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Er mausert sich zu einem der besten Verteidiger der Liga. VfB-Innenverteidiger Ramon Hendriks (24) stand in fünf der letzten sechs Partien in der Startelf und hat entscheidenden Anteil an der starken Form des Pokalsiegers. Plötzlich Stammspieler, plötzlich unverzichtbar. Und die ganze Zeit (fast) unüberwindbar. Der Niederländer wurde beim VfB zum Zweikampfmonster, hat eine der besten Zweikampfquoten der Liga. Je nach Datenanbieter sogar die Beste!
Geht es etwa nach Statistikanbieter „Opta“, weist Hendriks mit 72,4 Prozent gewonnenen Duellen den Top-Wert aller Bundesliga-Spieler auf. Beim offiziellen Statistikpartner der Bundesliga „aws“ landet Hendriks mit einer Quote von 64,4 Prozent immerhin auf dem guten neunten Platz. Einer der Gründe für die unterschiedlichen Bewertungen: Die Definitionen eines Zweikampfes bzw. eines gewonnenen Duells können sich je nach Datenanbieter leicht unterscheiden.
Ob Platz 1 oder 9 – Hendriks kommt neben Abwehrkante Jeff Chabot (27) auf einmal ganz groß raus. Auch gegen Union (1:1) spielte der Innenverteidiger am Wochenende stark. Gewann die mit Abstand meisten Zweikämpfe aller Feldspieler (16) und bereitete die Führung per tollem Dribbling über den halben Platz vor. Ein Vorstoß à la Ex-Bayern-Star Lucio – Hendriks kann’s vorne wie hinten.
VfB-Innenverteidiger Ramon Hendriks (24) ist mit wie gegen den Ball in ganz starker Form
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46) lobt: „Ramon hat ein sehr gutes offensives Dribbling und kann viele Meter machen. Dabei kann er die gegnerischen Linien überlaufen. Neben der Zweikampfstärke, die für uns noch viel entscheidender ist, hat er oft den entscheidenden Moment für uns. Wie bei der Torvorlage.“ Auch Kapitän Atakan Karazor (29) schwärmt, sagt über Hendriks starke Zweikampfquote: „Die Statistik überrascht mich nicht. Er hat Spieltempo, verteidigt sehr offensiv. Ich habe immer gesagt, dass wir mit ihm viel Freude haben werden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis bei ihm der Knoten platzt. Er ist hinten eine Bank.“

