Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Hirnforschung Positives Denken könnte das Immunsystem stärken Menschen mit einem aktiven Belohnungssystem

Hirnforschung Positives Denken könnte das Immunsystem stärken Menschen mit einem aktiven Belohnungssystem - Fetchub

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Positives Denken könnte das Immunsystem stärken

Menschen mit einem aktiven Belohnungssystem entwickeln stärkere Immunantworten auf Impfungen. Zu dem Schluss kommt eine Untersuchung aus Israel. Hat das eine evolutionäre Ursache?

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Foto: Guido Mieth / Getty Images

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»Denk doch mal positiv!« Das kann ein ziemlich nerviger Ratschlag sein, wenn es einem gerade gar nicht gut geht. Doch positive Gedanken könnten tatsächlich eine enorme Kraft entwickeln. Eine neue Studie aus Israel, die in »Nature Medicine« 

veröffentlicht wurde, geht nun den neurologischen Prozessen dahinter auf den Grund. Die Forscher wollen demnach herausgefunden haben, dass positives Denken die Immunantwort auf Impfstoffe leicht verstärken kann.

Dass optimistische Erwartungen an eine medizinische Behandlung als Placebo-Effekt positive Auswirkungen haben könnten, sei umfassend dokumentiert, berichten die Forscher. Die Erforschung der zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen sei aber noch sehr jung. Den Mechanismen wollten die Wissenschaftler weiter auf den Grund gehen. Dafür wählten sie 85 Probanden aus, die sich gegen Hepatitis B impfen lassen wollten.

Die Forscher lehrten eine Gruppe von 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dann eine Technik namens Neurofeedback. Menschen könnten damit lernen, bestimmte Teile ihres Gehirns zu aktivieren, während sie in einem Gehirnscanner liegen. »Wir öffnen eine Art Fenster zu einer unbewussten neuronalen Aktivität«, sagte Nitzan Lubianiker, Co-Autor der Studie und Neurowissenschaftler an der Yale University, laut dem Portal »Scientific American« .

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Foto: Svetlana Repnitskaya / Getty Images

Die Menschen in dieser Gruppe probierten mentale Strategien aus, etwa indem sie positive Erinnerungen abriefen oder sich auf ihren Körper konzentrierten. So lernten sie der Studie zufolge, Belohnungsbahnen in zwei tiefen Hirnstrukturen zu aktivieren. Eine davon heißt ventrales tegmentales Areal, kurz VTA.Die weiteren Probanden in zwei weiteren Gruppen wurden darin trainiert, andere Hirnareale zu aktivieren oder sie erhielten gar kein Training. Anschließend erhielten alle Probanden die gewünschte Impfung gegen Hepatitis B.

Zwei und vier Wochen nach der Impfung nahmen die Forscher den Probanden Blut ab. Dann untersuchten sie, wie viele Hepatitis-B-Antikörper sich im Blut befanden.

Unabhängige Forscher blicken optimistisch auf StudieDas Ergebnis: Menschen, die eine höhere Hirnaktivität im VTA aufwiesen, hatten einen höheren Antikörperspiegel im Blut. Dies deute darauf hin, dass der Körper eine stärkere Immunantwort zeige, wenn die Belohnungsbahnen des VTA aktiviert seien, so die Forscher. »Es muss einen biologischen Mechanismus geben, der erklärt, warum sich tatsächlich etwas in unserem Körper verändert, wenn wir etwas Positives erwarten«, sagte Co-Autor Lubianiker.

Die Studie »ist eine der ersten, die zeigt, dass die Aktivität in einer bestimmten Region des menschlichen Gehirns mit nachgeschalteten Antikörperreaktionen korrelieren kann«, sagte Isaac Chiu. Der Immunologe an der Harvard University war nicht selbst an der Forschung beteiligt.

Jeremy Howick, Professor für empathische Gesundheitsversorgung an der Universität Leicester, sagte dem »Guardian« , der nachgewiesene Effekt sei gering. Außerdem sei es möglich, dass Menschen in einer Klinik möglicherweise anders reagieren würden. Trotzdem blickt er optimistisch auf die Studie: »Da es für medizinisches Fachpersonal kostenlos ist, Dinge zu sagen, die positive Erwartungen wecken können, ohne zu übertreiben, wie zum Beispiel: ›Wir werden unser Bestes tun, um Sie zu versorgen‹ oder: ›Ich habe gesehen, dass diese Behandlung bei Menschen wie Ihnen wirkt‹, ist dies ein ziemlich deutliches Signal dafür, dass wir dies öfter tun sollten.«

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Die Wissenschaftler, die an der Studie gearbeitet haben, wollen nun verstehen, wie die Reaktion des Immunsystems genau zu erklären ist. Möglich sei etwa, dass die Signale des Gehirns über Nerven an die Immunzellen übertragen würden.Co-Autorin Tamar Koren hält es für möglich, dass die Verbindung evolutionäre Ursprünge hat. Belohnungssignale könnten sich entwickelt haben, um Menschen dazu anzuregen, nach Nahrung und Partnern zu suchen. Das seien beides Aktivitäten, bei denen Menschen gefährlichen Krankheitserregern ausgesetzt sein könnten. Es ergibt Sinn, dass wir, wenn wir ein Gefühl der Belohnung empfinden, »auch unsere Immunantwort auf etwas verstärken, das für uns potenziell schädlich ist«.

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