. Jordan Teze (72.) erzielte den Ehrentreffer für Monaco.

    Die weiteren Ergebnisse am Dienstag:Qairat Almaty – FC Brügge 1:4FK Bodø/Glimt – Manchester City 3:1 (Den Spielbericht zur norwegischen Sensation finden Sie hier.)Sporting – Paris Saint-Germain 2:1FC Kopenhagen – SSC Napoli 1:1FC Villarreal – Ajax Amsterdam 1:2Unsere große Übersichtsseite zur Champions League mit allen Spieltagen und der Tabelle finden Sie hier.

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  • Dezimierter BVB verliert bei Tottenham Durch die glattrote Brille Ein VAR-Eingriff gegen

    Dezimierter BVB verliert bei Tottenham Durch die glattrote Brille Ein VAR-Eingriff gegen

    Dezimierter BVB verliert bei Tottenham

    Durch die glattrote Brille

    Ein VAR-Eingriff gegen Daniel Svensson nimmt den BVB früh aus dem Spiel. Schon vorher stand Borussia Dortmund in Tottenham auf verlorenem Posten – und rettete so womöglich Spurs-Trainer Thomas Frank seinen Job.

    Cedric Voigt

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    Rotsünder Daniel Svensson verlässt den Platz

    Foto: Dylan Martinez / REUTERS

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    Fußball als Fotoalbum: Die Sohle offen, das Bein gestreckt: Man konnte Schlimmes vermuten, schaute man sich das Einsteigen von Dortmunds Daniel Svensson gegen Tottenham-Flügelstürmer Wilson Odobert eine Weile an. Genau dazu forderte der Video-Assistent Schiedsrichter Glenn Nyberg nach 25 Minuten auf: Ran an den Bildschirm, die Gelbe Karte korrigieren, den schwedischen Landsmann vom Platz stellen.

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    Glenn Nyberg zückt Rot

    Foto: Adrian Dennis / AFP

    In der Zeitlupe verloren ging der Kontext des svennssonschen Einsteigens. Im Kampf um den Ball verlor der BVB-Verteidiger das Gleichgewicht, fiel quasi nach hinten, übte nur minimalen Druck auf Odoberts Bein aus. »Das ist eine klassische Standbild-Trefferbild-Rote-Karte, die wir hier kriegen«, echauffierte BVB-Ikone Mats Hummels sich zur Pause am Amazon-Mikrofon. Sie sollte das Spiel vorentscheiden.

    Das Ergebnis: 0:2 (0:2), Borussia Dortmund stolpert beim Champions-League-Duell in Nordlondon. Auch in Gleichzahl hatte es nicht sonderlich gut ausgesehen, Tottenham Hotspur hatte das Spiel klar bestimmt. Einer der schwächeren BVB-Auftritte der jüngeren Vergangenheit.

    Angesägter Ast: Traditionell rühmt sich Tottenham als Teil der »Big Six« in Englands Premier League. Praktisch sind die Spurs seit anderthalb Jahren nicht mehr in Schlagdistanz zur Spitze: Platz 14 dieses Jahr, Platz 17 vergangenes Jahr, in die Königsklasse ging es über den Gewinn der Europa League. »Das ist fast schon einmalig schlecht auf der Welt«, kanzelte Amazon-Experte Christoph Kramer das Resultat der Londoner Millioneninvestments ab. Am Wochenende setzte es eine Pleite gegen Abstiegskandidat West Ham. Die Tage von Trainer Thomas Frank, nach erfolgreichen Jahren beim FC Brentford in der Hoffnung auf defensive Stabilität verpflichtet, schienen bereits gezählt – dass Frank gegen den BVB überhaupt noch an der Seitenlinie stand, durfte man als letzte Chance verstehen.

