Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein

    Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein

    Als Spazierstrecke für Hund und Mensch ist in der Region der Mittlere-Isar-Kanal auch im Winter sehr beliebt. Allerdings passiert es immer wieder, dass Tiere ins Wasser rutschen und Herrchen oder Frauchen zur Rettung hinterher springen. Anfang Januar kam es im Landkreis Erding deswegen schon zu zwei Rettungseinsätzen. „Der Mittlere-Isar-Kanal ist kein harmloser Spazierweg“, warnen Edgar…



  • Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein

    Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein

    Als Spazierstrecke für Hund und Mensch ist in der Region der Mittlere-Isar-Kanal auch im Winter sehr beliebt. Allerdings passiert es immer wieder, dass Tiere ins Wasser rutschen und Herrchen oder Frauchen zur Rettung hinterher springen. Anfang Januar kam es im Landkreis Erding deswegen schon zu zwei Rettungseinsätzen. „Der Mittlere-Isar-Kanal ist kein harmloser Spazierweg“, warnen Edgar…

Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein

Wintergefahren: Gassigehen am Isarkanal kann lebensgefährlich sein - Fetchub

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Als Spazierstrecke für Hund und Mensch ist in der Region der Mittlere-Isar-Kanal auch im Winter sehr beliebt. Allerdings passiert es immer wieder, dass Tiere ins Wasser rutschen und Herrchen oder Frauchen zur Rettung hinterher springen. Anfang Januar kam es im Landkreis Erding deswegen schon zu zwei Rettungseinsätzen. „Der Mittlere-Isar-Kanal ist kein harmloser Spazierweg“, warnen Edgar Scholz, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Erding, und Markus Sedlmeir, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Erding.

Anfang Januar war ein Mann mit seinen zwei Hunden am Isarkanal bei Neuching unterwegs, als einer der beiden Vierbeiner ins eiskalte Wasser stürzte. Der Hundehalter zögerte nicht und sprang hinterher. Der Mann konnte sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte zusammen mit dem Hund aus dem Kanal retten. Bereits am Neujahrstag war es zu einem ähnlichen Vorfall bei Oberneuching gekommen. Zum Glück ging alles glimpflich aus für Mensch, Tier und Retter. Das gilt auch für einen Einsatz vor wenigen Tagen, als laut Scholz ein Kind ebenfalls auf Höhe Neuching in den Kanal gefallen war.

So verständlich der Wunsch sei, sofort zu helfen: Wer in dem Kanal ins Wasser gehe, bringe sich selbst in akute Lebensgefahr, betonen Scholz und Sedlmeir in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Die Strömung, das kalte Wasser und die überwiegend ausgekleideten Wände sowie teilweise schwer zugängliche Ufer machen Rettungsversuche durch Laien extrem gefährlich.“ Besonders in den Wintermonaten könne ein Sturz ins Wasser lebensbedrohlich sein und im schlimmsten Fall tödlich enden.

Dabei werde häufig unterschätzt, dass auch angeleinte Hunde ein Risiko darstellten, erklären Scholz und Seldmeir weiter. Würden Enten oder andere Wasservögel durch Spaziergänger aufgeschreckt, könne es passieren, dass ein Hund plötzlich nachsetze. Gerate ein größerer oder kräftiger Hund dabei in die Strömung des Isarkanals, bestehe die Gefahr, dass er seinen Halter mit ins Wasser reißt.

Die Brücke über den Mittleren-Isar-Kanal bei Niederding (Archivbild).
Die Brücke über den Mittleren-Isar-Kanal bei Niederding (Archivbild). (Foto: Renate Schmidt)

Dazu komme, dass Schnee und Eis den Uferbereich rutschig machten, „zudem können Gefahrenstellen wie steile Kanten, Böschungsabbrüche oder unebener Untergrund durch Schnee verdeckt und für Spaziergänger nicht erkennbar sein“, warnen Wasserwacht und Feuerwehr. Ein Ausrutschen oder ein Fehltritt könne dann zum Sturz ins Wasser führen.

