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Sieben Punkte aus drei Spielen sind ein guter Start ins neue Jahr. Trotzdem hat es der VfB mit dem Remis gegen Union Berlin (1:1) verpasst, auf Platz drei zu springen. Ärgerlich: Nach der Führung wäre der Sieg locker drin gewesen.
Ein Grund, warum es nicht geklappt hat: Die schlechte Chancenverwertung, die sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht – und für Frust sorgt! Nach Abpfiff kritisierte Kapitän Atakan Karazor (29) die Teamkollegen und schimpfte: „Wir müssen konzentrierter bleiben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir denken, das klappt jetzt alles von allein. Da erwarte ich mir beim letzten Pass und beim Abschluss mehr Konzentration von den Jungs.“
[–>Damit meint Karazor die XXL-Chance von Angelo Stiller (24). Der DFB-Star hätte das Spiel in der 80. Minute entscheiden müssen, scheiterte aber frei stehend aus elf Metern kläglich. Drei Minuten später traf ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Woo-yeong Jeong (26) zum Ausgleich für Union.
Karazor: „Da sind wir wieder beim Thema Chancenverwertung. Das Ergebnis ist ernüchternd und einfach ärgerlich, weil viel mehr drin gewesen wäre.“ Eine deutliche Kapitänskritik, der aber auch Sebastian Hoeneß (43) zustimmt.
Hoeneß hadert mit dem Spielverlauf
Stuttgarts Trainer legte nach Abpfiff den Finger in die Wunde. Hoeneß: „Gegen tief stehende Gegner ist es ein Phänomen, dass man häufig selbst in Passivität verfällt. Mit der Phase nach dem Tor waren wir am wenigsten zufrieden. Trotzdem hatten wir die Riesenchance von Ange – da weiß ich nicht, ob Union noch zurückkommt …“
Nach dem Last-Minute-K.o. gegen die Köpenicker muss sich Stuttgart schnell schütteln. Bereits am Donnerstag (21 Uhr/RTL) geht es in der Europa League bei der AS Rom um die Chance auf das Achtelfinale.