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    Bei Thomas Franks Spurs stimmten zuletzt weder Spielstil noch Ergebnisse

    Foto: Adrian Dennis / AFP

    Früher mal ein Spurs-Schreck: Die Vorzeichen für einen Nordlondoner Turnaround standen mittelprächtig, trotz Heimvorteil und solider CL-Bilanz, die Tottenham nach sechs Spieltagen punktgleich mit dem BVB sah. Die prominentesten Namen im Spurs-Kader – Torjäger Richarlison, Top-Vorlagengeber Mohammed Kudus, Spielmacher James Maddison – fehlten allesamt verletzungsbedingt auf dem Aufstellungsbogen. Insgesamt waren gleich 13 Profis unpässlich, die Bank füllten Nachwuchsspieler auf. Noch dazu erinnern sich die Spurs mit Schrecken an Niko Kovač: 2019 war es der heutige Dortmunder Trainer, der den FC Bayern zu einem 7:2 in London coachte, vier Tore von Serge Gnabry inklusive.

    Angeschlagene Boxer: So schien der Rahmen dem BVB die Favoritenrolle zuzuschachern. Tottenhams Rumpftruppe aber hatte andere Pläne, früh setzten die Spurs sich am Dortmunder Strafraum fest. Einen Steckpass von Xavi Simons drosch Pedro Porro scharf vors Tor, Dominic Solanke verpasste nur knapp (8.). Dann die Führung nach Eckball, vom zweiten Pfosten spielte Odobert zurück in die Mitte, Cristian Romero hielt den Fuß hin (14.). Um die bessere Mannschaft zu sein, brauchte Tottenham keine Überzahl.

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    Champions League: Niemand kann Arsenal das Wasser reichen, Dortmund und Leverkusen verlieren

    City-Blamage in der Champions League: FK Bodø/Glimt verdirbt Haaland den Heimatbesuch in Norwegen gründlich

    Transfer des DFB-Torwarts: Ter Stegen wechselt in die Provinz. Es ist der ideale Karriereschritt

    Von Florian Haupt, Barcelona

    Der BVB bringt das Lachen zurück: Wenig später hieß es elf gegen zehn, so war die letzte ernsthafte Dortmunder Gegenwehr gekappt. Der Rest der Partie war den Londoner Lilywhites eine willkommene Teambuildingmaßnahme unter Wettkampfbedingungen. Solanke stellte auf 2:0, nachdem ihm Odoberts Vorlage zuvor schon durch die Beine gerutscht war (37.). Zur Pause nahm Kovač Serhou Guirassy und Julian Brandt zugunsten der Defensiven Emre Can und Julian Ryerson vom Platz, das Spiel plätscherte wie der englische Regen. Wenn Tottenham aber wollte, wurden sie gefährlich – und nur von Gregor Kobel gestoppt: Gegen Xavi machte der BVB-Keeper die kurze Ecke zu (73.). Xavi lachte, animierte die Fans, joggte zum Eckball. So gelöst unterwegs waren die Spurs zuletzt selten.

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    Gute Laune: Xavi Simons nach einer vergebenen Chance

    Foto: Matthew Childs / Action Images / Reuters

    Showdown mit Reizüberflutung: Die Spurs haben nun gute Chancen auf das Überspringen der Playoff-Runde, ziehen dank des Erfolgs über den BVB sogar an ManCity vorbei, nachdem der Ligakonkurrent sich in Norwegen blamiert hatte. Der BVB könnte zumindest eben jene Zwischenrunde mit etwas Schützenhilfe buchen, müsste nächsten Mittwoch (21 Uhr) zu Hause allerdings gegen Vorjahresfinalist Inter Mailand punkten, um aus eigener Kraft im Turnier zu verbleiben. Wie schon im Vorjahr wird der gesamte achte Spieltag parallel ausgetragen – wer also gern alle paar Sekunden einen Torschrei hören möchte, wird in der Konferenzschalte der Übertragungssender auf seine Kosten kommen.

