Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Online-Abstimmung Verbraucherschützer küren Milka Alpenmilch zur »Mogelpackung des Jahres« In der Verpackung

Online-Abstimmung Verbraucherschützer küren Milka Alpenmilch zur »Mogelpackung des Jahres« In der Verpackung - Fetchub

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Verbraucherschützer küren Milka Alpenmilch zur »Mogelpackung des Jahres«

In der Verpackung ist weniger drin und sie ist teurer: Verbraucher haben die Alpenmilch-Schokolade von Milka zur »Mogelpackung des Jahres« gewählt. Auch bei anderen nominierten Produkten wurden verdeckt die Preise erhöht.

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Milka-Schokolade: Gewinner des Schmähpreises

Foto: Oleksandr Blishch / Shutterstock

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Verbraucher haben die Milka Alpenmilch Schokolade zur »Mogelpackung« des Jahres gewählt. In einer Online-Abstimmung fielen zwei Drittel der Stimmen auf das Produkt aus dem Hause Mondelez, wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitteilte. Die Schokoladentafel wurde Anfang des Jahres 2025 dünner und gleichzeitig teurer: Die Füllmenge pro Tafel sank von 100 auf 90 Gramm, der Preis stieg von 1,49 auf 1,99 Euro.

An der Abstimmung zum Schmähpreis beteiligten sich laut Verbraucherzentrale so viele Verbraucherinnen und Verbraucher wie seit sechs Jahren nicht mehr: 34.731 Menschen gaben ihre Stimme ab.Dies ist das Abstimmungsergebnis 

– und so reagieren die Hersteller:Milka Schokolade von Mondelez: 66,7 Prozent der StimmenNoch nie in der zwölfjährigen Geschichte der Wahl zur »Mogelpackung des Jahres« habe ein Produkt einen derart hohen Stimmenanteil erreicht, hieß es. »Das Abstimmungsergebnis ist ein Denkzettel, wie man ihn deutlicher kaum geben kann«, erklärte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Die Verbraucherzentrale hatte Anfang September wegen der Milka-»Mogelpackung« gegen den Hersteller Mondelez auch Klage vor dem Landgericht Bremen eingereicht  und argumentiert, dass ein »deutlicher« Hinweis auf die Reduzierung des Inhalts fehle. Verhandelt wird darüber im April. Die Verbraucherzentrale will juristisch geklärt wissen, ob die Füllmengenreduzierung »nicht nur ärgerlich, sondern auch irreführend« war.

Hersteller Mondelez verwies in einer Stellungnahme auf gestiegene Rohstoffkosten, insbesondere beim Kakao. Man habe das Gewicht einiger Milka-Tafeln angepasst, um wettbewerbsfähig bleiben zu können. Das Gewicht werde deutlich sichtbar auf der Produktverpackung angegeben, schrieb das Unternehmen. Konsumentinnen und Konsumenten seien via Social Media über die Veränderung informiert worden.Berichten zufolge verzeichnete Milka-Hersteller Mondelez 2025 im europäischen Markt beim Absatz von Schokolade und anderen süßen Snacks ein Minus von 7,5 Prozentpunkten. Der Konzern hatte im Oktober vergangenen Jahres seine Gewinnprognose für 2025 nach unten korrigiert.

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Käse-Streusel Backmischung von Dr. Oetker: 22,1 Prozent der StimmenDie Backmischung enthält in der neuen Version nur noch 370 Gramm statt 730 Gramm. Obgleich der Preis meist leicht reduziert wurde, beträgt die versteckte Preiserhöhung laut Verbraucherzentrale  knapp 90 Prozent.Dr. Oetker teilte auf Anfrage mit, dass die Backmischung »Klassiker neu interpretiert: Käse-Streusel« ein neues Produkt sei. Rund ein Jahr zuvor sei die »Käse-Streusel Kuchen« Backmischung aus dem Sortiment genommen worden. Man habe bei der Entwicklung auf den »Ernährungstrend rund um kleinere Portionen« eingehen wollen. Außerdem solle statt Joghurt und Milch nun Doppelrahm-Frischkäse verwendet werden.

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XXL Schoko Hafer-Müsli von Kölln: 5,9 Prozent der StimmenHier geht es um eine verdeckte Preiserhöhung bei der Großpackung: Statt 1700 Gramm enthält die neue XXL-Packung nur noch 1050 Gramm. Letztlich sei das Müsli trotz leichter Preissenkung damit um 30 Prozent teurer geworden , so die Verbraucherzentrale. Kölln habe auf der Großpackung nicht auf den geringeren Inhalt hingewiesen – bei anderen Produkten dagegen schon.Kölln gab sich selbstkritisch. Man nehme die Kritik ernst und werde Änderungen in Füllmengen oder Größeneinheiten künftig transparenter kommunizieren, teilte das Unternehmen mit.3in1 Classic Kaffeesticks von Jacobs: 4,9 Prozent der StimmenStatt 180 Gramm sind in der neuen Version nur noch 120 Gramm löslicher Kaffee in einem Kaffestick. Gleichzeitig stieg der Preis für das Produkt laut Verbraucherzentrale von 2,69 Euro auf 2,79 Euro. Auf das Gewicht bezogen entspreche das einer versteckten Preiserhöhung von 56 Prozent .

Während die Verbraucherschützer den Preis pro Gramm als entscheidend werten, argumentiert Jacobs mit dem Packungspreis. Hier gebe es bei der unverbindlichen Preisempfehlung ein Plus von rund vier Prozent, hieß es auf Anfrage. Die Anzahl an enthaltenen Getränken bleibe unverändert.Die geringere Füllmenge begründet der Hersteller mit einer »Produktoptimierung«: Ein neuer, ergiebigerer Milch‑Creamer ermögliche trotz weniger Pulvers die gleiche Getränkemenge pro Tasse, heißt es.Der Konzern verweist auf sein »Health & Indulgence Programme«: Ziel sei es, Zucker und Kalorien zu reduzieren und gleichzeitig den Geschmack beizubehalten.

Die Verbraucherzentrale dagegen wirft dem Hersteller vor, die neue Variante enthalte weniger Kaffee, dafür mehr Aromen. Dies sei eine verdeckte Möglichkeit, Rohstoffkosten zu sparen. Das Produkt müsse als »aromatisiertes Getränkepulver« gekennzeichnet werden.Jacobs hält dagegen: Eine solche Kennzeichnung sei rechtlich nicht erforderlich, da die verwendeten Aromen den Charakter des Produkts nicht verändern würden.Penne Pomodoro Mozzarella von Knorr: 0,4 Prozent der StimmenHier ist mehr drin – für deutlich mehr Geld: Die Füllmenge pro Packung dieses Nudel-Fertiggerichts sei 2025 zwar von 163 auf 181 Gramm gestiegen, so die Verbraucherzentrale. Doch auch der Preis sei von 1,39 Euro auf 1,99 Euro deutlich erhöht worden. Unter dem Strich habe sich das Produkt deshalb um 29 Prozent verteuert .

Hersteller Unilever wies die Kritik auf Anfrage zurück. Man habe die unverbindliche Preisempfehlung entsprechend der Füllmenge erhöht – »die Endverbraucherpreise bestimmt der Handel«.

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Die Abstimmung zur »Mogelpackung des Jahres« hatte am 5. Januar begonnen. Die Auswahl basiert auf der »Mogelpackungsliste« der Verbraucherzentrale, die Produkte auflistet, bei denen Hersteller oder Händler den Preis intransparent erhöht haben, meist durch geringere Füllmengen bei gleichbleibendem oder sogar steigendem Preis.

kko/mmq/AFP

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