Deutschlands Staatsschulden sind trotz verbesserter Konjunktur durch Ausgaben für Infrastruktur und die Bundeswehr weiter gestiegen. 2753,5 Milliarden Euro Schulden hatten Bund, Länder und Gemeinden zum Ende des zweiten Quartals laut Statistischem Bundesamt. Dies entspricht einem Anstieg um 1,0 Prozent oder 26,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorquartal. Der Bund verursachte den größten Teil des Zuwachses, aber auch die Schulden der Länder und Kommunen nahmen zu.
Den Statistikern zufolge erhöhte allein der Bund seine Verschuldung um 20,5 Milliarden Euro oder 1,1 Prozent auf 1907,1 Milliarden Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung waren Ausgaben aus zwei Sondervermögen. So stiegen die Schulden des »Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität« um 13,8 Milliarden Euro und die des »Sondervermögens Bundeswehr« um 4,2 Milliarden Euro.
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