Von der »Blauen Welle«, die die AfD in Mecklenburg-Vorpommern für die Landtagswahl am kommenden Sonntag verspricht, ist auf dem Parkplatz bei Penny in Schwerin-Lankow nicht viel zu spüren. Mitreißendes, gar Überwältigendes, passiert beim Infostand von Leif-Erik Holm jedenfalls nicht.
»Hallihallo«, sagt der AfD-Landeschef und Bundestagsabgeordnete, der als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten antritt, zu einem Mädchen. Das greift wortlos nach einer Tüte AfD‑Gummibärchen. Ob es Handwerker im Haushalt gebe, fragt Holm ihre Mutter und empfiehlt einen AfD-Zollstock mit der Aufschrift »Nichts für linke Hände«. »Affen für Deutschland«, murmelt ein Mann im Vorbeigehen. Holm sagt: »Da fällt mir auch nichts zu ein.«
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie stark prägen radikale Netzwerke die AfD in Mecklenburg-Vorpommern vor der Landtagswahl?
- Welche Rolle spielt Leif-Erik Holm im Machtkampf zwischen moderatem Auftreten und rechter Radikalisierung?