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  • Diese Pleite ist eine absolute Überraschung! Manchester City verliert bei Underdog Bodø/Glimt

    Diese Pleite ist eine absolute Überraschung! Manchester City verliert bei Underdog Bodø/Glimt

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    Diese Pleite ist eine absolute Überraschung! Manchester City verliert bei Underdog Bodø/Glimt krachend mit 1:3. Zuletzt hatten sich die Norweger ein Unentschieden beim BVB (2:2) erkämpft – und ausgerechnet gegen die Engländer um den norwegischen Superstar Erling Haaland (25) gelingt ihnen die Sensation.

    Die Skyblues gehen in Norwegen komplett unter, liegen zwischenzeitlich 0:3 zurück. Den Engländern gelingt noch der Treffer zum 1:3 durch Rayan Cherki (60.) – doch wenig später sieht Rodri Gelb-Rot (62.)! Den Rest der Partie muss das Team von Coach Pep Guardiola in Unterzahl spielen – und sie können den Norwegern nichts mehr entgegensetzen.

    Bei der Rückkehr von Star-Angreifer Haaland nach Norwegen hätte City mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können …

    [–>Und die englische Presse geht hart ins Gericht mit der Pep-Elf! Die „Sun“ schreibt von einer „demütigenden Niederlage in der Champions League“. Und weiter: „Nach dieser desaströsen Nacht ist Pep Guardiola geschwächt und muss am kommenden Mittwoch Galatasaray schlagen, um überhaupt noch eine Chance auf einen Platz unter den ersten Acht zu haben.“

    Von einer „Blamage“ und „Sorgen um Erling Haaland“ schreibt der „Mirror“: „Haaland ist auf Kurs, sich erneut den Goldenen Schuh der Premier League zu sichern, doch das liegt derzeit an seinem fulminanten Saisonstart, denn zuletzt ließ seine Torausbeute nach. Er war lange Zeit ein Torjäger, doch gemessen an seinen hohen Ansprüchen blieb er weit unter seinen Möglichkeiten und vergab in der ersten Halbzeit eine Riesenchance, City zurück ins Spiel zu bringen.“

    Dieser Blick sagt alles: Erling Haaland nach der Klatsche in seiner Heimat

    Dieser Blick sagt alles: Erling Haaland nach der Klatsche in seiner Heimat

    Die BBC schreibt: „Die norwegischen Debütanten Bodø/Glimt sorgten für eine der größten Überraschungen in der Geschichte der Champions League“. Und weiter: „Auf einem Kunstrasenplatz froren Pep Guardiolas Spieler bei -9 °C – City muss nach der Derby-Niederlage gegen Manchester United am Samstag eine weitere peinliche Niederlage hinnehmen.“

  • Ein Abend zum Vergessen für Borussia Dortmund: Beim Krisen-Klub Tottenham setzte es

    Ein Abend zum Vergessen für Borussia Dortmund: Beim Krisen-Klub Tottenham setzte es

    Ein Abend zum Vergessen für Borussia Dortmund: Beim Krisen-Klub Tottenham setzte es eine verdiente 0:2-Niederlage.

    Mit BILDplus lesen Sie, welche vier BVB-Stars die Note 6 bekommen!

  • Champions League: Zweimal Frust für die Bundesliga

    Champions League: Zweimal Frust für die Bundesliga

    Schlappe statt Jubiläumssieg, Umweg statt Abkürzung ins Achtelfinale: Borussia Dortmund hat nach einer sehr schwachen Vorstellung und über einer Stunde in Unterzahl in der Champions League bei Tottenham Hotspur eine bittere Niederlage kassiert – und damit die Chance auf den direkten Einzug in das Achtelfinale so gut wie verspielt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac verlor am Dienstagabend mit 0:2 (0:2), Kapitän Christian Romero (14.) und Dominic Solanke per Billard-Tor (37.) waren für Tottenham erfolgreich. Dortmunds Daniel Svensson sah nach Videobeweis früh die Rote Karte (24.).

