In der nächsten Zeit müssen in Fürstenfeldbruck einige Bäume gefällt werden. Nach einer Mitteilung der Stadt handelt es sich größtenteils um Eschen, die vom „Eschentriebsterben“ betroffen sind. Ursache ist ein Pilz, das aus Asien stammende „Falsche Weiße Stängelbecherchen“. Der Baumparasit dringt in die Triebe ein und schädigt die Bäume so stark, dass nach wenigen Jahren die gesamte Pflanze abstirbt. Der Pilz ist in Bayern flächendeckend anzutreffen.
Es wird angenommen, dass die durch den Klimawandel höheren Temperaturen seine Verbreitung begünstigen. „Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. „Daher werden Alteschen entlang von Wegen und in öffentlichen Anlagen auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und gegebenenfalls entfernt.“
Die Bäume in Fürstenfeldbruck werden größtenteils in Eigenleistung des städtischen Bauhofs mit Unterstützung durch Fachfirmen gefällt. Zuvor erfolgt eine Artenschutz-Untersuchung, um auszuschließen, dass Nist-, Brut- und Zufluchtsstätten von Vögeln vorhanden sind. Der Baumbestand wird laut Stadt regelmäßig im Hinblick auf die Verkehrssicherheit begutachtet.
Deshalb werden nun auch alte Bäume gefällt, die eine Gefahr für Fußgänger, Rad- und Autofahrer darstellen. In den vergangenen Jahren habe bei den betroffenen Bäumen bereits zunehmend Totholz aus den Baumkronen entfernt werden müssen. Nach Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde wird die Stadt im Herbst für die entnommenen Bäume die doppelte Menge nachpflanzen – „an optimalen und sinnvollen Stellen. Jedoch keine Eschen mehr.“

