Kalte Finger adé!
Im Winter angekommen und vor allem in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter eiskalten Händen und Füßen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann sogar zu starken Schmerzen führen. Lesen Sie hier Tipps und Tricks, wie Sie sich aufwärmen können.
So halten Sie Ihre Hände im Winter warm
Kalte Hände und Füße im Winter sind lästig und können den Alltag richtig unangenehm machen. Doch mit ein paar einfachen Tricks lassen sich Hände und Füße schnell wieder aufwärmen. Ob warme Socken, ein entspannendes Bad oder kleine Übungen. BILD hat Ihnen 6 Tipps zusammengestellt, damit Sie in der kalten Jahreszeit nicht frieren müssen.
1. Hände und Füße gut einpacken
Wer im Winter schnell friert, sollte darauf achten, Hände und Füße immer gut einzupacken. Handschuhe oder Handwärmer sollten dabei über das Handgelenk gehen.
Warme Socken und Handschuhe helfen vor allem im Winter, um den Körper warmzuhalten
Wenn die Handgelenke warm sind, werden auch die Hände nicht so schnell kalt. Auch Fäustlinge halten meistens wärmer als Fingerhandschuhe. Beim Material schützt Leder mehr vor Wind als Wolle.
Bei Schuhen ist wichtig, dass sie nicht zu eng sein sollten, damit die Zehen Platz haben, sich zu bewegen. Eine dicke Sohle kann vor dem kalten Boden schützen. Wenn Schuhe aus Kunststoff bestehen, schwitzen die Füße schneller und kühlen ab. Das heißt also: Auch bei Schuhen auf das Material achten.
2. Ein Fußbad nehmen
Für ein wohltuendes Wärmegefühl helfen Fuß- oder Handbäder. Dazu legt man die Füße in eine Wanne oder alternativ in einen passenden Behälter. Dann gießt man warmes Wasser, welches ca. eine Temperatur von 38 Grad hat, in das Gefäß.
Wer seinen Füßen oder Händen eine extra Pflege-Einheit verpassen möchte, kann grobes Salz oder Kamille dazugeben. Die Füße können 20 bis 30 Minuten in der Wassermischung baden. Dieser Vorgang kann natürlich auch bei kalten Händen angewendet werden.
Es hilft, die Füße oder Hände in warmem Wasser zu baden
3. Durchblutung mit Übungen anregen
Gymnastische Übungen bringen die Durchblutung in Bewegung, wodurch die Gliedmaßen länger warm bleiben. Eine einfache Übung ist das regelmäßige Laufen auf Zehenspitzen oder den Versen. Falls Sie einen Massage- oder Igelball besitzen, können Sie Ihre Füße und Hände damit rollen. Die Noppen des Balls bringen die Durchblutung in Schwung.
Was auch hilft, ist, die Hände für mindestens eine Minute aneinanderzureiben. Bei Bedarf kann auch wärmendes Massageöl verwendet werden, damit die Durchblutung maximal in Schwung kommt.
[–>4. Massagen mit Öl
Wellnessliebhaber aufgepasst: Wer sich mal etwas richtig Entspannendes gönnen will, kann mit Massagen und Ölen kalte Körperstellen in Schwung bringen und durchbluten.
Rizinusöl kennen viele als Abführmittel, aber das Hausmittel kann auch gegen Kälte helfen. Dazu reibt man die Füße vor dem Schlafen mit dem Öl ein, zieht dicke Socken an und schon kann sich die Wärme ausbreiten.
Lavendel gilt allgemein als beruhigend, entspannend, antibakteriell und wohltuend
Für Menschen mit Schlafstörungen eignet sich besonders Lavendelöl als Massagezusatz. Der Duft des Lavendels hilft beim Einschlafen und Entspannen. Gleichzeitig wärmt die Massage die kalten Körperteile.
5. Vitamine einnehmen
Gerade im Winter sollte man besonders darauf achten, genügend Vitamine zu sich zu nehmen. Kalte Füße können auch auf einen Vitamin-B-Mangel hindeuten. Das steckt vor allem in grünem Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Grünkohl, aber auch in Hülsenfrüchten oder Bohnen. Vollkorn- und Milchprodukte verbessern die Sauerstoffversorgung im Blut und helfen bei kalten Gliedmaßen.
Aber, wichtig zu beachten: Bei der Zubereitung sollte darauf geachtet werden, dass das Gemüse nicht zu lange gekocht oder gebraten wird, weil dadurch die Vitamine verloren gehen.
6. Tee und Gewürze verbreiten Wärme
Warmer Tee wärmt von innen. Aber auch Gewürze verbreiten Wärme im ganzen Körper, dazu gehören Pfeffer, Ingwer oder Chili. Wem diese Gewürze zu pikant oder scharf sind, kann alternativ auf Zimt oder Curry umsteigen.
Warme Getränke helfen dem Körper beim Aufwärmen
Wer gerne kocht oder backt, könnte diese Gelegenheit nutzen, um diese Gewürze in Rezepte zu integrieren. Kleiner Tipp am Rande: Ingwertee beugt auch Erkältungen vor. Also: Wer kalte Füße hat und merkt, dass sich eine Erkältung einschleichen könnte, kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