    Mit dem 100. Erfolg in der Königsklasse und deren Vorgängerwettbewerb, dem Landesmeisterpokal, wäre der BVB in der Tabelle unter die Top Acht geklettert – doch durch die Pleite verliert der Bundesligist das direkte Weiterkommen aus den Augen. Kovac und Co. haben aber weiterhin das Erreichen der Playoffs in der eigenen Hand, zum Abschluss der Ligaphase trifft der BVB am 28. Januar zu Hause auf Inter Mailand.

    MeinungTrainer-Entlassung bei der Eintracht

    :Toppmöller ist am immer gleichen Gegentor gescheitert – und am Frankfurter Import/Export-Betrieb

    SZ PlusKommentar von Christof Kneer

    „Es ist ein wichtiges Spiel“, hatte Kovac vor der Partie gesagt: „Wir wollen gewinnen, und dafür müssen wir eine Topleistung bringen“. Und dafür beorderte der Coach Topstürmer Serhou Guirassy zurück in die Startelf gegen den Europa-League-Sieger – doch für Wirbel sorgte erst einmal die Tottenham-Offensive um den ehemaligen Bundesliga-Star Xavi Simons. Romero, der argentinische Weltmeister, belohnte sein Team aus kurzer Distanz für eine starke Anfangsphase.

    Dortmund hatte sich in der Champions League für den Ligaphasen-Endspurt kurz vor Weihnachten selbst unter Druck gesetzt mit einem 2:2-Ausrutscher zu Hause gegen den norwegischen Außenseiter FK Bodö/Glimt, auch bei Tottenham fand der BVB nur langsam in die Partie. Die Aufgabe wurde nach dem Platzverweis für Svensson – Schiedsrichter Glenn Nyberg zeigte zunächst Gelb, revidierte nach der Ansicht der Videobilder des Fouls aber seine Meinung – nicht gerade leichter.

    Für Dortmund lief die erste Halbzeit maximal unglücklich: Denn Solanke erhöhte noch vor der Pause kurios auf 2:0 für Tottenham, der Engländer schoss sich bei seinem Treffer selbst an, stocherte den Ball aber irgendwie Richtung Tor, zudem half der Innenpfosten mit. Danach setzte Kovac alles daran, keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren – Emre Can und Julian Ryerson ersetzten zur zweiten Halbzeit Guirassy und Julian Brandt.

    Und so versuchte der BVB in der Folge, defensiv möglichst sicher zu stehen. Dies gelang der Abwehr um Nico Schlotterbeck phasenweise dann auch, Tottenham schien auf der anderen Seite einen Gang runtergeschaltet zu haben. Schlotterbeck hatte noch eine gute Kopfballchance (90.+1), doch für richtig Spannung in London konnte Dortmund trotz aller Bemühungen nicht mehr sorgen.

    Leverkusen muss sogar um die K.o.-Phase in der Champions League bangen

    Bayer Leverkusen hat derweil den Test im lauten Stadion von Piräus nicht bestanden und muss um die K.o.-Phase in der Champions League bangen. Die Rheinländer unterlagen beim griechischen Meister Olympiakos nach einem frühen Frusterlebnis und katastrophaler Chancenverwertung mit 0:2 (0:2) und kassierten im dritten Spiel des neuen Jahres die dritte schmerzhafte Niederlage.

    Mit neun Punkten hat die Werkself die Qualifikation für die Playoffs weiter in der eigenen Hand, muss in einem „Endspiel“ gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen. Costinha (2.) schockte Bayer früh, Mehdi Taremi (45.+1) kurz vor der Pause. Der deutsche Vizemeister, der zahlreiche gute Möglichkeiten liegen ließen, konnte sich für einen couragierten Auftritt nicht belohnen. Die Suche nach dem dringend benötigten Turnaround im neuen Jahr geht damit weiter.

