Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Zugunglück in Spanien: Der Heimweg mit dem Zug wurde einer Sechsjährigen zum Verhängnis

Zugunglück in Spanien: Der Heimweg mit dem Zug wurde einer Sechsjährigen zum Verhängnis - Fetchub

Geschreven door

in

Nach dem Zugunglück von Córdoba bewegt die Menschen in Spanien vor allem das Schicksal eines sechsjährigen Mädchens. Wie durch ein Wunder hat sie das Unglück nur mit ein paar Schrammen überlebt – doch dabei ihre komplette Familie verloren. Die Sechsjährige hatte mit ihren Eltern, dem Bruder und einem Cousin das Wochenende in Madrid verbracht und unter anderem das Fußballspiel von Real Madrid gegen Levante besucht. Der Heimweg in die andalusische Provinz Huelva am Sonntagabend wurde zum Verhängnis.

Der Schnellzug, mit dem die Familie reiste, streifte bei Tempo 200 einen Zug, der auf dem Gegengleis aus der Spur geraten war. Der Waggon mit der Familie wurde in einen Graben neben der Strecke geschleudert. Das Mädchen war aus dem Zugfenster geklettert. Rettungskräfte entdeckten das Kind, als es neben den Gleisen herumirrte. Die Eltern haben den Unfall nicht überlebt. Eine Weile hielt sich der Verdacht, zumindest ihr Bruder könnte überlebt haben. Doch das stellte sich schließlich als Missverständnis heraus.

Die Geschichte des Mädchens, das zum Waisenkind wurde und nun von den Großeltern aufgezogen wird, ist eine der vielen Tragödien, die Angehörige nach der Zugkatastrophe durchleiden müssen. Die zeitweise Verwirrung um den Verbleib des Bruders zeigt, wie schwierig sich die Rettungskräfte noch immer damit tun, alle der zum Teil verstümmelten Leichen zu bergen und zu identifizieren.

Ein Barmann ist noch immer verschwunden – er hat bereits 2013 einen Bahnüberfall überlebt

So fehlte am Mittwoch noch jede Spur eines Barmanns aus der Bordcafeteria des Alvia-Zugs. Sein Verbleib beschäftigt die Menschen, weil der 39-Jährige im Jahr 2013 bereits einen Bahnunfall überlebt hatte. Damals war ein Zug in der Nähe von Santiago de Compostela entgleist und 79 Menschen verloren ihr Leben.

An der Unglücksstelle vom Sonntag nahe der Ortschaft Adamuz wurden bis zum Mittwoch 42 Leichen geborgen. 25 der Todesopfer konnten nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE anhand von Fingerabdrücken identifiziert werden. Die Zahl der Vermisstenmeldungen liegt bei 45, was befürchten lässt, dass noch immer Leichen in oder unter den zerstörten Waggons liegen.

Weiterhin unklar ist auch, was den von Málaga nach Norden fahrenden Iryo-Zugs entgleisen ließ. Ein am Dienstag von der Zeitung eldiario.es veröffentlichter Tonmitschnitt zeigt, dass sich der Lokführer des Iryo über das Ausmaß des Unglücks zunächst nicht im Klaren war. Der Fahrer des Zugs Nummer 6189 meldete an die Leitstelle im Madrider Bahnhof Atocha lediglich, stecken geblieben zu sein. Die Leitstelle möge bitte andere Züge auf der Strecke „schnellstens stoppen“.

Aus Atocha kam die beruhigende Ansage, dass kein Verkehr zu erwarten sei. Offenbar war auch in der Leitstelle unklar, dass es in diesem Augenblick bereits zu einem Zusammenstoß gekommen war. Tatsächlich war der Iryo vom Kollisionspunkt einige hundert Meter weiter gerollt und hatte die hinteren entgleisten Wagons mitgeschleift. Erst in einem zweiten Anruf meldete der Iryo-Lokführer, sein Zug sei entgleist – aber da war noch immer keine Rede vom Zusammenstoß.

Die Insassen im vorderen Zugteil haben von der Katastrophe wenig mitbekommen

Dass die Insassen der vorderen Iryo-Wagen von der Katastrophe wenig mitbekommen hatten, bestätigte die Ärztin Marta Blanco, die in Waggon 1 reiste und sich zu erkennen gab, als Zugbegleiter nach medizinischen Personal fragten. Sie habe zunächst vermutet, es gehe um einen gestrauchelten Passagier, sagte Blanco in einem Interview mit der Zeitung El país. Erst als sie im Zug nach hinten ging, sei ihr klar geworden, „dass die Sache sehr schlimm ist“.

Die Spurensuche nach dem Grund der Entgleisung konzentriert sich auf ein gebrochenes Schienenstück, von dem vermutet wird, dass es der Auslöser war. Was dafür spricht: An den Rädern der vorderen Iryo-Wagen wurden Einkerbungen gefunden, die nahelegen, dass der gesamte Zug über die Bruchstelle gerattert ist, bevor die letzten drei Wagen aus der Spur sprangen. Und nicht nur das: Mittlerweile wurden ähnliche Einkerbungen an den Rädern zweier Züge gefunden, die in der Stunde vor dem Unglück über die gleiche Stelle gefahren waren. Von einem seltsamen Rütteln kurz vor dem Anhalten berichtet auch die in Waggon 1 reisende Marta Blanco.