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Diese Szene wird ewig in den Köpfen der Fans von Rot-Weiß Erfurt bleiben: Sofiane Ikene, mit Krücken und Schiene tanzend auf dem Rasen nach dem 3:1-Derbysieg über Carl Zeiss Jena. Der Luxemburger dürfte sich damit in Erfurt unsterblich gemacht haben.
Nach dem Jubel kam der Schock: Ikene, der kurz vor der Pause im Rasen hängen geblieben war, verletzte sich schwer am linken Knie. Zwei Tage später wurde ein Riss des hinteren Kreuzbandes sowie einer weiteren Sehne vermeldet. Was normalerweise einen Ausfall von rund zehn Monaten, eine Operation und langwierige Reha-Maßnahmen bedeutet, könnte nun aber anders ausgehen.
[–>Ikene kann schon wieder springen
Ikene: „Ich war zuerst in Erfurt, dann bei Spezialisten in Berlin und auch in Luxemburg. Nach einem extra Test war klar, dass wir nicht operieren müssen.“ Das könnte für RWE – mit Blick auf einen Angriff auf den Aufstieg im nächsten Jahr – entscheidend sein.
„Am Ende könnte ich nur fünf bis sechs Monate pausieren müssen. Vielleicht sogar noch weniger.“ Ende Dezember startete seine Reha in Luxemburg. „Am Anfang hatte ich Schmerzen. Mittlerweile kann ich viel mehr machen. Ich kann sogar schon Sprünge und leichte Richtungswechsel machen. Ich habe gar keine Schmerzen mehr.“
Ikene macht in der Reha schon enorme Fortschritte
Im April schon zurück auf dem Platz?
Mitte Februar wird das entscheidende MRT gemacht. „Mein Gefühl und das vom Arzt sind gut. Danach weiß ich mehr. Wenn es gut aussieht, kann ich schon auf einer speziellen Maschine laufen, die mein Körpergewicht zunächst auf 80 Prozent reduziert.“
Seine Ziele sind ambitioniert: „Geplant ist, dass ich im April wieder auf dem Platz stehe. Dann kann ich die komplette Vorbereitung im Sommer mitmachen.“

