Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover prüft die Bundesanwaltschaft einen möglichen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig. »Wenn ein Zusammenhang bestehen könnte, schauen wir uns das an«, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.
Der NDR hatte zuvor darüber berichtet, dass es Ähnlichkeiten in der Bauweise bei den nahe Wunstorf gefundenen Drohnenteilen und den Leipziger Drohnenfunden gebe. Ein Teil solle aus einem 3D-Drucker stammen und so nicht im Handel erhältlich sein. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte dazu, dass sie generell keine Berichte kommentiere.
Ermittler suchen seit Anfang der Woche das schwer zugängliche Gelände in der Region Hannover ab. Sie gehen davon aus, dass die Drohne dort abgestürzt und in mehrere Teile zerbrochen ist. Beim Landeskriminalamt in Niedersachsen läuft laut der Sprecherin der Bundesanwaltschaft in dem Zusammenhang ein sogenannter Gefahrenabwehrvorgang, der Generalbundesanwalt ermittele nicht im Fall Wunstorf.
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