Als Elif Eralp ein Kind war, sang ihre Mutter ihr immer wieder ein türkisches Lied vor. Als sie größer wurde, hörten sie es zu Hause. Erst vor Kurzem schickte ein Onkel ihr den Song in einer Nachricht. Er begleitet sie schon ihr ganzes Leben. »Elif, Elif«, heißt es darin. Der leichte Schneefall wispert den Namen. Der Stift schreibt ihn. Das Herz ruft ihn: »Elif, Elif«. Es ist ein Liebeslied.
Elif Eralp erzählt von diesem Lied, während sie vor einer türkischen Bäckerei in Berlin-Kreuzberg sitzt. Es ist ein kühler Morgen, die Sonne scheint, und eigentlich wollte Eralp die Besitzerin des Ladens treffen. Die muss nach vielen Jahren schließen, weil das Haus renoviert werden soll, und Eralp möchte helfen, das Geschäft zu erhalten. Doch die Besitzerin der Bäckerei ist krank, und so hat Eralp etwas Zeit, um über den Wahlkampf zu sprechen.
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum liegt Elif Eralp im Berliner Wahlkampf mit ihrem Mietenkurs vorn?
- Kann die Linke mit Elif Eralp trotz innerparteilicher Konflikte regieren?

