Eine Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände würde den Wohnraummangel in Deutschlands Großstädten laut einer Studie nicht beheben. Dazu brauche es Neubau in großem Stil, heißt es in einer Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Dennoch könne die Vergesellschaftung als »ergänzendes Element« sinnvoll sein, um das Bezahlbarkeitsproblem von Mieten zu vermindern.
Laut Forschern des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Universität Mannheim und der Universität Duisburg-Essen könnte eine Vergesellschaftung von Wohnungen sozialpolitisch sinnvoll und – je nach Modell – auch wirtschaftlich und fiskalisch tragbar sein.
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