Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Forderungen zur Kommunalwahl: 80 Organisationen schließen sich zusammen, um München besser zu machen

Forderungen zur Kommunalwahl: 80 Organisationen schließen sich zusammen, um München besser zu machen - Fetchub

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Die künstliche Intelligenz weiß, wie die Zukunft in der „Stadt für alle“ aussehen wird. Sie hat Bilder geschaffen mit spielenden Kindern auf einem begrünten, schattigen Stadtplatz, Trinkwasserbrunnen und flanierende Erwachsene inklusive. Sie präsentiert üppige Bäume inmitten der City, vor Frauenkirche und Rathausturm, und Häuser mit begrünten Balkonen und Terrassen, auf die ein paar Stockwerke draufgesetzt wurden. Eine in warmes Morgenlicht getauchte Wohlfühlwelt. Wie realistisch ist ein derart „lebenswertes München“?

Das künstliche Fotoflair solle bald Realität werden, dafür setzt sich „Stadt für alle“ ein. So nennt sich ein Bündnis aus etwa 80 Organisationen und Firmen, das Themen der Nachhaltigkeit, soziale und ökologische, in den Kommunalwahlkampf tragen will und anschließend auch ins Rathaus. Mit dabei sind Vereine wie Green City und Foodsharing, Gruppen wie Radentscheid und Architects for Future, Firmen wie Vollcorner und Diakonie.

Einen kleinen Teil der Forderungen hat die KI im Auftrag des Bündnisses visualisiert. Sie erinnern an Städte wie Barcelona und Paris, die in den vergangenen Jahren große Schritte gemacht haben in Richtung einer grüneren, ruhigeren, sozialeren Stadt. Diesen Zustand wünschen sich die Bündnis-Aktivisten auch für München.

„Määähh!“ Bei der Präsentation der Forderungen klingt das Schaf, als begrüße es die vielen Menschen in seinem Zuhause, auf der Dach-Alm im Werksviertel, sechste Etage. Das Bündnis hat diesen besonderen Ort nach eigenen Angaben bewusst für die Pressekonferenz gewählt, um ein positives Gefühl bei Vertretern der beteiligten Gruppen und Journalisten zu erzeugen. Die Botschaft: Werden unsere Wünsche wahr, wird das schöne München noch schöner, eine Wohlfühlstadt. Man verstehe sich nicht als Protestbündnis, sagt Jana Häfner von Fridays for Future, sondern als „Zukunftsbündnis“ und wolle Klimaschutz und soziale Politik zusammenbringen. Erreichen wolle das Bündnis seine Ziele im „Dialog mit Stadtpolitik und Verwaltung“.

Sechs Themenfelder sind aus Sicht des Bündnisses entscheidend für eine ökologisch und sozial nachhaltige Zukunft: Wohnen und Bauen, Stadtplanung, Energie, Ernährung, Mobilität sowie Freiflächen, Naturschutz und Biodiversität. Spezielle Forderungen dazu habe man in einem monatelangen „kollaborativen Prozess“ vieler Bündnisgruppen erarbeitet.

Sabine Krieger, Vize-Vorsitzende des Bund Naturschutz in München und lange Jahre für die Grünen im Stadtrat, nennt einige: Um mehr Wohnraum zu schaffen, sollen Häuser aufgestockt und leer stehende Büros in Wohnungen umgewandelt werden. Mehr Bäume sollen mehr Schatten spenden. Es sollen Superblocks wie in Barcelona entstehen, Quartiere mit wenig oder keinem Autoverkehr, wo Kinder auf den Straßen spielen.

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Im Forderungspapier des Bündnisses heißt es: „Der öffentliche Raum wird neu aufgeteilt. Straßen werden wieder Orte des Gehens, der Begegnung und des Verweilens.“ Und etwas konkreter: Die Sonnenstraße soll zum Boulevard umgebaut werden. Die Idee dazu geistert seit Jahren durch Rathaus und Verwaltung.

Fenya Kirst von Protect the Planet beschreibt ein paar der Wünsche noch detaillierter, etwa für einen entspannteren Wohnungsmarkt: In einem öffentlichen Register sollten Wohnungsleerstände einsehbar sein. Für neue Wohnungen, mit denen bestehende Häuser aufgestockt werden, solle die Pflicht entfallen, Autostellplätze zu schaffen, was den Anreiz für Aufstockungen erhöhe. Im Bereich der Ernährung solle die Stadt mehr gegen Verschwendung tun und den Lebensmittelabfall in ihren Einrichtungen um die Hälfte reduzieren. Kirst betont, dass die Forderungen für eine „Stadt für alle“ realistisch seien: „Alles, was wir fordern, ist umsetzbar.“ Auch nach der Wahl wolle das Bündnis den neuen Stadtrat begleiten und an die Forderungen erinnern.

Ein wenig Kritik an der aktuellen, grün-roten Stadtregierung unter Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kommt dann doch noch zur Sprache. Die Hoffnung auf dieses Bündnis, sagt die ehemalige grüne Fraktionschefin Krieger, sei groß gewesen. Doch es hapere an der Umsetzung, die sei teilweise „sehr mäßig“, gerade im Bereich des Naturschutzes sei „sehr wenig passiert“. Sollten die Grünen nach der Wahl nicht mehr Teil der Stadtregierung sein, würde womöglich noch weniger umgesetzt. Deshalb wolle das Bündnis vorbauen und Klima- und Sozialthemen stärken. Sie wisse, sagt Krieger, dass OB Reiter Klima- und Umweltthemen „nicht für sehr wichtig“ halte und sie deshalb nicht so gefördert habe, wie es nötig wäre.

Und welche Erwartungen hat das Bündnis an Reiter, sollte er im Amt bestätigt werden? „Ich hoffe“, sagt Jana Häfner, „dass er uns wahrnimmt und ernst nimmt.“