Im Ort Turnow-Preilack in Brandenburg, 1.094 Einwohner, ganz nahe der polnischen Grenze, gibt es kaum Schaulustige nach dem Anschlag. Nur ein paar Anwohner stehen am Dienstagabend in ihren Gärten, beobachten, wie Polizisten und Presse vorbeieilen, zum Umspannwerk, das ihr Dorf in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt hat.
»Ein bisschen aufgewühlt und ratlos ist man schon«, sagt Regina, eine ältere Frau im geblümten T-Shirt, die an ihrem Gartenzaun steht. »Da ist das Kraftwerk, hier ist das Umspannwerk«, sagt sie und deutet mit den Armen in verschiedene Richtungen. Auf der einen Seite sind die zum Umspannwerk gehörenden Strommasten zu sehen, auf der anderen Seite steigen Dampfschwaden aus den Kühltürmen des Kraftwerks auf. »Wir sind die Zielscheibe, wenn was passiert. Wenn es losgehen sollte, sind wir die nächsten.«
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Was geschah bei den drei mutmaßlichen Sabotageakten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Augsburg?
- Wer könnte hinter den Angriffen auf die Energieinfrastruktur und der Explosion stecken?

