Um die 100 Bewerbungen habe er in Deutschland schon geschrieben, sagt Andrij. Aber nur zweimal sei er überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden. Und diese Termine seien wiederum abgesagt worden, als klar wurde, dass er noch nicht viel Deutsch spricht.
So erzählt es der 26-jährige Ukrainer in der Mittagspause vor seiner Sprachschule in Berlin-Schöneberg in fließendem Englisch. Seinen ganzen Namen will er nicht veröffentlichen, er wisse nicht, wie Deutschland künftig mit Geflüchteten aus der Ukraine umgehen werde, sagt Andrij. In seiner Heimat hat er Informatik studiert, einen Bachelor- und Masterabschluss gemacht. Aber in Deutschland kommt er damit allein offensichtlich nicht weiter. Deshalb hat er einen Integrationskurs angefangen, um Deutsch zu lernen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum will die Bundesregierung die Integrationskurse ab 2027 stark kürzen?
- Welche Folgen hätten die Kürzungen für Geflüchtete und den Arbeitsmarkt?

