Schlachtplatte? Muss man mögen, diese maximale Deftigkeit, die es nur noch selten auf die Speisekarten der Nation schafft. Insofern schon mutig, ein satirisches Programm nach diesem eher gestrigen Gruß aus der Küche zu benennen. Doch der Kölner Kabarettist Robert Griess zieht das durch. Schon seit 20 Jahren bastelt er sich für ein paar Wochen im Januar ein immer wieder neues Ensemble zusammen, für das Projekt satirische Jahresendabrechnung. Oh weh, denkt da der geneigte Besucher, kann man dieses 2025 denn nicht da lassen, wo es ist: in der Vergangenheit?
Satirische Jahresabrechnung im Lustspielhaus München: Hier wird Markus Söder zum Bismarckhering

