Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Vorwurf der Steuerhinterziehung: Lieferant von Corona-Masken steht vor Gericht

    Vorwurf der Steuerhinterziehung: Lieferant von Corona-Masken steht vor Gericht

    Es war ein ziemlich dicker Fisch, den ein Gautinger Geschäftsmann zu Beginn der Corona-Pandemie an Land zog. Anfang April 2020 erhielt die im Kanton Zug in der Schweiz ansässige Investmentfirma des heute 39-Jährigen vom Bundesministerium für Gesundheit den Zuschlag für die Lieferung von fünf Millionen FFP2-Masken zum Preis von etwas mehr als 22 Millionen Euro…



  • Vorwurf der Steuerhinterziehung: Lieferant von Corona-Masken steht vor Gericht

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    Es war ein ziemlich dicker Fisch, den ein Gautinger Geschäftsmann zu Beginn der Corona-Pandemie an Land zog. Anfang April 2020 erhielt die im Kanton Zug in der Schweiz ansässige Investmentfirma des heute 39-Jährigen vom Bundesministerium für Gesundheit den Zuschlag für die Lieferung von fünf Millionen FFP2-Masken zum Preis von etwas mehr als 22 Millionen Euro…

Vorwurf der Steuerhinterziehung: Lieferant von Corona-Masken steht vor Gericht

Vorwurf der Steuerhinterziehung: Lieferant von Corona-Masken steht vor Gericht - Fetchub

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Es war ein ziemlich dicker Fisch, den ein Gautinger Geschäftsmann zu Beginn der Corona-Pandemie an Land zog. Anfang April 2020 erhielt die im Kanton Zug in der Schweiz ansässige Investmentfirma des heute 39-Jährigen vom Bundesministerium für Gesundheit den Zuschlag für die Lieferung von fünf Millionen FFP2-Masken zum Preis von etwas mehr als 22 Millionen Euro brutto. Wenige Monate später erfolgte die Lieferung, wie vereinbart. Mitte Mai vorigen Jahres allerdings wurde der Gautinger festgenommen, kam in Untersuchungshaft und muss sich nun vor der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München II verantworten.

Denn laut den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll der 39-Jährige im Zuge des Verkaufs von FFP2-Masken im großen Stil Steuern hinterzogen haben. Es geht es um einen Betrag in Höhe von knapp 11,9 Millionen Euro. Als der Gautinger am 16. Mai 2025 im Allgäu vorläufig festgenommen wurde, entdeckten Ermittler der Kriminalpolizei im Handschuhfach seines Autos einen großkalibrigen Revolver der Marke Smith & Wesson samt 82 Schuss scharfer Munition sowie zwei gefälschte slowenische Ausweise.

Zu den Vorwürfen aus der Anklage sagte der 39-Jährige zum Auftakt des Prozesses nichts. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklage unter anderem davon aus, dass der Gautinger den Masken-Deal mit dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) in Wirklichkeit nicht über seine in der Schweiz ansässige Investmentfirma abwickelte.

Tatsächlich soll er dies von seiner Wohnadresse in Gauting aus getan haben. Deshalb hätte er Steuern an den Fiskus in Deutschland abführen müssen. Den Ermittlungen zufolge soll es sich bei dem Sitz der Investmentfirma in der Schweiz in Wirklichkeit um eine „reine Massendomizilierungsanschrift“ handeln, an der nicht weniger als 223 Gesellschaften registriert sind und wohl kein „operativer Geschäftsbetrieb“ stattfand, heißt es in der Anklage.

Verständigungsgespräch endet ohne Einigung

Noch bevor der Prozess begann, fand ein sogenanntes Verständigungsgespräch zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung statt, mit dem Ziel das auf 24 Hauptverhandlungstage angesetzte Verfahren gegebenenfalls zu verkürzen. Wie der Vorsitzende Richter der fünften Strafkammer zum Verhandlungsauftakt sagte, gehe seine Kammer davon aus, dass die Vorwürfe aus der Anklage zutreffen. Angesichts des im Raum stehenden „Steuerschadens“ müsse der Gautinger bei einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe zwischen acht Jahren und neun Monaten und neun Jahren und drei Monaten rechnen.

Ein frühes Geständnis indes würde sich „massiv strafmildernd“ auswirken. Für diesen Fall könnte der Gautinger mit einer Haftstrafe zwischen fünf Jahren und neun Monaten und sechs Jahren und drei Monaten rechnen. Doch darauf wollten sich der 39-Jährige und seine beiden Anwälte nicht einlassen, sodass es zu keiner Einigung kam. Ein Urteil in dem Prozess könnte somit erst Anfang April ergehen.