Zwei Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine schnelle Lösung zur Senkung der Spritpreise gefordert. Ihr Bundesland stehe bereit, schon nächste Woche im Bundesrat ein Modell für niedrigere Spritpreise zu unterstützen, sagte Schwesig im ZDF-Morgenmagazin. Die vielen Pendler, Handwerker und Mittelständler in ihrem Land müssten dringend entlastet werden.
Schwesig nannte als Lösung das Modell eines Spritpreisdeckels, wie er in Luxemburg gilt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) müsse diesen als Vorbild nehmen. Luxemburg sei ja kein kommunistischer Staat und habe für seine 700.000 Einwohner eine Regelung hinbekommen, das müsse auch für Deutschland mit seinen mehr als 80 Millionen Einwohnern möglich sein. »Deswegen erwarte ich vom Kanzler, dass er das hier durchsetzt, was woanders geht.«
Die AfD bekräftigte dagegen, mithilfe von russischem Gas die Energiepreise senken zu wollen. Der als Spitzenkandidat antretende AfD-Landtagsfraktionschef Enrico Schult sagte im Morgenmagazin, russisches Gas sei deutlich günstiger als jetzt das aus den USA gelieferte Gas.
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