    Leverkusen-Trainer Kasper Hjulmand erlebte in Piräus eine weitere schmerzhafte Niederlage mit seiner Mannschaft.
    Leverkusen-Trainer Kasper Hjulmand erlebte in Piräus eine weitere schmerzhafte Niederlage mit seiner Mannschaft. (Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa)

    „Unser Ziel ist, in die nächste Runde zu kommen. Dazu haben wir die Möglichkeit mit einem Sieg“, hatte Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie gesagt, seine Mannschaft sei trotz der empfindlichen Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) zum Jahresstart „sehr bereit für dieses Spiel“.

    Doch Hjulmand musste mit ansehen, wie seine Mannschaft früh in Rückstand geriet: Der sträflich freigelassene Costinha köpfte nach einer Ecke zur Führung für die Gastgeber ein. Janis Blaswich, der anstelle des „längerfristig“ verletzten Stammkeepers Mark Flekken (Bänderverletzung im rechten Knie) im Tor stand und sein Startelf-Debüt für die Werkself gab, konnte den Einschlag nicht verhindern.Leverkusen bemühte sich in der Folge um Spielkontrolle, Loïc Badé (10.) vergab nach einer Ecke die Chance auf den Ausgleich.

    Bayer übernahm nun das Kommando und spielte sich immer wieder gefährlich vor das Tor: Lucas Vazquez (16.) scheiterte aus spitzem Winkel an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, Christian Kofane (25.) konnte eine scharfe Hereingabe von Badé nicht verwerten.Bayer betrieb nun Chancenwucher: Tzolakis parierte einen Distanzschuss von Alejandro Grimaldo (37.) stark, kurz vor der Pause ließen Vazquez (44.) und Kofane (45.) das 1:1 aus kürzester Distanz teils kläglich liegen. Auf der Gegenseite schloss Taremi einen Konter eiskalt ab.

    Nach dem Seitenwechsel drängte der Vizemeister sofort auf den Anschlusstreffer, Ibrahim Maza verzog aus spitzem Winkel (47.). Die Werkself kam in der Folge aber nur noch selten in die gefährliche Zone, die Partie verflachte ein wenig. Piräus verteidigte die Führung angepeitscht von den euphorischen Heimfans leidenschaftlich. Der eingewechselte Patrik Schick (80.) scheiterte am überragenden Tzolakis.

  • Unglück in den Anden Deutscher Tourist offenbar im Zelt von Blitzschlag getötet

    Unglück in den Anden Deutscher Tourist offenbar im Zelt von Blitzschlag getötet

    Unglück in den Anden

    Deutscher Tourist offenbar im Zelt von Blitzschlag getötet

    Ein 29 Jahre alter Radreisender ist in der peruanischen Andenregion Áncash gestorben. Offenbar hatte er während eines Unwetters Schutz in seinem Zelt gesucht und wurde von einem Blitz getroffen.

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    Berg in den peruanischen Anden (Symbolbild)

    Foto: Rodrigo Abd/ AP/dpa

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    In der peruanischen Andenregion Áncash ist ein deutscher Tourist ums Leben gekommen. »Der Tourist wurde leblos aufgefunden, mutmaßlich infolge eines Blitzschlags aufgrund intensiver Regenfälle«, teilte die Touristenpolizei mit.Der 29‑Jährige war demnach am Samstag mit dem Fahrrad aus Huaraz aufgebrochen, einer Stadt in den nördlichen Anden Perus, rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima.

    Er habe in Richtung der Laguna de Conococha fahren wollen, einem Hochlandsee zwischen Lima und Huaraz. Nachdem der Mann mehr als einen Tag als vermisst gegolten hatte, suchten Polizei und Rettungskräfte nach ihm.Laut lokalen Medienberichten hatte sich der Deutsche während eines plötzlichen Unwetters in ein Zelt zurückgezogen und wurde dabei offenbar von einem Blitz getroffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zu den genauen Todesumständen.

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    Unwetter über Deutschland: Wie verhalte ich mich richtig bei einem Gewitter?

