In Sachsen-Anhalt wollen SPD, Grüne, Linke und BSW nach einem ersten Austausch weiter Gespräche über die schwierige Regierungsbildung in dem Bundesland führen. Dabei geht es etwa um die Frage, ob es einen überparteilichen Ministerpräsidenten geben könnte, wie Vertreter der vier Parteien nach der ersten Sitzung deutlich machten. Die Gespräche sollen nach der konstituierenden Sitzung des Landtags, die am 6. Oktober stattfindet, fortgesetzt werden.
Eine Mehrheit im Magdeburger Landtag haben die vier Parteien nicht. Diese gäbe es nur, wenn die CDU noch dazustoßen würde. Die Christdemokraten hatten die Einladung der SPD zuvor jedoch abgelehnt, sie sehen sich in der Opposition.
Die Wahl am 6. September hatte die AfD deutlich gewonnen, die absolute Mehrheit aber verfehlt. Die AfD führt derzeit Gespräche mit dem BSW, das eine Koalition allerdings ausschließt. Bei den Gesprächen geht es um Inhalte, die eine AfD-geführte Minderheitsregierung umsetzen müsste.
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