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Nashville (USA) – Sie ist das Herz der Country-Musik und mit gerade einmal einem Meter fünfzig eine lebende Legende. Bereits als 13-Jährige stand Dolly Parton zum ersten Mal auf einer Musikbühne. Mit Songs wie „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ schrieb sie Musikgeschichte. Am 19. Januar feiert sie ihren 80. Geburtstag!
Statt großer Show gönnt sich Parton ein leises Fest im kleinen Kreis. Denn sie ist seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen. Die Frage, die ihre Fans seit Wochen umtreibt: Wie geht es Dolly wirklich? BILD erhielt Einblicke aus ihrem engsten Umfeld.
Die Country-Ikone entschied sich früh gegen eigene Kinder, engagiert sich jedoch seit Jahren für Kinderprojekte, für Bildung, Armutsbekämpfung und Katastrophenhilfe
Dolly Parton will sich für neue Projekte schonen
Ursprünglich sollte die Grande Dame der Countrymusik im Dezember 2025 sechs Shows in Las Vegas spielen. Doch die musste Parton auf September 2026 verschieben. Der Grund? Gesundheitliche Probleme. Ihre Schwester Freida (68) bat im Oktober 2025 sogar öffentlich um Gebete und brachte damit die Gerüchteküche zum Brodeln. Viele Fans dachten, Dolly liege im Sterben. Aber die gab schnell Entwarnung – mit einem Satz, wie nur Dolly ihn bringen kann: „Ich bin noch nicht tot!“
[–>BILD erfuhr aus ihrem Umfeld in Los Angeles: Es soll sich nicht um eine schwere Erkrankung handeln, sondern um eine „Vorsichtsmaßnahme“. Dolly wolle sich einfach etwas schonen – für neue Projekte. „Sie hat noch lange nicht genug. Ihr geht es jeden Tag ein bisschen besser“, verrät ein Insider.
Dolly Parton (r.) zusammen mit zwei von ihren fünf Schwestern. Stella Parton (heute 76, l.) und Freida Parton (heute 68) standen früher gemeinsam auf der Bühne und am Mikrofon
„Es kostet eine Menge Geld, so billig auszusehen“
Dolly Parton hat schon früh bewiesen, dass sie das nötige Durchhaltevermögen hat. Geboren am 19. Januar 1946 in einer Holzhütte in Sevier County in Tennessee, wuchs Dolly Parton als viertes von zwölf Kindern in bitterer Armut auf.
Sie schrieb mehr als 3000 Songs und bestand früh darauf, die Rechte an ihrer Musik zu behalten. Legendärerweise gab sie bereits als junge Songwriterin Elvis Presley eine Abfuhr, als der King sich ihren Song „I Will Always Love You“ krallen und für ein, zwei dazugedichtete Textzeilen den alleinigen Credit einheimsen wollte.
Ihr schrilles Aussehen wurde zur Marke. „Es kostet eine Menge Geld, so billig auszusehen“, sagte sie selbstbewusst und sprach dabei auch von ihren zahlreichen Brustvergrößerungen. Weit mehr Geld gibt sie jedoch seit Jahrzehnten für wohltätige Zwecke aus: für die „Imagination Library“ etwa, ein Programm, das weltweit Millionen von Kindern kostenlose Bücher zukommen lässt, um die Lesefreude zu fördern. Nachhaltige Verdienste erwarb sich Dolly Parton auch in der Corona-Pandemie, als sie mit einer Million Dollar die Entwicklung des Moderna-Impfstoffs förderte.
Ihren Ruhepol fand Dolly Jahre später in ihrem Ehemann Carl Dean, dem sie 1966 das Jawort gab. Carl hielt sich stets von der Öffentlichkeit fern, stand aber mehr als 60 Ehejahre lang hinter seiner Frau. Im März 2025 starb er mit 82 Jahren. Ein schwerer Schlag für Dolly. „Ich werde ihn für immer vermissen. Für den Rest meines Lebens“, so die Sängerin im Mai vergangenen Jahres.
Ihr Ehemann Carl Dean betrieb jahrzehntelang ein Asphaltierungsunternehmen in Nashville. Öffentliche Auftritte an Dollys Seite waren bei ihm die absolute Ausnahme
Pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag ließ sie es sich nicht nehmen, eine neue Version des Klassikers „Light Of A Clear Blue Morning“ zu veröffentlichen – mit Miley Cyrus (33), ihrer Patentochter, Reba McEntire (70), Lainey Wilson (33) und Queen Latifah (55). Die Einnahmen gehen an die Kinderkrebsforschung in ihrem Heimatstaat.
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Und auch ihr Land ehrt sie – Tennessees Gouverneur Bill Lee (66) bezeichnet Dolly Parton als „Tennessees Lieblingstochter“ und erklärte den 19. Januar offiziell zum „Dolly Parton Day“.
Miley Cyrus (33) ist nicht nur ein großer Fan von Dolly, sondern auch ihre Patentochter
Auch mit 80 Jahren beweist Dolly Parton, dass sie weit mehr als eine Musikerin ist. Sie ist ein Vorbild und hoffentlich noch lange nicht am Ende ihrer Karriere.

