Es ist morgens, viertel nach acht, Stefan Evers trinkt Coke Zero und eine Karaffe Apfelsaft. Evers ist seit 2023 der Berliner Finanzsenator, kommissarisch auch Kultursenator. Erst im Juli wurde der 46-Jährige als Spitzenkandidat der CDU für den skandalgeplagten Regierenden Bürgermeister Kai Wegner eingewechselt. Vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September kämpft er mit den Linken um Platz eins. Im Interview erzählt er, wie er aus Berlin eine »Hauptstadt des Respekts« machen will.
DIE ZEIT: Herr Evers, vor einer Woche hat in Sachsen-Anhalt eine rechtsextreme AfD bei den Wahlen die absolute Mehrheit nur knapp verpasst und wird vermutlich regieren. Haben Sie schon verstanden, was genau dort eigentlich geschehen ist?
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie will Stefan Evers Berlin wieder handlungsfähiger und vertrauenswürdiger machen?
- Wofür steht Evers im Wahlkampf als CDU-Spitzenkandidat in Berlin?

