Der Streit über die Steuerreform in der Bundesregierung geht weiter. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) verteidigte die Reform und kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) für ihre Versuche, Änderungen an der Reform zu erreichen. »Eine Opposition in der Regierung wird am Ende allen schaden«, sagte Klingbeil am Rande eines G20-Ministertreffens in den USA.
Reiche hält Klingbeils Reformvorschlag für nicht ausreichend. Ihr Staatssekretär Thomas Steffen wandte sich in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, an das Bundesfinanzministerium. Darin werden unter anderem zusätzliche Maßnahmen gegen die sogenannte kalte Progression gefordert.
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