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Völlig überraschend ist Eishockey-Superstar Leon Draisaitl (30, Edmonton Oilers) nach Deutschland geflogen. Der Grund ist ein Krankheitsfall in der Familie. Leon ist bekanntlich ein Familienmensch, den seine Lieben über alles gehen. „Natürlich werden wir ihn vermissen, aber die Arbeit kommt erst an zweiter Stelle,“ äußerte sich Oilers-Kapitän Connor McDavid. „Wir denken natürlich an ihn und seine ganze Familie. Natürlich werden wir ihn vermissen,“ wird er auf NHL.com zitiert. Draisaitl wurde jüngst von Bundestrainer Harold Kreis (66) auch für Olympia 2026 in Mailand nominiert. Daran nehmen erstmals wieder alle NHL-Stars teil. Es wird ein Kräftemessen der besten Eishockey-Profis der Welt werden.
[–>Oilers-Trainer Kris Knoblauch: „Natürlich werden wir Leon vermissen und hoffentlich dauert es nicht allzu lange. Natürlich stehen wir hinter ihm in dieser schwierigen Situation, die sehr bedauerlich ist.“ Leon Draisaitl wird voraussichtlich Ende der Woche wieder nach Edmonton zurückkehren.
Sieg gegen Vancouver
Derweil besiegten seine Oilers die Vancouver Canucks mit 6:0 in der Rogers Arena von Vancouver.
Jack Roslovic und Kasperi Kapanen erzielten jeweils zwei Tore in einem sechs-Tore-zweiten Drittel. Ryan Nugent-Hopkins brachte es bei seinem 999. NHL-Spiel in seiner Heimatstadt auf zwei Assists, und Tristan Jarry parierte 31 Schüsse für seinen ersten Shutout mit den Oilers (24-17-8), die in sechs der letzten sieben Spiele punkteten (4-1-2). Oilers-Kapitän Connor McDavid freute sich über einen Assistspunkt. Die Canucks sind momentan Letzter in der Pacific Division, Draisaitls Edmonton Oilers rangieren dort mit zwei Spielen mehr auf Platz zwei hinter Vegas Golden Knights.
In der Deutschen-Eishockey Liga (DEL) zieht der Heimatklub von Leon Draisaitl an der Tabellenspitze einsam seine Kreise. Die Kölner Haie stellten am Freitag mit 13 Siegen am Stück, mit dem 4:2-Erfolg gegen Bremerhaven den eigenen Vereinsrekord von 1995/1996 und 2005/2006 ein.

