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In der Bundesliga sind die Bayern Tabellenführer mit elf Punkten Vorsprung auf Dortmund, auch in der Champions League sind die Münchner bei noch zwei ausstehenden Partien schon so gut wie in der nächsten Runde. Für Lothar Matthäus (64) hat der Erfolg ein Gesicht – und es ist nicht primär das von Trainer Vincent Kompany (39).
Deutschlands Rekordnationalspieler (150 Länderspiele) bei „Sky“: „Trainer Vincent Kompany musste sich anfangs eingewöhnen, aber mittlerweile hat er das große Schiff Bayern München unter Kontrolle. Die Mannschaft funktioniert und davon profitiert jeder Einzelne. Niemand ruht sich auf dem Erfolg aus, alle sind hungrig – und dieser Hunger macht sie so gefährlich.“
Trotz Rekord-Start: Große Sorge um die Bayern!
Weiter erklärt er: „Man spielt noch schneller und selbstbewusster nach vorne und läuft noch mehr. Es stimmen nicht nur die Punkte, es fallen auch die Rekorde.“ Und ganz deutlich: „Harry Kane funktioniert nicht nur als Torjäger, sondern auch als Spielgestalter. Er ist der Architekt dieses Teams.“
Der englische Stürmer-Star kam im Sommer 2023 für eine Ablösesumme in Höhe von 100 Mio. Euro von Tottenham zum FC Bayern. Seine beeindruckende Bilanz seitdem: 124 Spiele, 117 Tore, 30 Vorlagen. Allein in dieser Bundesliga-Saison hat er in 18 Spielen bereits 21 Mal getroffen. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2027. Verlängert er?
Harry Kane
Vor wenigen Tagen erklärte der Torjäger: „Es werden Gespräche geführt werden müssen. Das wird passieren. Mein Fokus ist jetzt auf dieser Saison. Aber es gibt momentan keinen Ort, wo ich lieber wäre!”
Matthäus, der selbst von 1984 bis 1988 und von 1992 bis 2000 für Bayern auflief, erkennt auch eine andere Stärke bei Bayern: „Der einzige Verein in Deutschland, der seine Superstars halten kann und bei dem kein Neuaufbau nötig ist, heißt Bayern München. Dort können sich die jungen Spieler in einer intakten Mannschaft weiterentwickeln. Bei Bayern funktioniert alles, und darum können die Jungen, egal ob rechts vorne oder links hinten, ihre Leistungen bringen.“
Genauer sagt er: „Spieler wie Aleksandar Pavlovic oder in dieser Saison Lennart Karl sind in ein Team gekommen, das absolut funktioniert. Wenn jeder weiß, wo seine Position ist, kann ein junger Spieler auch mal einen falschen Laufweg machen, aber es wird im Endeffekt keine Auswirkungen haben.“

