PolitikRegierungsbildung gescheitertEU-Krisenstaat Bulgarien muss schon wieder wählen16.01.2026, 15:24 Uhr Artikel anhören(02:12 min)00:00

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PolitikRegierungsbildung gescheitertEU-Krisenstaat Bulgarien muss schon wieder wählen16.01.2026, 15:24 Uhr Artikel anhören(02:12 min)00:00 / 02:120.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xZum achten Mal seit 2020 wird in Bulgarien ein neues Parlament gewählt werden müssen. (Foto: picture alliance / NurPhoto)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:In den vergangenen gut fünf Jahren waren die Bürger Bulgariens bereits siebenmal zu Wahlen aufgerufen. Nun steht der achte Urnengang an. Die Parteien konnten sich nicht auf eine Regierung verständigen.Im neuen Euro-Land Bulgarien kommt es nach der gescheiterten Regierungsbildung zu Neuwahlen. Dies kündigte Präsident Rumen Radew an. Zuvor hatten die führenden Parteien des Landes die Bildung einer Regierung abgelehnt, als letzte die Partei Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS). Sie war die dritte Partei in dieser Woche, die dies tat. “Wir werden Neuwahlen abhalten”, sagte Radew. Die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Rossen Scheljaskow war im Dezember nach landesweiten Protesten zurückgetreten. Der Präsident muss nun noch eine Übergangsregierung ernennen und einen Termin für die vorgezogenen Wahlen festlegen.Auslöser waren Demonstrationen, die sich gegen Korruption und einen Haushaltsentwurf richteten. An den Protesten nahmen Menschen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen teil. Dazu zählten pro-europäische Gruppen, die den Euro-Beitritt zum 1. Januar 2026 befürworteten, aber auch Menschen, die eine durch die Währungsumstellung ausgelöste Inflation fürchten oder engere Beziehungen zu Russland fordern. Die Demonstrationen richteten sich unter anderem gegen geplante Anhebungen der Sozialversicherungsbeiträge und der Dividendensteuer. Die Wut in der Bevölkerung hatte sich jedoch über längere Zeit aufgestaut.Kritik von Präsident RadewBulgarien führt den Euro ein – doch die Menschen fürchten den “Teuro”Bulgarien ist Mitglied der Nato und gilt als ärmstes Land der EU. Es benötigt dringend politische Stabilität, um die EU-Gelder für seine marode Infrastruktur schneller zu erhalten, ausländische Investitionen anzulocken und die systemische Korruption zu bekämpfen. Das Land ist seit 2007 Mitglied der EU. Seit 2020 hat das südosteuropäische Land bereits sieben vorgezogene Neuwahlen erlebt.Quelle: ntv.de, jwu/rtsVideos00:56 minMit dem Knie mehrmals ins GesichtVideos zeigen neue ICE-Brutalität in Minnesota06:07 minntv-Reporter zur KonfliktlageUS-Schlag gegen Iran? “Trump spielt auf Zeit”Videos 00:45 minKonfrontation mit ICE-Einsatz”Linker Schmierfink” – Trump-Sprecherin beleidigt Reporter01:53 minAufschwung für deutsche Wirtschaft?E-Auto-Prämie soll rückwirkend ab Jahreswechsel gelten01:09 minNach Treffen mit Vance und RubioGrönlands Außenministerin kämpft im TV mit den TränenVideos01:09 minBizarre Aussage bei Botschafter-EmpfangPutin beklagt “Recht des Stärkeren” – und rügt Europa08:13 minSteffen Bilger im ntv Frühstart”Die USA sollten ihre eigenen Hausaufgaben machen”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen