Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Stiftungsfachhochschule München: Heilende Kräfte

    Stiftungsfachhochschule München: Heilende Kräfte

    In der Sozialen Arbeit geht es vor allem darum, Menschen zu unterstützen, Wohlbefinden zu verbessern und Teilhabe zu ermöglichen. Wer sich für dieses Studium entscheidet, findet einen Job in der Jugendhilfe, im Gesundheitswesen, bei der Suchtberatung oder Resozialisierungsprojekten. Oft mithilfe von tier- oder naturgestützten Projekten sollen Menschen wieder Integration erfahren. Die katholische Stiftungshochschule München am…



  • Stiftungsfachhochschule München: Heilende Kräfte

    Stiftungsfachhochschule München: Heilende Kräfte

    In der Sozialen Arbeit geht es vor allem darum, Menschen zu unterstützen, Wohlbefinden zu verbessern und Teilhabe zu ermöglichen. Wer sich für dieses Studium entscheidet, findet einen Job in der Jugendhilfe, im Gesundheitswesen, bei der Suchtberatung oder Resozialisierungsprojekten. Oft mithilfe von tier- oder naturgestützten Projekten sollen Menschen wieder Integration erfahren. Die katholische Stiftungshochschule München am…

Stiftungsfachhochschule München: Heilende Kräfte

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In der Sozialen Arbeit geht es vor allem darum, Menschen zu unterstützen, Wohlbefinden zu verbessern und Teilhabe zu ermöglichen. Wer sich für dieses Studium entscheidet, findet einen Job in der Jugendhilfe, im Gesundheitswesen, bei der Suchtberatung oder Resozialisierungsprojekten. Oft mithilfe von tier- oder naturgestützten Projekten sollen Menschen wieder Integration erfahren. Die katholische Stiftungshochschule München am Campus Benediktbeuern beschreitet dabei neue Wege und bietet einen deutschlandweit einzigartigen Studiengang an. „Green Care“ lässt Soziale Arbeit und Natur im weitesten Sinne zu Partnern werden.

Dekan Michael Spieker hatte die Idee zu „Green Care“.
Dekan Michael Spieker hatte die Idee zu „Green Care“. (Foto: KSH München/Jens Bruchhaus)

Natur in allen ihren Facetten kann eine therapeutische Wirkung haben. Nur diese helfenden Kräfte stellen sich nicht bei jedem Menschen in selber Weise ein. „Es gibt individuelle Unterschiede. Es bedarf einer genauen Analyse und ganz viel Vorbereitung“, erklärt Professor Michael Spieker, Dekan der Fakultät Soziale Arbeit Benediktbeuern und Studiengangsleiter. Wer etwa mit jungen Leuten einen Waldspaziergang unternehmen wolle, müsse verstehen, dass das, was manche als angenehme Atmosphäre zum Runterkommen erfahren, andere als langweilig empfänden.

Das gelte auch für den Kontakt zu Tieren. Nicht jeder könne mit Hunden, sagt Spieker. Das treffe ebenso auf Pferde, Alpakas oder Hühner zu. „Man darf nicht mit einer Bambi- und Bullerbü-Sicht rangehen“, betont er. Um die gewünschten Effekte zu erzielen, bedürfe es eines pädagogischen Rahmens. Nur so könne Natur tatsächlich wirksam werden.

Die alpinen Steinschafe vom Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern werden auch in das Projekt eingebunden.
Die alpinen Steinschafe vom Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern werden auch in das Projekt eingebunden. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Die angehenden Fachkräfte der Sozialen Arbeit sollen in Theorie und Praxis methodisch dazu ausgebildet werden, mit Pflanzen, Tieren und Landschaften zu interagieren, um das Wohlbefinden, die soziale Kompetenz und Integration von Individuen und Gruppen zu stärken. Der neue Studiengang, der im Wintersemester 2026/2027 startet, soll Mensch und Natur zusammen denken, so das erklärte Ziel.

Den eigenen Rhythmus finden

Dass ein Studium nötig sein solle, um auf „richtige Weise“ im Grünen unterwegs zu sein, könne durchaus belächelt werden, ist sich Spieker bewusst. „Ich versuche es, so zu erklären: Wenn man etwa mit Kindern nach draußen geht, muss man bedenken, dass einige Mädchen und Jungen keinerlei Vorerfahrung mit sich bringen. Sie haben Natur nie erlebt.“ Was wiederum bedeute, dass sie zum Beispiel gar nicht relaxen könnten. „Wir Menschen sind üblicherweise gestresst in dieser schnelllebigen Zeit.“ Das sei unabhängig vom Alter der Fall. Soziale Medien würden ihr Übriges tun. „Green Care“ möchte es jedem Individuum ermöglichen, seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Zeit mit Pflanzen und Tieren zu finden. „Das ist ein umfassender Kreislauf“, sagt Spieker.

Das Studium „Soziale Arbeit mit naturgestützter Intervention – Green Care“ spricht viele Zielgruppen und Anwendungsbereiche an: vom Gemeinschaftsgarten bis zur tiergestützten Intervention mit Nutztieren auf einem Bauernhof, von Demenzgärten bis zum Wasserlabor für Kindergartenkinder, von der Forstarbeit im Rahmen einer Resozialisierung für Jugendliche bis zum Land-Art-Projekt in der Arbeit mit psychisch Erkrankten – und mehr.

Nach sieben Semestern führt es zum Abschluss als staatlich anerkannte Sozialpädagogin/anerkannter Sozialpädagoge. Spieker spricht von einem Studiengang mit viel Praxisbezug. Alle Studierenden – zum Start geht er von 20 Interessenten aus – sollen zudem die Möglichkeiten haben, ihren eigenen Interessen nachgehen zu können. „Wir haben Studierende, die bereits bei Projekten wie therapeutisches Reiten mitwirken. Ich möchte ihnen die Freiheit lassen, sich ein Projekt nach ihrer Neigung zu erarbeiten, das auf zehn Seiten ausformuliert und evaluiert wird.“

Ferner sollen die künftigen Sozialpädagogen vermittelt bekommen, wo sie Zuschüsse für Projekte beantragen können, welche Förderprogramme und Kostenträger es gibt. Um Natur in ihrer Gänze mit dem Studium im Hörsaal zu verbinden, arbeitet die Hochschule mit Praxispartnern in der Region zusammen. In vielen sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten und Bauernhöfen hat die Arbeit mit der Natur und mit Menschen eine lange Tradition.

„Natürlich ist unser wichtigster Partner das Zentrum für Umwelt und Kultur hier im Kloster Benediktbeuern“, sagt Spieker. Des Weiteren nennt er unter anderem die Brücke Oberland, das Inselhaus und die Herzogsägmühle. „Es gibt eine Nachfrage, die der neue Studiengang bedient“, betont der Dekan. Wer „Green Care“ erfolgreich abschließe, solle sagen können: „Ich gestalte und vermittle, dass und wie es Menschen wieder gut geht.“