Ein paar Tropfen Duftöl sorgen für entspannte Stimmung im Wohnzimmer. Für viele Menschen ist das Wellness. Für Katzen kann es lebensgefährlich sein. Denn was gut riecht, kann die Tiere vergiften – oft schneller, als Halter denken. Ein unterschätztes Risiko, über das auch PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) aufklärt.
Katzen erleben ihre Welt vor allem mit der Nase. Ihr Geruchssinn ist extrem fein. Zusätzlich besitzen sie das sogenannte Jacobson-Organ, mit dem sie Duftstoffe noch intensiver wahrnehmen als Menschen. Was für uns angenehm ist, ist für Katzen oft eine Reizüberflutung.
Warum Düfte Katzen krank machen können
Das größte Problem gibt es aber im Körper. Katzen fehlt in der Leber ein wichtiges Enzym. Dadurch können sie bestimmte Stoffe aus ätherischen Ölen nicht abbauen. Vor allem Terpene und Phenole bleiben im Körper und wirken giftig. Die Stoffe sammeln sich an – mit gefährlichen Folgen.
Diffuser sind besonders riskant
Gefährlich ist nicht nur das direkte Lecken oder Verschlucken von Öl. Katzen nehmen ätherische Öle auch über die Luft und die Haut auf. Diffuser, Duftlampen und Raumsprays verteilen die Stoffe dauerhaft im Raum. Die Katze kann nicht ausweichen. Selbst beim Putzen gelangen Rückstände ins Maul.
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Diese ätherischen Öle sind für Katzen giftig
Viele beliebte Düfte sind für Katzen hochgefährlich. Dazu zählen unter anderem:
- Teebaumöl
- Eukalyptus
- Pfefferminze
- Lavendel
- Zimtöl
- Nelkenöl.
- Oregano
- Thymian
- fast alle Zitrusöle (Zitrone, Orange oder Bergamotte)
- Kiefer, Tanne, Wintergrün
- Ylang-Ylang
Besonders tückisch: Diese Öle stecken nicht nur in Duftprodukten, sondern auch in Reinigungsmitteln, Duftkerzen oder Insektenschutz. Schon kleine Mengen können schwere Vergiftungen auslösen.
Ätherische Öle sind kein harmloser Trend, sondern ein echtes Risiko für Katzen. Ihr empfindlicher Stoffwechsel macht sie extrem verletzlich. Wer seine Katze schützen will, trennt sich von Duftölen.

