Am Freitagmorgen ist es eine Meldung aus Dormagen, zwischen Düsseldorf und Köln, mit der das Land erwacht. Die Polizei war am Donnerstagabend zum Umspannwerk an der Autobahn 57 geeilt, weil ein Spaziergänger sie gerufen hatte. Die Beamten fanden dort mindestens eine »Abschussvorrichtung«, heißt es später. Eine Art von Rakete mit Metalldrähten und Zeitzünder, die geeignet ist, einen Kurzschluss auszulösen, theoretisch auch einen Blackout im Stromnetz.
Sie ähnelt denen, die schon am Dienstag gefunden worden waren. Ebenfalls in Nordrhein-Westfalen in Bergheim, aber zuvor auch in der Nähe des Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde weit im Osten Deutschlands, in Turnow-Preilack kurz vor der polnischen Grenze. An beiden Orten war es tatsächlich zu einem Leitungsausfall gekommen, der aber jeweils ohne schwere Folgen blieb.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wer ist der Verdächtige hinter den Sabotageakten an deutschen Umspannwerken?
- Welche Hinweise sprechen für Daniel V. und was bleibt noch unklar?

