Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Bundesregierung zu einem Kurswechsel aufgefordert. »Der Kanzler und die Bundesregierung können nicht so weitermachen wie bisher«, sagte Schwesig der Rheinischen Post. Sie halte insbesondere die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren – der sogenannten Rente mit 63 – für falsch. »Es geht nicht, dass ausgerechnet diejenigen, die ein Leben lang
gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, die Hauptlast der
Rentenreform tragen müssen«, sagte sie.
Außerdem forderte Schwesig eine Lösung für die hohen Kraftstoffpreise. Sie plädiere für einen Tankpreisdeckel und eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. Am 20. September wird auch in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. In den jüngsten Umfragen liegt Schwesigs SPD knapp hinter der AfD auf Platz zwei.
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