An einigen Stellen des Kanals gebt es Ausstiegshilfen, doch diese könnten im Winter durch Schnee verdeckt sein, erläutert Scholz auf Nachfrage. Inwieweit Rettungsringe und -stangen bei einer Hunderettung dienlich seien, sei dahin gestellt. Hinzu komme, dass einige Abschnitte mit Plastikfolie ausgelegt seien, wodurch es für die Hunde fast unmöglich sei, wieder herauszuklettern. Das gelte auch für Rehe, die ebenfalls immer wieder für Einsätze im Kanal sorgen.

Spaziergänge am Kanal sollten immer mit Abstand zum Wasser erfolgen

„Niemand darf sich selbst in Gefahr begeben“, betonen Scholz und Sedlmeir. Eigenständige Rettungsversuche aus dem Wasser könnten die Lage dramatisch verschärfen. Stattdessen sollte umgehend der Notruf 112 verständigt werden. „Unsere Einsatzkräfte verfügen über die notwendige Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung, um Menschen und Tiere möglichst sicher zu retten.“

Nicht zuletzt riskieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Gesundheit, ihre Freizeit opfern sie ohnehin. Gleichzeitig entstünden erhebliche Kosten – auch darauf verweisen Scholz und Sedlmeir. Die Botschaft von Feuerwehr und Wasserwacht lautet: „Vermeidung statt Rettung.“ Spaziergänge am Isarkanal dürften nur „mit gut erzogenen, zuverlässig kontrollierbaren Hunden“ erfolgen und immer mit ausreichend Abstand zum Wasser.

Die Hunde sollten auf jeden Fall „abrufbar“ sind, sagt auch Tiertrainer Oliver Hartmann, Inhaber einer Hundeschule in Forstern. Von Vorteil sei eine sogenannte Schleppleine mit einer Länge von fünf bis zehn Metern. Dann habe Herrchen oder Frauchen Spielraum, falls der Vierbeiner doch einmal ins Wasser rutsche. Außerdem sollten Tierhalter bei gefrorenen Wasserflächen vorsichtig sein und bedenken, dass auch Hunde auf dem Eis einbrechen können.

Hundetrainer Oliver Hartmann beim Gassigehen mit Kijani, einem Rhodesian Ridgeback.
Hundetrainer Oliver Hartmann beim Gassigehen mit Kijani, einem Rhodesian Ridgeback. (Foto: privat)

Beim Anruf der SZ kommt Oliver Hartmann gerade aus einer Apotheke, wo er speziellen Pfotenbalsam für seine Hunde besorgt habe, erzählt er am Telefon. Beim Spazierengehen bei Eis und Schnee spiele die richtige Pflege eine große Rolle. Gerade im Winter sollten die Pfoten gut geschützt sein, „schließlich laufen die Tiere ja barfuß“. Das Eincremen der Pfoten mit Balsam, Vaseline oder Fettcreme schütze vor Erfrierungen und verhindere, dass sich Eisklumpen zwischen den Ballen bilden, sagt Hartmann. Streusalz könne durch Risse eindringen, daher sollten sich Herrchen und Frauchen vor jedem Gassigehen die Ballen ihres Vierbeiners genau ansehen.

Hundebesitzer sollten im Winter besonders die Pfoten der Tiere pflegen

Bei sehr kleinen Hunden sollte laut Hartmann darauf geachtet werden, dass sie mit dem Bauch nicht zu sehr mit Schnee in Berührung kämen. Auch sei zu bedenken, dass sogenannte Tierschutzhunde, die aus prekären Situationen in meist südlichen Ländern nach Deutschland gebracht wurden, niedrige Temperaturen nicht gewohnt seien. Grundsätzlich sollten nach dem Spaziergang die Pfoten gründlich abgespült werden, um Salz oder Split zu entfernen.

Wie lange der Spaziergang mit Hund bei eisigen Minusgraden ausgedehnt wird, das hängt laut Hartmann vom jeweiligen Tier ab. Sein Rhodesian Ridgeback zum Beispiel trage im Winter draußen einen Hundemantel. Die Rasse besitze keine dichte Unterwolle, nur Deckhaar, und friere daher schneller. Im Gegensatz zu den beiden Huskys einer Bekannten: Diese Hunde lebten jetzt bei Eis und Schnee richtig auf und tollten fünf bis sechs Stunden fröhlich draußen herum. Sein Ridgeback hingegen signalisiere ihm bei Minusgraden bereits nach einer Dreiviertelstunde: „Jetzt geh’n wir wieder heim.“