    Von Maik Großekathöfer

    Die Region um Huaraz gilt als Zentrum für Bergsport und Abenteuertourismus. In der aktuellen Regenzeit kommt es regelmäßig zu schweren Gewittern und starkem Niederschlag.

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  • Herber Rückschlag für Bayern! Die Münchner verlieren vollkommen überraschend zu Hause in

    Herber Rückschlag für Bayern! Die Münchner verlieren vollkommen überraschend zu Hause in

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    Herber Rückschlag für Bayern! Die Münchner verlieren vollkommen überraschend zu Hause in der Basketball-Euroleague mit 63:67 gegen den Tabellenletzten Partizan Belgrad. Der Deutsche Meister hat zuletzt drei Siege in Folge geholt, während die Gäste mit einer Negativserie von sieben Pleiten in Folge angereist sind. Jetzt der Befreiungsschlag im SAP Garden in München.

    Bayern-Präsident Herbert Hainer erlebt das Debakel mit Klatschpappe bewaffnet aus der ersten Reihe. Weil die Fußballer am Mittwoch in der Champions League zu Hause gegen Saint-Gilloise ranmüssen, ist keiner der Star-Kicker, die in den letzten Wochen Stammgäste in der Halle waren, dabei. Dafür sitzen aber vier Bayern-Fußballerinnen im Publikum: Arianna Caruso, Jovana Damnjanovic, die verletzte deutsche Nationalspielerin Lena Oberdorf (Kreuzbandriss) und ihre Partnerin Natalia Padilla-Bidas.

    Mit Klatschpappe! Verletzter DFB-Star sieht Bayern-Debakel

    Großes Rätsel vor dem Spiel: Welt- und Europameister Andreas Obst fehlt überraschend. Bei MagentaTV, dem übertragenden Sender, heißt es: Die Bayern machen ein Geheimnis daraus, wieso er fehlt. Auch Trainer Svetislav Pesic und Kapitän Vladimir Lucic, die vorm Spiel zu Interviews bereitstehen, verraten keinen Grund.

    Klar ist: Obst hat in den letzten Wochen ohne Pause gespielt. MagentaSport-Experte Per Günther: „Er ist der Marathon-Mann. 322 Spiele seit 2022.“ Zudem schwärmt er: „Was er gerade macht, ist wirklich groß. Die Konstanz, die Trefferquote, die er an den Tag legt, ist wirklich etwas, was ich lange, lange nicht gesehen habe. Jeder zweite Dreier geht rein. Das ist abnormal!“ Später in der Übertragung heißt es, dass Obst krank sei.

    Ohne Leader Obst (Pesic: „Ich mag ihn sehr. Nicht, weil er immer trifft. Sondern weil er Verantwortung übernehmen will. Er kann alles. Er kann machen, was er will. Er trifft, er zerstört in der Defense.“) haben die Bayern von Beginn an Probleme, liegen schnell mit 5:14 hinten, verlieren das erste Viertel mit 7:18. MagentaSport-Kommentator Sebastian Ulrich: „Die Abwehr – völlig gelähmt.“ Bis zur Pause kommen die Gastgeber aber besser ins Spiel, liegen nur 32:34 hinten.

    Süße Aktion: Blackout-Moment bei Basketball-Knirps

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    Mitte des dritten Viertels gleicht Bayern aus. 41:41. Die Gäste haben viele Fans dabei, viele von ihnen feiern ihr Team mit freiem Oberkörper. Mit 50:50 geht es in das Schlussviertel – und dort macht Partizan am Ende alles klar.

    Justus Hollatz nach dem Spiel: „Wenn du die ganze Zeit hinterherläufst und vorn einen schlechten Tag hast, ist das hier das Endresultat. Wir haben uns ein bisschen zu sehr unter Druck setzen lassen und sind schlampig geworden. Dass Andi Obst gefehlt hat, darf man nicht als Ausrede nehmen.“