Windsor – Sie hat sich für ihr Gewissen und gegen ihre Eltern entschieden: Nach dem nicht enden wollenden Skandal um deren Verwicklung in die Akte Jeffrey Epstein (†66) streicht Prinzessin Eugenie (35) nach ihrem Vater Andrew (65) nun auch ihre Mutter Sarah Ferguson (66) aus ihrem Leben.
Die Prinzessin soll laut „Telegraph“ inzwischen „weder mit ihrer Mutter noch mit ihrem Vater sprechen“. Zuvor stellte Eugenie von York sicher, dass der familiäre Kontakt auch aus organisatorischer Sicht nicht weiter notwendig ist – und ergriff dafür drastische Maßnahmen.
Seit 2003 lebten Andrew, Sarah und die beiden Töchter Eugenie Beatrice mietfrei in der Royal Lodge im Great Windsor Park. Während die Schwestern inzwischen eigene Familien haben, veranlasste König Charles einen Auszug seines Skandalbruders aus der luxuriösen Villa – auch Fergie muss raus
Eugenie räumt buchstäblich mit ihrer Kindheit auf
Mit ihrem Ehemann Jack Brooksbank (39) und den beiden gemeinsamen Söhnen (4, 2) lebt die Prinzessin inzwischen größtenteils in Portugal. Von der Alentejo-Küste (südliche Algarve) aus flog sie laut Insidern in ihre Heimat, um buchstäblich mit ihrer Kindheit aufzuräumen.
Nachdem mehrere Enthüllungsbücher die Verbindungen von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson zu den verurteilten Sexualstraftätern Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell (64) aufgedeckt hatten, sind König Charles’ (77) Bruder und seine Ex-Schwägerin inzwischen sowohl ihre Titel als auch ihr altes Zuhause los.
Andrew Lownie gelang es mit seinem Enthüllungsbuch „Entitled“ (August 2025) erstmals, auch die Rolle von Prinz Andrews (65) Ex-Frau im Epstein-Komplott aufzudecken. Der Autor zu BILD: „Fergie steckte bei Epstein ganz tief mit drin.“
Der Auszug beider aus der Royal Lodge im Great Windsor Park läuft auf Hochtouren. Eugenie, die in der 30-Zimmer-Villa aufwuchs, soll ihre Habseligkeiten inzwischen gepackt und sicher in Kisten verstaut haben. Das Kapitel Royal Lodge möchte sie wohl zeitgleich mit dem des engen elterlichen Kontakts schließen. Zu schwer wiegen die Vorwürfe gegen Andrew und „Fergie“, zu wenig Reue zeigen Mutter und Vater aus Sicht der Prinzessin, die sich stark für wohltätige Zwecke einsetzt.
2018 durfte Andrew (damals 58) seine Tochter Eugenie (damals 28) noch zum Altar führen. Als ihre Schwester Beatrice zwei Jahre später Ja sagte, durfte der Skandalroyal bereits nicht mehr auf die öffentlichen Hochzeitsporträts. Andrew trat 2019 von seinen royalen Verpflichtungen zurück
[–>Und auch für ihre beiden Kinder scheint Eugenie eine Entscheidung getroffen zu haben. Während sie noch letztes Jahr in höchsten Tönen von Sarah Ferguson als Mutter und Oma schwärmte, werden August und Ernest zukünftig wohl ebenfalls auf ihre Großeltern mütterlicherseits verzichten müssen.
Zu Sarah Fergusons 64. Geburtstag am 15. Oktober 2024 postete Eugenie noch liebevolle Worte für die degradierte Herzogin: „Ich bin so stolz auf dich als Oma, Mutter und Frau. Du bist eine Inspiration.“
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Fergie & Andrew bleibt noch Tochter Beatrice
Eugenies ältere Schwester Beatrice (37) versucht indessen, einen „Mittelweg zu finden, um den Kontakt zu ihren Eltern nicht abzubrechen und dennoch der königlichen Familie nahe zu bleiben“, wie die „Daily Mail“ berichtet.
Im April 2025 besuchten Beatrice (37), Sarah Ferguson und Eugenie (v.l.) noch als royales Trio eine Krebsstation in einem Krankenhaus. Fergie inszenierte sich lange als Wohltäterin, schrieb sogar Kinderbücher. Jetzt liegt ihre Karriere in Scherben
Ob sich das Drama um den tiefen Fall ihrer Eltern – und ihr unterschiedlicher Umgang damit – auch zwischen den beiden Prinzessinnen zum Konfliktthema entwickelt, ist bisher nicht bekannt. Fest steht: Eugenies Loyalität gilt dem König und der Krone.

